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Das 1x1 des Lückenfüllens

Füllung oder Krone? Brücke oder Implantat? Bei der Wahl des Ersatzes sollten Sie nicht nur aufs Geld gucken, sondern auch beachten, wie viel Zahnsubstanz Sie investieren.

Von Sven Rohde

Versiegeln, reinigen, bohren, spülen, füllen, schleifen, polieren, ziehen, einsetzen, begradigen - gibt es irgendeinen Zweifel, dass es sich beim Zahnarzt eigentlich um einen Handwerker handelt? Denn darum geht es: zunächst die Zähne und das Zahnfleisch optimal versorgen, damit sie intakt bleiben, und dann ebenso sensibel wie präzise die Schäden beseitigen. Die Maxime: Jeder Millimeter Zahnsubstanz ist kostbar. Sie möglichst lange zu erhalten ist das oberste Ziel.

Füllungen

Eine Kavität, so heißt das Loch im Fachjargon, muss dauerhaft geschlossen und versiegelt werden. Und wie? Das dafür seit mehr als 100 Jahren verwendete Amalgam ist ins Gerede gekommen. Es sieht hässlich aus und enthält zudem Quecksilber - Nachteile, die seine lange Haltbarkeit von acht bis zehn Jahren in den Hintergrund gerückt haben. Bei Amalgam-Füllungen wird zwar mehr Zahnsubstanz erhalten als bei Keramik und Gold, aber bei Menschen mit Amalgam im Mund reichern sich Quecksilberverbindungen im Körper an. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Zahnheilkunde ist das in der Regel nicht gefährlich. Dennoch haben viele Menschen deswegen ein ungutes Gefühl. Fachleute warnen aber davor, das Quecksilber mit Hilfe von Medikamenten "auszuleiten", wie es einige Zahnärzte anbieten. Der Nutzen für die Gesundheit ist umstritten, weil bei der Therapie auch viele andere Metallverbindungen ausgeleitet werden, die der Körper eigentlich braucht.

Weil Amalgam in Verruf gekommen ist, werden Löcher heute häufig mit

Kunststoffen

gefüllt. Bei Frontzähnen sind diese Materialien Standard, für Backenzähne aber nur bedingt geeignet, weil sie längst nicht so haltbar sind. Die Vorteile: Ihre Farbe ähnelt dem Schmelz, und bei der Verarbeitung von Kunststoff muss kaum gesunde Zahnsubstanz dem Bohrer zum Opfer fallen. Es gibt zwei Materialarten:

Kompomere und Komposite

. Eine Füllung aus Kompomeren, einem hellweißen Gemisch aus Glas- und Quarzteilchen und Zement, übernimmt wie beim Amalgam die Krankenkasse. Sie hält aber nur zwei bis maximal fünf Jahre.

Füllungen aus Kompositen zahlt die Kasse nur, wenn sie im sichtbaren Bereich liegen. Sonst ist mit Kosten von insgesamt 75 Euro zu rechnen. Die Verarbeitung von Kompositen ist fehleranfällig, warnt die Stiftung Warentest: Das Material schrumpft beim Härten mit Licht, dadurch kann ein Randspalt zwischen Zahn und Füllung entstehen. Dann droht Karies. Kompositen-Füllungen halten vier bis sechs Jahre, im Seitenzahnbereich maximal neun.

Inlays

Inlays sind gegossene Füllungen, die nahtlos in den Zahn eingepasst werden. Sie werden aus Gold oder Keramik hergestellt. Inlays mit einem hohen Gold-Anteil gelten bei Fachleuten als die beste Alternative zu Amalgam. Sie gehören seit mehr als 100 Jahren zum Repertoire der Zahnärzte, werden von den allermeisten Menschen gut vertragen und halten, selbst wenn große Löcher in den Backenzähnen zu füllen waren, einer hohen Kaubelastung stand. Das zeigt sich auch an ihrer Haltbarkeit von zehn bis 15, bei guter Mundhygiene oft noch mehr Jahren. Ihr Nachteil: Der Zahnarzt muss fürs Einpassen relativ viel gesunde Zahnsubstanz ausbohren, sie blitzen aufmerksamkeitsstark aus dem Mund heraus und sind teuer - etwa 425 bis 660 Euro pro Zahn.

Wer die Sünden, die er seinen Zähnen angetan hat, zumindest optisch ungeschehen machen möchte, kann sich für

Inlays aus Keramik

entscheiden. Die kosten zwischen 675 und 775 Euro und sind vom echten Zahn kaum zu unterscheiden. Zudem sind sie gut verträglich und halten bis zu zehn Jahre. Wie bei Goldinlays geht allerdings beim Einsetzen relativ viel gesunder Zahn verloren, Zahnarzt und -techniker sind besonders gefordert: Sind die Inlays nicht perfekt gearbeitet und eingepasst, kann ihre sehr harte Oberfläche die gegenüberliegenden Zähne in Mitleidenschaft ziehen.

Kronen

Erreicht die Zahnfäule die Pulpa - das Zahnmark mit dem Nerv -, dann entzündet sie sich, was nur in den seltensten Fällen zu behandeln ist. Eine Wurzelbehandlung wird fällig, der Zahnarzt muss das Mark aus den Wurzelkanälen herausholen. Von jetzt an ist der Zahn ein toter Zahn. Er wird vom Körper nicht mehr versorgt und färbt sich irgendwann schwarz. Damit er nicht als unansehnlicher Stumpen den Anblick des Gebisses versaut, muss er überkront werden.

Auch dabei gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten, je nach Geschmack, Geldbeutel, Aufwand und Material.
> Die preiswerteste Variante ist jene, die gülden aus dem Mund herausblitzt: die

Vollgusskrone

. Sie kostet rund 305 bis 370 Euro pro Zahn, ist bewährt, gut verträglich - jedenfalls bei hohem Goldanteil - und haltbar. Leider entspricht sie nicht mehr unserem Schönheitsideal, das nun mal weiße Zähne fordert.
> Die preiswerteste Variante, den weißen Schein aufrechtzuerhalten, ist eine Krone mit

Kunststoff-Verblendung

. Allerdings werden nur die Seiten verblendet, die Kauflächen sind aus Gold und beim Lachen gut zu sehen. Der Preis variiert von zirka 450 bis 630 Euro pro Zahn.
> Soll der ganze Zahn weiß glänzen, ist die

Verblendmetallkrone

eine gute Wahl: haltbar und einigermaßen erschwinglich (ab zirka 460 Euro pro Zahn). Der Kern besteht aus Metall, die Verblendung aus Keramik.
> Besonders natürlich wirkt die

Keramik- oder Porzellankrone

. Sie kommt ganz ohne Metall aus. Allerdings braucht sie, um nicht zu brechen, relativ dicke Wände, der Zahn muss also stärker abgeschliffen werden. Und: Sie ist mit etwa 530 Euro pro Zahn die teuerste Variante in diesem Quartett.

Aus medizinischer Sicht kommt es bei der Krone weniger auf das Material als auf die Vorbereitung und Verarbeitung an: Der Zahnarzt muss jeden Fitzel kariöses Material ausgebohrt und eine Wurzelfüllung mit Hilfe eines Röntgenbildes gründlich geprüft haben. Sonst kann sich der Zahn unter der Krone entzünden und ist dann in der Regel nicht mehr zu retten. Wichtig ist auch, dass die Krone ohne Spalt oder Ritze mit dem Zahn abschließt. Wenn Essensreste oder die Zahnseide an einer Krone hängen bleiben, ist das ein Alarmsignal. Dann sitzt sie falsch, das Kariesrisiko steigt.

Brücken und Implantate

Muss der Zahn raus, braucht der Patient Ersatz - und steht vor der Entscheidung: Brücke oder Implantat?

Das Prinzip der

Brücke

klingt in ihrem Namen mit: Sie überspannt eine Lücke und muss dafür an Pfeilern befestigt sein. Deshalb heißen die Zähne, an der die Brücke hängt, auch Pfeilerzähne. Nur wenn sie stabil und gesund sind, hat das Bauwerk eine gute Lebenserwartung. Die konventionelle Brücke, die einen Metallkern besitzt, verblendet der Zahntechniker mit einer Schicht aus Kunststoff oder - härter - Keramik, die Vorderzähne ganz, die anderen Zähne zumindest auf den sichtbaren Flächen. Vollkeramik-Brücken kommen ohne Metall aus, wirken besonders natürlich, können aber schneller zerbrechen und sind teurer. Ein Preisbeispiel, errechnet von der Stiftung Warentest: Die Brücke für einen Frontzahn kostet den Patienten mit einer Verblendung aus Kunststoff zirka 350 Euro, mit Keramik-Verblendung zirka 530 Euro, in Vollkeramik rund 660 Euro.

Für eine Brücke sprechen mehrere Argumente: Sie ist haltbar - nach zehn Jahren sind noch etwa 80 Prozent intakt, nach 15 Jahren immer noch etwa 60 Prozent -, der Zahnarzt kann sie ohne Operation einsetzen, sie wird gut vertragen und ist belastbar. Gegen eine Brücke spricht die Geschichte mit den Pfeilern. Damit sie überhaupt hält, müssen die Verankerungen fest auf den Pfeilerzähnen sitzen - was eine unangenehme Konsequenz nach sich zieht: Gesunde Zähne müssen abgeschliffen und überkront werden, jede Menge kostbare Zahnsubstanz geht verloren (bei der Inlay-Brücke ist es etwas weniger). Schade drum. Und: Wo der echte Zahn fehlt, kann sich der Kieferknochen abbauen. Der Körper verhält sich hier ökonomisch: was nicht mehr genutzt wird, bildet sich zurück.

Diese beiden Nachteile sind die entscheidenden Argumente für

Implantate

. Damit bezeichnet man künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden - und nicht etwa die Zähne, die obendrauf sitzen. Das älteste bekannte Implantat ist ein Kupferstift, der im Oberkiefer eines ägyptischen Königs steckte, der vor 3000 Jahren gelebt hat. Moderne Implantate sind aus dem besonders gewebefreundlichen Leichtmetall Titan, dessen sichtbarer Teil von einer Keramikkrone umhüllt wird.

Ein Implantat hat entscheidende Vorteile: Es wird einfach an die Stelle des alten Zahns gepflanzt. Weil es im Kieferknochen verankert ist, wird dessen weitere Rückbildung verhindert, das Bissgefühl ist deutlich sicherer als etwa bei einer Prothese. Auch Vollprothesen im zahnlosen Kiefer können auf künstlichen Zahnwurzeln aufgebaut werden.

Allerdings ist das eine langwierige, mitunter schmerzhafte Prozedur. Zunächst bohrt der Zahnarzt ein oder mehrere Löcher in den Kieferknochen, setzt oder schraubt das Implantat ein und näht dann die Schleimhaut darüber zu. Das kann wie jede Operation mit Schmerzen, Schwellungen, Blutergüssen verbunden sein. Dann muss das Implantat einwachsen, also sich fest mit dem Kieferknochen verbinden. Das dauert im Unterkiefer etwa drei Monate, im Oberkiefer bis zu einem halben Jahr. In dieser Zeit muss der Patient bei einem Vorderzahn mit einem Provisorium leben, bei einem Backenzahn mit einer Lücke. Ist das Implantat eingeheilt, montiert der Arzt den Zahnersatz auf die neue Zahnwurzel aus Titan. Ohne Risiko ist das nicht: Wenn das Implantat nicht richtig in den Knochen einwächst oder sich gar die Wunde entzündet, scheitert die Operation. Kann dem Zahnarzt kein Pfusch nachgewiesen werden, dann trägt der Patient die Kosten.

Nicht jeder Mensch kann Implantate tragen. Voraussetzung ist ein kräftiger, intakter Kiefer. Je stärker der Knochen ist, desto besser hält das Implantat. Ist der Knochen nicht stark oder hoch genug, kann der Arzt mit einer so genannten Augmentation nachhelfen: Er verstärkt den Knochen mit Hilfe von Knochensplittern, die er am Kinn oder Becken entnimmt, oder verwendet künstlichen Knochenersatz. Kompliziert ist vor allem eine Implantation in den Oberkiefer: In vielen Fällen würde die künstliche Zahnwurzel in die Kieferhöhle reichen. Um das zu verhindern, muss der Arzt auch diese Stelle verstärken, der Boden der Kieferhöhle wird angehoben.

All das ist teuer: Muss der Kieferknochen nicht eigens verstärkt werden, beträgt der Patientenanteil für ein Einzelimplantat inklusive Krone bis zu 1700 Euro. Bei dieser Summe fällt es womöglich leichter, das gute Stück besser zu pflegen als seinen Vorgänger an dieser Stelle. Gut so, denn ohne Mundhygiene können Infektionen zum Verlust des teuren Stücks führen.

Veneers

Ein Luxusangebot bei Zahnersatz sind Veneers: hauchdünne Keramikschalen, die auf die Zähne geklebt werden. Schon Marilyn Monroe verschafften sie jene hinreißende Zahnreihe, die auch in Nahaufnahme auf der Kinoleinwand noch überzeugt. Während die weißen Schalen zu Zeiten der Monroe nur für die Dauer eines Drehtags hielten, verleihen sie heute für viele Jahre den Anschein eines makelloses Gebisses, das nicht von gelben Zähnen oder abgeplatzten Zahnecken versaut wird. Die Kosten: 800 bis 1000 Euro pro Zahn.

Spangen

Taugt die Zahnreihe als Fotomotiv für Großaufnahmen? Oder stehen die Zähne krumm und schief herum wie die Latten eines alten Gartenzauns? Das ist nicht allein ein kosmetisches Problem, und es kann nicht nur bei Kindern behoben werden.

Bei Kindern und Jugendlichen, deren Kiefer noch wächst, sind

herausnehmbare Spangen

eine häufig angewandte Methode. Die Kosten übernimmt bei entsprechend schwerem Befund zu 80 Prozent die Kasse. Bei erfolgreicher Behandlung gibt's die restlichen 20 Prozent zurück. Herausnehmbare Spangen können einfache Zahnfehlstellungen korrigieren, sind einfach zu reinigen, verursachen nur selten Schäden an Zahnwurzeln und Zahnhalteapparat und können bei entsprechenden Anlässen - Foto bei der Konfirmation, Knutschen mit Freund oder Freundin - auch mal draußen bleiben. Nachteile haben sie freilich auch: Sie beeinträchtigen die Aussprache, die Behandlung dauert meist relativ lange, die Stellung der Zahnwurzeln können sie nicht beeinflussen oder die Zähne als Ganzes nicht in eine Lücken hineindrücken. Damit eignen sie sich kaum fürs ausgewachsene Gebiss.

Da muss eine

festsitzende Apparatur

her. Für Erwachsene kostet die Behandlung zwischen 4000 und 6000 Euro, bei Kindern gilt dieselbe Regelung wie bei den Spangen. Mit der festen Klammer lassen sich auch schwere Zahn- und Kieferfehlstellungen verbessern - innerhalb kürzerer Zeit und mit klar definiertem Ziel. Üblich sind

Multibrackets

, Haltegriffe auf den Zähnen, die mit Drähten, Druck- und Zugfedern oder elastischen Gummizügen die Beißer langsam in die richtige Position ziehen. Der Zahnarzt oder Kieferorthopäde kann genau einstellen, welcher Zahn wohin bewegt werden soll. Durch die Apparatur entstehen jedoch Nischen, in denen sich Speisereste und Beläge ansammeln können. Das erhöht die Kariesgefahr. Brackets gibt es aus Stahl, aber auch aus Keramik. Letztere haben den Vorteil, dass man sie im Gegensatz zu den stahlblitzenden kaum sieht. Aber: Sie sind teuer - ab 5000 Euro - und können brechen.

Eine nahezu unsichtbare Variante bietet die

Lingualtechnik

. Hierbei werden die Brackets auf die Innenseite der Zähne geklebt. Sie sind damit der Zunge im Weg, behindern häufig die Aussprache, sind überdies schlecht zu reinigen und sehr teuer (ab zirka 8000 Euro).

Wenn Wohlhabende sich um ihr Aussehen sorgen, sind sie bereit, eine Menge Geld auszugeben. Das ist die Zielgruppe von "Invisalign", einer

durchsichtigen Kunststoffschiene

, die ständig getragen wird, aber zum Putzen herausgenommen werden kann. Das Verfahren ist allerdings bei schweren Fehlstellungen nicht geeignet. Außerdem können die Schienen nicht nachgestellt werden, sondern müssen alle zwei bis drei Wochen ausgetauscht werden. So summiert sich eine Behandlung auf 5000 bis 8000 Euro.

Bleaching

Von Natur aus sind Zähne leicht gelb-gräulich, mit zunehmendem Alter werden sie dunkler. Auch Tabak, Rotwein, Kaffee und Tee hinterlassen Spuren. Bis zu zweimal im Jahr können diese mit einem Bleaching entfernt werden. Zwar sind Zähne und Zahnfleisch nach dem Bleichen oft einige Tage empfindlich. Doch das Verfahren entzieht den Zähnen keine Mineralien, und auch Versiegelungen werden nicht porös. Lediglich hoch konzentrierte Aufheller (mit 35 Prozent Peroxid) können den Zahnschmelz so aufrauen, dass die Kariesgefahr steigt. Diese Mittel werden aber in Deutschland kaum noch verwendet.

Fast alle angebotenen Bleichmittel funktionieren gleich:

Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid

zerfällt und setzt dabei im Mund aktiven Sauerstoff frei. Dieser dringt in den Zahnschmelz ein, bindet dort die Farbstoffe und wandelt sie in farblose Substanzen um. Das funktioniert nicht bei allen Flecken - gegen angeborene Verfärbungen und nach einer Wurzelbehandlung ist das Bleichmittel machtlos.

Vor dem Bleichen sollte ein Zahnarzt die Zähne professionell von Belägen und Zahnstein befreien. Außerdem muss er sicherstellen, dass der Patient keine

Karies

hat. Denn Peroxid kann durch die Löcher tief in den Zahn eindringen und eventuell den Nerv schädigen. Ungeeignet ist Bleaching für Jugendliche und Schwangere, bei Zahnspangen, Rissen im Zahnschmelz, überempfindlichen Zähnen und freiliegenden Zahnhälsen. Aus kosmetischen Gründen ist bei Kunststofffüllungen Vorsicht geboten. Sie werden nicht mit entfärbt und können nach dem Bleichen unangenehm auffallen.

Gängige Bleichmethoden:

> Für zirka 40 Euro bekommt man in der Apotheke

Whitestrips

. Die durchsichtigen Plastikstreifen sind mit sechsprozentigem Peroxidgel beschichtet. Zwei Wochen lang müssen sie zweimal täglich für eine halbe Stunde auf die Zähne geklebt werden. Die können so für maximal ein Jahr um bis zu drei Farbstufen aufgehellt werden. > Rund 200 Euro kostet

Home-Bleaching

: Nach einem Gebissabdruck fertigt der Zahnarzt eine Plastikschiene, die für zwei Wochen jeweils nachts getragen wird - mit Bleichgel, das bis zu zehn Prozent Peroxid enthält. So wird eine Aufhellung um bis zu sechs Farbstufen erreicht. Der Effekt hält etwa drei Jahre an.
> Das

Office-Bleaching

beim Zahnarzt ist mit mindestens 500 Euro die teuerste, zugleich aber auch die wirksamste und schnellste Methode: Der Arzt trägt hochprozentiges Peroxidgel auf die gereinigten Zähne auf; mit einer Speziallampe wird der Wirkstoff aktiviert und 20 Minuten auf den Zähnen belassen. Dieser Vorgang wird zweimal wiederholt. So können die Zähne um bis zu acht Farbnuancen aufgehellt werden. Der Effekt hält zirka drei Jahre an.

Mitarbeit: Claudia Bahnsen, Yamina Merabet/print

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