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5. August 2009, 13:13 Uhr

Virologe empfiehlt Schwangeren Impfung

Obwohl es besonders wichtig wäre, schwangere Frauen und Kinder zuerst gegen die Schweinegrippe zu impfen, weiß man gerade bei diesen Gruppen am wenigsten über mögliche Nebenwirkungen. Was ist also zu tun? Experten schätzen, dass der Nutzen einer Impfung größer ist als das Risiko. Von Kai Kupferschmidt

Schweinegrippe, H1N1, Impfung, Schwangere, Kinder

Die Testphase für die Schweinegrippeimpfung hat begonnen© Thomas Lohnes/DDP

Besonders schwangere Frauen haben allen Grund, die Schweinegrippe ernst zu nehmen. Zum einen ist das Risiko bei Ihnen höher, dass die Erkrankung lebensbedrohlich verläuft. "Das Influenzavirus führt bei schwangeren Frauen eindeutig häufiger zu Komplikationen und zu Todesfällen", bestätigt der Virologe Alexander Kekulé. So war die Sterblichkeit bei vergangenen Epidemien unter schwangeren Frauen stets höher als unter dem Rest der Bevölkerung. Auch bei der saisonalen Grippe verläuft ihre Erkrankung häufig schlimmer. "Es stirbt zwar nur ein sehr kleiner Teil der Erkrankten an der Schweinegrippe und von denen hat die Hälfte schwere Grunderkrankungen. Aber bei der anderen Hälfte sind völlig gesunde junge Frauen dabei", sagt Frank von Sonnenburg von der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität, wo die deutschlandweite Impfstoff-Studie an Erwachsenen koordiniert wird.

Auch für das ungeborene Kind stellt das Influenzavirus eine Gefahr dar. So gibt es Hinweise darauf, dass eine Grippeinfektion während der Schwangerschaft das Risiko des Kindes erhöht, später an einer geistigen Krankheit zu leiden. Finnische Forscher haben in Helsinki medizinische Unterlagen von einer Grippeepidemie im Jahr 1957 untersucht. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass das Risiko an Schizophrenie zu erkranken, für jene Kinder höher war, deren Mutter sich während der Schwangerschaft mit dem Virus infiziert hatte. Im März dieses Jahres wiesen Forscher im Fachblatt "European Neuropsychopharmacology" nach, dass eine Influenzainfektion bei schwangeren Mäusen verschiedene Gene im Gehirn der Föten an- und ausschaltet. Darunter fanden sie auch Gene, die mit einem erhöhten Risiko, für Schizophrenie und Autismus in Verbindung gebracht werden. Der Effekt, den die finnischen Forscher beobachteten, war allerdings sehr klein und die Daten, auf die sie sich bezogen, alt und nicht immer zuverlässig.

Risiko für Fehlgeburt steigt

Daher warnt Kekulé auch davor, die Untersuchungen an Mäusen eins zu eins auf den Menschen zu übertragen. "Im Tiermodell findet man häufig Erbschäden, die man dann beim Menschen nicht findet." Dennoch ist klar, dass Grippeviren für das ungeborene Kind gefährlich sind. "Schwangere mit einer Grippeinfektion haben in jedem Fall ein höheres Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden", sagt Kekulé.

Aus diesen Gründen gehören Schwangere zu den Menschen, die unbedingt geimpft werden sollten. In der Tat hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrer Empfehlung genau dies bestätigt. Das Problem: Impfstoffe und Medikamente werden aus ethischen Gründen nicht an schwangeren Frauen getestet. Viele Mediziner haben deswegen Bedenken, mit den neuartigen Impfstoffen direkt schwangere Frauen zu immunisieren. "Es ist ungeheuer schwierig, eine Impfempfehlung für schwangere Frauen auszusprechen, da gibt es einfach zu wenig gute Daten", sagt von Sonnenburg. Auch Johannes Löwer, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, das für die Zulassung von Impfstoffen verantwortlich ist, spricht von einem Dilemma: "Schwangere standen bisher nie im Fokus einer Grippeimpfung", sagt er. Grundsätzlich spreche aber bei ihnen nichts dagegen. Sie zu impfen, sei auch bei der saisonalen Grippe üblich. Lediglich bei Lebendimpfstoffen wie gegen Mumps und Röteln werde grundsätzlich davon abgeraten. Kekulé sieht schwangere Frauen sogar in einer besonders klaren Situation. "Weil die Gefahr durch die Grippe für Schwangere höher ist, ist die Risikoabwägung einfacher: Schwangere sollten sich impfen lassen", sagt er.

Ähnlich äußert sich auch von Sonnenburg, der Mitglied in der Ständigen Impfkommission (Stiko) ist, die Impfempfehlungen ausspricht. Es sei zwar eine schwierige Risikoabwägung. "Aber schwangere Frauen in höheren Trimestern profitieren wohl von einer Impfung." Darauf werde voraussichtlich auch die Empfehlung der Stiko hinauslaufen. Wer ganz sicher gehen will, dem rät Kekulé, nach Beginn der Impfaktion erst einmal abzuwarten und zwei Wochen zu Hause zu bleiben. "Wenn die Lebensumstände das erlauben, ohne Gefahr, sich mit dem Virus anzustecken, ist das eine gute Lösung." Denn schon die ersten zwei Wochen dürften Klarheit schaffen, ob der Impfstoff eventuell doch seltene Nebenwirkungen hervorruft, die in bisherigen Tests nicht auffielen. Wer aber aus beruflichen oder sonstigen Gründen nicht zu Hause bleiben kann oder ohnehin kleine Kinder hat, welche die Krankheit möglicherweise mit nach Hause bringen, solle sich laut Kekulé sofort impfen lassen.

Bei Kindern wenig Erfahrung mit den Impfstoffen

Wer das nicht tut und an der Schweinegrippe erkrankt, kann sich immer noch mit einem der antiviralen Medikamente behandeln lassen. Eine Gruppe japanischer Forscher hat Berichte von Influenzaerkrankungen bei schwangeren Frauen ausgewertet, um herauszufinden, wie sicher verschiedene Behandlungsmöglichkeiten sind. Ihre Schlussfolgerung: Es gebe weder beim Wirkstoff Zanamivir (Relenza) noch beim Wirkstoff Oseltamivir (Tamiflu) Hinweise auf eine Schädigung des ungeborenen Kindes. Zu Oseltamivir lägen aber mehr Daten vor, weshalb es die sicherere Variante sei. Auch könne eine Mutter, die eines der beiden Medikamente nehme, ihr Kind weiter stillen.

Neben schwangeren Frauen stehen auch Kinder ganz oben auf der Liste der Gruppen, die bei einer Pandemie geimpft werden sollten. "Kinder sind praktisch die Verbreiter der Erkrankung", sagt Markus Knuf vom Uniklinikum Mainz. Außerdem müssten Kinder bei einer Grippeinfektion überdurchschnittlich häufig ins Krankenhaus. Aber auch bei ihnen zweifeln Impfexperten noch, wie sinnvoll eine Impfung ist. Denn die Impfstoffe, die nun gegen die Schweinegrippe eingesetzt werden sollen, enthalten eine neue Substanz, die das Immunsystem stärker aktivieren soll. Bisher ist kein Impfstoff mit dieser Substanz für Kinder zugelassen. "Erste Tests haben gezeigt, dass diese Impfstoffe mehr Nebenwirkungen haben, als wir normalerweise bei Impfstoffen sehen, die für Kinder zugelassen sind", sagt Kekulé. So hätten die Kinder stärkere Reaktionen an der Einstichstelle und litten auch häufiger unter Fieber. Ernste Nebenwirkungen seien aber nicht häufiger aufgetreten als bei anderen Impfstoffen. "Man hat aber weniger Erfahrung mit diesen Impfstoffen als mit den alten", sagt Kekulé.

Eine neue Studie ist nun unterwegs. Unter der Leitung von Markus Knuf von der Uniklinik Mainz soll ein Impfstoff der Firma Novartis in den kommenden Wochen an 2000 Kindern getestet werden. Der Impfstoff sei schon vorher in kleineren Studien untersucht worden, sagt Knuf. Jetzt gehe es um die Feinabstimmung. Sowohl die Wirksamkeit wie auch die Nebenwirkungen des Impfstoffes sollen getestet werden. "Ganz seltene Nebenwirkungen können wir damit aber nicht erfassen", sagt Knuf. Dafür müssten deutlich mehr Kinder getestet werden. Es sei außerdem unwahrscheinlich, dass die Studien rechtzeitig fertig werden, um bei einer befürchteten zweiten Grippewelle im Spätherbst Grundlage einer Impfentscheidung zu sein, sagt Löwer. "Da muss man sehen, ob Kinder dann erst einmal nicht geimpft werden."

Auch Tamiflu sollte nicht zur Vorbeugung gegen das Grippevirus bei Kindern verwendet werden. Eine Studie der englischen Gesundheits-Agentur "Health Protection Agency", die im Journal "Eurosurveillance" veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass Tamiflu bei Kindern sehr häufig Nebenwirkungen hervorruft. Dafür untersuchten die Forscher in London Schüler zwischen vier und 14 Jahren. Bei mehr als der Hälfte der 85 Kinder traten eine oder mehrere Nebenwirkungen auf. So litten 29 Prozent der Kinder unter Übelkeit und 20 Prozent an Magenkrämpfen. Inzwischen werden in England deswegen nur noch Kinder mit Tamiflu behandelt, die tatsächlich erkrankt sind. Vorher waren sie auch vorsorglich mit dem Medikament behandelt worden, wenn sie Kontakt zu einem erkrankten Kind hatten.

Von Kai Kupferschmidt
 
 
KOMMENTARE (10 von 21)
 
bayerbienengift (06.08.2009, 10:11 Uhr)
@Tempelhofer
Ich möchte ihre Konjunkturspritze nicht durch höhere Kassenbeiträge bezahlen.
Lassen Sie sich von ihrem Geld durchspritzen. Dann nehmen sie prophylaktisch noch ein paar Antibiotika gegen multiresistente Bakterien. Bekommt man ja heute sowieso bei jeder Grippe verschrieben.
Habe mir gerade wieder Pharmaaktien gekauft...
Malt (06.08.2009, 09:38 Uhr)
Wenn für eine Sache.....
...wie die Impfung gegen die Schweinegrippe alleine in Deutschland rund eine Milliarade Euro kalkuliert werden und man das mal auf die ganze Welt hochrechnet dann sollte JEDER eigentlich stutzig werden warum zur Bekämpfung einer relativ harmlosen Krankheit MULTIMILLIARDEN ausgegeben werden! Es liegt doch eigentlich auf der Hand: Grippeviren sind die am besten erforschten Viren die's gibt, d.H. einen Impfstoff dagegen zu entwickeln ist relativ einfach, relativ günstig (für die Phamaunternehmen), geht relativ schnell und die zu erwartende Gewinnspanne ist beträchtlich - also die Voraussetzungen sind geradezu Ideal, um ein fettes Geschäft zu machen... da kommt man nun mal, gerade bei dem zusätzlich betriebenen medialen Trommelfeuer (alleine heute mal wieder 2 Schweinegrippethemen auf der Stern.online Titelseite) auf komische Gedanken...
Tempelhofer (06.08.2009, 06:49 Uhr)
Wahnsinn
Was hier an schon zwangshaft paranoiden Leserkommentaren steht, ist schon verblüffend.
"TESTIMFPUNG für eine WEITERE IMPFUNG mit einem Mikrochip", "warum ist das deutsche Gruene Kreuz in Marburg angesiedelt (Behring-Werke)", "Wer sich nicht überwachen lässt, ist ein potentieller Terrorist",....."
Sieht so aus, als hätten die Verschwörungstheoretiker und Esoteriker ein neues Steckenpferd gefunden, nachdem die Mondlandungen nach neuen Aufnahmen der Landeplätze sich doch als wahr erwiesen haben.
Haben Sie auch heute in Ihrem Frühstücksmüsli nachgeschaut, ob da nicht eine Abhörwanze versteckt war ?
Viel Spass beim Suchen.
Hans-aus-Brasil (06.08.2009, 02:00 Uhr)
Erschreckend
wie das alles in der sogennanten 1.Welt, behandelt wird mit Impfungs- empfehlung für Schwangere. Ungetestes Impfungsmittel usw. Die Pharmaindustrie und ihre bezahlten Parolleschreier scheuen vor nichts mehr zurück. Wäre interessant zu wisen ob der Entwickler von Tamiflu das seiner Frau auch raten würde wenn sie schwanger wäre, wenn er eine hat. Weis ich nicht. Alter Spruch: So schlecht wie der Mensch ist kann man gar denken.
bayerbienengift (06.08.2009, 01:17 Uhr)
Zwangsimpfung
und Zwangsüberwachung. Wer sich nicht überwachen lässt, ist ein potentieller Terrorist. Wer sich nicht impfen läßt, ist ein Krankheitsübertrager. Wer nicht für uns ist -ist gegen uns. 8fachimpfung für die Kleinen- Grippeimpfung für das Ungeborene- humane invivo Impfstofferprobung. Eine Impfung bringt 200 Euro. Jetzt (Panik!Panik! Schweinegerippe!) ohne lästige kostenintensive klinische Vorstudien, die vielleicht ungewollte Wahrheiten ans Licht bringen! Jetzt Impfen!!!! Ein Milliardengeschäft. Sparen kann man dann bei der Zahnbehandlung oder Physiotherapie. So einfach ist das. Kann man eigentlich schon gegen Dummheit impfen?
Kasperltheater (05.08.2009, 23:31 Uhr)
Wer weiss...
wer vermag zu sagen, ob nun impfen oder nichtimpfen das grössere Risiko darstellt? Genau...der gesunde Menschenverstand! Da dieser bei der WHO abhanden gekommen zu sein scheint, bleibt logischerweise nur die Möglichkeit eine Gegenposition einzunehmen. Ich kann meiner schwangeren Vorrednerin nur beipflichten...Ausserdem...wer sagt, dass man diesen Idioten nicht in den Anus treten darf? Keiner kann mir sagen ich müsste zulassen, das mir jemand schadet, oder?
Sterben müssen wir alle...aber umbringen sollte man sich nicht lassen...oder? Stinksaure grüße an die WHO...das Kasperltheater
onkel.erwin (05.08.2009, 23:22 Uhr)
Eine Hand wäscht die andere...
Vor Jahren bin ich - mehr zufällig und versehentlich - in Bonn in eine Sitzung des Paul-Ehrlich-Instituts geraten. Das PEI ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit, also eine Art Behörde. Ihm obliegt die Genehmigung klinischer Prüfungen und die Zulassung bestimmter Arzneimittel, insbesondere von Impfstoffen, Antikörpern, Antigenen, Blutprodukten und Zelltherapeutika. Bei der damaligen Sitzung ging es um medizinische Forschungsprojekte. Ich war etwas überrascht, in dieser illustren Runde nicht nur Vertreter der wissenschaftlichen Institute der Hochschulen, der Gesundheitsämter und der STIKO vorzufinden, sondern in der gleichen Anzahl auch Vertreter der Firmen: Behringwerke, Roche, Sandoz, Immuno, MSD, SKB, Röhm und andere. Diese traten offenbar als gleichberechtigte Vertreter der Produzenten und als Geldgeber auf. Wohlgemerkt: in einer Behördensitzung. Moderiert wurde die edle Versammlung von einer Abteilungsleiterin der Ärztekammer in Köln. Das Gespächsklima war ausgesprochen herzlich, fast familiär. Als Fazit kann ich feststellen: die Öffentlichkeit, der Patient, der niedergelassene Arzt und der Krankenhausarzt erfahren mit Sicherheit an Sachinformationen zu einem Produkt nur das, was der Vermarktung des Produktes nützlich ist. Ein biologischer Sachverhalt ist nur dann eine Krankheit und wird als gefährlich dargestellt, wenn ein Produkt zu seiner Beeinflussung ( ich will nicht sagen Behebung ) auf den Markt zu bringen ist. Die Daten zur Pathophysiologie, zur Arzneimittelsicherheit, zur Sinnhaftigkeit des Verfahrens sind grundsätzlich fein ausgewählt und mit den Behörden gut abgestimmt. Das alles unter dem Deckmantel des öffentlichen Wohls. Zu trauen ist diesen Expertenaussagen nur sehr bedingt. Wer sich wirklich gut über Impfungen informieren möchte, investiere eine Stunde Zeit und höre sich bei Googlevideo.com den Vortrag von 11/2008 an: Impfungen-Sinn oder Unsinn-Vortrag-AZK-Anita Petek-Dimmer,Aegis.
Spacebird (05.08.2009, 19:51 Uhr)
Versuchkaninchen die Ungeborenen...
Es stellen sich mir, als Schwangere die Nackenhaare hoch, wenn ich höre, das ich mich mit einem Impfstoff impfen lassen soll, der weder getestet noch sinnvoll ist, da nur ein 100% Schutz gegen eine Krankheit gegeben ist, wenn man diese selbst durchlaufen hat.Die Wahrscheinlichkeit , das die Nebenwirkungen jeglicher Impfungen in der Schwangerschaft schwere Probleme auslösen können ist schon lange bekannt, und nun wird "empfohlen" sich in der Schwangerschaft impfen zu lassen, gegen ein Virus, dessen Ansteckung Prozentual die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, wie die der normalen Grippe?? Und jedem ist bekannt das man sich in der Schwangerschaft NICHT gegen Grippe impfen lassen soll!!! Für wie Gott verdummt hält uns hier die Presse die Regierung und die ""Experten der Wissenschaft""??? Sollen nun ich und mein Ungebores im Dienste der Pharmaindustrie als Versuchkaninchen dienen ? *Pfui* sag ich da nur.
Man kann solche Epidemien auch mit anderen Mittel bekämpfen, aber daran würde dann ja weder die Regierung noch die Pharmakonzerne verdienen...
Rainhelt (05.08.2009, 19:49 Uhr)
Wie geil
Empfehlung der Impfung mit einem nichtmal fertig entwickelten Impfstoff... Na das können ja nur Profis sein.
Wer hat das hier bezahlt, Novartis?
doktor (05.08.2009, 19:21 Uhr)
Schmidt
Das ist das Resultat, wenn "die Politik" eine Sonderschullehrerin zur Gesundheitsministerin "macht"...auch stellt sich natuerlich die Frage, warum das deutsche Gruene Kreuz in Marburg angesiedelt ist (Behring-Werke)...
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