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WHO korrigiert Zahl der Todesfälle drastisch nach unten

Wegen Falschmeldungen aus Liberia korrigiert die WHO die Zahl der Ebola-Opfer deutlich nach unten. Die Arbeitsbedingungen für Helfer und Mediziner vor Ort bleiben dennoch schwierig.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Zahl der Ebola-Toten drastisch nach unten korrigiert. Die Organisation erklärte, in Liberia habe es bei der jüngsten Zählung der Todesopfer einen "Fehler" gegeben, weshalb rund tausend Todesfälle zu viel in die Statistik eingegangen seien. Details zu dem Rechenfehler wurden nicht bekanntgegeben.

Bisher 5987 Tote

Am vergangenen Freitag hatte die WHO erklärt, dass in Westafrika mittlerweile fast 7000 Menschen an der Virusinfektion gestorben seien. Am schwersten von der Seuche betroffen sind neben Liberia die Länder Sierra Leone und Guinea. Nun korrigierte die WHO die Zahl der Ebola-Toten in den drei Ländern auf genau 5987. In weiteren Ländern gab es demnach 15 Todesfälle.

yps/AFP/AFP

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