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Ist das Gehirn an Diabetes schuld? Macht uns unser Oberstübchen fett, träge und schlimmstenfalls zuckerkrank? Diese Theorie vertritt jedenfalls der Lübecker Diabetes-Spezialist Achim Peters. Er nennt unser Hirn "selfish" - selbstsüchtig.
Diabetes tut nicht weh. Dass etwas im Argen liegt, bemerken die meisten Erkrankten erst sehr spät - wenn der Zucker die Adern bereits geschädigt hat. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, den Blutzuckerwert rechtzeitig zu senken.
Traubenzucker ist lebensnotwendig. Ohne ihn könnte der Mensch nicht atmen, nicht denken, nicht laufen oder lachen. Gehirnzellen verbrauchen rund zehn Esslöffel Glukose pro Tag und ein bis zwei Teelöffel sind immer im Blut enthalten.
Hormone steuern die Schwangerschaft. Leider können sie auch den Stoffwechsel stören. Dann sinkt die Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin und Diabetes entsteht. Das kann für Mutter und Kind gefährlich werden.
Sie sind noch so jung - Diabetes haben sie trotzdem, und zwar jene Form, die meist bei älteren Menschen auftritt: Diabetes Typ 2. Denn auch für Kinder gilt: Wer zu viel wiegt, kann zuckerkrank werden.
Detaillierte Rezepte, Bewegung, 40 Gramm Fett pro Tag und ab und zu auch etwas Süßes: Die Brigitte-Diät setzt auf gesunde Mischkost, "Kalorienbremse" und "Stundenformel". So hilfreich ist das Konzept.
Menschen mit Diabetes Typ 1 brauchen jeden Tag Insulin. Denn ihre Bauchspeicheldrüse stellt das lebenswichtige Stoffwechselhormon nicht her. Dennoch können Zuckerkranke ein fast normales Leben führen.
Vitaminpräparate stehen seit geraumer Zeit in der Kritik. Bis jetzt gibt es keinen Beweis, dass die Einnahme hilft. Trotzdem werben Hersteller damit, dass die Vitaminpillen vor allem gegen schädliche Radikale wirken. Wissenschaftlich ist dies umstritten.
Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E gelten als gesund. Eine neue Studie deutet jedoch aufs Gegenteil hin: Die Vitaminpräparate können positive Wirkungen von Sport unterdrücken und so möglicherweise das Diabetes-Risiko steigern.
Bestürzt und geschockt sind die meisten Eltern, wenn sie zum ersten Mal hören, dass ihr Kind Diabetes Typ 1 hat. Doch heute ist das kein Grund zur Panik mehr. Betroffene Kinder können ein fast normales Leben führen.
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