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Ein Jahr ruhte die Arbeit an gefährlichen Vogelgrippeviren, nun darf sie wieder fortgesetzt werden. Kritiker hatten befürchtet, dass die Daten von Bioterroristen missbraucht werden könnten.
Amerikanische Forscher haben genauer untersucht, warum das Vogelgrippevirus H5N1 in seiner jetzigen Form noch nicht von Mensch zu Mensch übertragen wird. Mutiert das Virus, kann es jedoch gefährlich werden.
Monatelang tobte eine Debatte darüber, ob zwei Studien über Versuche mit aggressiven Vogelgrippeviren veröffentlicht werden sollen. Die US-Regierung befürchtete, Terroristen könnten sie als Anleitung zum Bau einer Biowaffe missbrauchen.
Nach Angaben von US-Forschern ähnelt H5N1 dem Pandemie-Grippevirus von 1918 stärker als bislang angenommen. Einer Mutation des Virus könnten wie bei der Spanischen Grippe weltweit Millionen Menschen zum Opfer fallen.
Forscher haben gefährliche Vogelgrippeviren noch gefährlicher gemacht. Darf man das? Darüber wird seit Monaten gestritten. Nun sind die Daten publiziert - doch Bioterroristen dürften enttäuscht sein.
Die Furcht vor der Vogelgrippe treibt die Politik zu immer neuen Verboten: Ab Dienstag dürfen exotische Vögel nicht mehr in die Europäische Union importiert werden.
Laut Statistik ist die nächste Pandemie von den Ausmaßen der Spanischen Grippe überfällig. Als möglichen Killer von morgen haben Virologen besonders das Vogelgrippe-Virus im Visier.
Das Land atmet auf: Die in Rheinland-Pfalz verendeten Graugänse sind wahrscheinlich vergiftet worden. Vogelgrippe-Erreger wurden in den toten Tieren nicht gefunden - allerdings Hinweise auf Influenza-A-Viren.
US-Forscher haben einen Vogelgrippe-Impfstoff entwickelt, der einer tödlichen Grippepandemie nach ihrer Einschätzung Einhalt gebieten könnte. Das Vakzin schützte Mäuse vor dem auch für Menschen gefährlichen H5N1-Virus.
In Deutschland gibt es den ersten Verdacht auf Vogelgrippe: Auf Rügen sind vier tote Schwäne gefunden worden, bei zweien fiel der Schnelltest positiv auf das gefährliche Virus H5N1 aus. Bundesagrarminister Seehofer reagierte mit erneutem Vorziehen der Stallpflicht.
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