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10. Juli 2009, 17:13 Uhr

USA planen Massenimpfung im Herbst

Die USA sagt der Schweinegrippe den Kampf an. Bestimmte Risikogruppen sollen im Herbst in Amerika gegen das H1N1-Virus geimpft werden. Dafür sind mehrere Milliarden Dollar bewilligt. In Deutschland will die Bundesregierung nächste Woche über eine Impfempfehlung entscheiden.

Schweinegrippe, H1N1, Impfung

Bis Mitte Oktober sollen in den USA 100 Millionen Dosen des Impfstoffes zur Verfügung stehen© Patrick Sinkel/DDP

Die USA planen im Herbst eine Massenimpfung gegen die Schweinegrippe. Nach Planungen der Gesundheitsbehörden sollten bis Mitte Oktober 100 Millionen Einheiten eines Impfstoffs zur Verfügung stehen. Die Impfaktion solle sich auf Schulkinder, Schwangere sowie chronisch Kranke und Krankenhaus- Beschäftigte konzentrieren, die als besonders gefährdet durch das H1N1-Virus gelten. Der US-Kongress hat bereits eine Milliarde Dollar (720 Millionen Euro) für die Impfstoffbestandteile bewilligt, weitere 7,5 Milliarden stehen für Erprobung, Kauf und Verteilung der Impfdosen bereit.

Bislang seien Schätzungen zufolge eine Million Amerikaner an Schweinegrippe erkrankt, 170 seien gestorben, berichtete die "Washington Post" am Freitag. Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bislang rund 35.000 Erkrankungen in den USA registriert, Mediziner gehen aber von einer sehr großen Dunkelziffer weltweit aus.

Zwei Impfungen als Schutz nötig

Vor einem Beginn der Massenimpfungen müsse jedoch zunächst garantiert werden, dass der Impfstoff sicher und effektiv sei. Entsprechende Tests seien für August geplant, berichtete die "New York Times". Da es aber vermutlich nicht genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung gebe, müsse man sich zunächst auf Risikogruppen beschränken. Zugleich bekräftigten die Experten, es gebe bisher keine Hinweise, dass das Virus mutiert sei und für den Menschen gefährlicher werde.

In Deutschland wird noch über eine Impfempfehlung diskutiert. "Wir müssen entscheiden, wer zu den Risikogruppen gehört", sagte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) dem Hörfunksender Hit-Radio Antenne Niedersachsen aus Hannover. "Das sind sicher die Beschäftigten im Gesundheitswesen, das sind auch junge Menschen mit Grunderkrankungen." Für diese Gruppen solle eine Impfempfehlung ausgesprochen werden. Der SPD-Politikerin zufolge reichen die Bestell-Optionen aus, um jeden Deutschen zweimal zu impfen. Zum Schutz vor der Erkrankung sind nach Darstellung des Paul-Ehrlich-Instituts zwei Impfungen nötig, weil es sich um einen ganz neuen Virustyp handelt.

Die Schweinegrippe ist inzwischen in allen Bundesländern in Deutschland angekommen. Am Donnerstag wurde der erste Fall einer Ansteckung mit dem Schweinegrippe-Virus im Saarland gemeldet. Deutschlandweit sind dem Robert Koch-Institut zufolge 691 Infektionen bestätigt.

DPA/AFP
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
mr_smith (11.07.2009, 13:49 Uhr)
Die Main-Stream Medien schweigen....
Die Mainstream Medien schweigen zu diesem Thema und werden Ihre Glaubwürdigkeit schneller verlieren...
Warum wird dieser Impfschwachsinn nicht hinterfragt? Welche Firmen stecken dahinter? Wer kauft/verkauft die Impfampullen? Gibt es Provisionszahlungen? Spenden an Parteien durch die Paarmaindustrie? Wer gibt die sogenannten Studien in Auftrag?
Wer/Was ist die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) ? Wem gehört der US-Pharmakonzern Baxter? Hat die Firma Baxter verseuchte Impfstoffe geliefert?
Ist die Schweinegrippe schlimmer als eine "normale" Grippe ?
Im Internet kann man sich über die wahren Machenschaften genauer informieren: Bsp. "Alles Schall und Rauch" in Google eingeben.
bayerbienengift (11.07.2009, 10:24 Uhr)
Konjunkturspritze
alle Schweinchen aufstellen zum impfen.
Die Impfpropaganda läuft schon: Wer nicht mitmacht ist der Seuchen-verbreiter.
gmathol (11.07.2009, 07:20 Uhr)
Imfwahn...
Impfen ist wichtig, aber grosse Bevoelkerungskreise auch noch gegen ihren Willen mit einem fragwuerdigen Impstoff zu immunisieren ist kriminell.
Die Folgen kann man z. B. bei den Mitgliedern des US Militaers aufzeigen, da es dort immer wieder zu Todesfaellen nach verordneten Impforgien kommt.
bayerbienengift (10.07.2009, 22:33 Uhr)
Konjunkturprogramm für die Pharmamafia
wenn die Durchseuchung jetzt schon riesig ist und die "Krankheit" fast symptomlos verlaeuft, dann ist die
einzig sinnvolle Impfung die Schweinegrippe zu bekommen bzw. ist man dann schon Immun, wenn sie hatte.
Die Gefahr besteht nach wie vor in der rekombination mit humanen Grippeviren und gegen das was dabei
rauskommt, kann man nicht impfen, weil man nicht weiss, wie die Virenepitope aussehen. Auch wenn man es wüßte, ist die Mutationsrate von Viren so gross, dass sie damit dem "Impfdruck" ausweichen.
Kann man eigentlich auch gegen Dummheit impfen? Das wuerde den USA am meisten helfen...
JohnnyCash (10.07.2009, 19:56 Uhr)
21 Obdachlose in Polen gestorben
an den Folgen medizinischer Versuche mit einer neuartigen, ungeprüften Vogelgrippeimpfung. Impfen oder doch nicht? ähhhhhhhh... nix da!
.
Ach ja... das Thema Zwangsimpfung ist ziemlich aktuell... ich sehe es schon kommen... "Bundestag winkt Zwangsimpfungen durch!"... ähhhhhh, ist ja Gang und Gebe bei unsere Regierung!
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...und den blöden Michel intressiert es nicht.
sotospeak (10.07.2009, 19:21 Uhr)
Viel Spaß!
Impfen ist eine sehr risikoreiche Maßnahme. Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen an den Folgen des Impfens sterben oder ernsthaft erkranken ist höher als an der eigentlichen Krankheit zu erkranken. Insofern ist es gut, dass es nicht genügend Impfstoff gibt. Dann kommen die Politiker wenigstens nicht auf die Idee der Zwangsimpfung. Also daher mein Vorschlag: erstmal die ganze "Elite" durchimpfen, die Politiker und die wichtigen CEOs. Vielleicht gehen ja ein paar dabei drauf. Dann wär die Impferei wenigstens nicht ganz nutzlos gewesen.
facilidad_de_ser (10.07.2009, 18:35 Uhr)
Genial...
... da freut sich die Pharmaindustrie, mehrere Milliarden $ Umsatz lassen die Investitionen für die weltweite Kampagne vergessen.
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