Vorbeugen kann man mit einer Impfung. Doch einen hundertprozentigen Schutz vor einer Grippe gibt es nicht. Insgesamt lässt sich die Zahl der Todesfälle mithilfe einer Impfung um mehr als 50 Prozent senken. Das Risiko, an einer Lungenentzündung zu erkranken, sinkt auf die Hälfte.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt eine Impfung vor allem Personen über 60 Jahren sowie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit chronischen Krankheiten. Auch Ärzte, Krankenschwestern oder Lehrer, meinen Fachleute, sollten sich impfen lassen. Denn sie haben viel Kontakt mit anderen Menschen, können sich selber anstecken oder das Virus weitergeben.
Die beste Impfzeit liegt zwischen Oktober und Dezember. Ältere Menschen sollten beachten, dass die Vakzine bei ihnen im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen weniger gut und weniger lange wirkt.
Rund zwei Wochen nach der Injektion ist der Schutz gegeben. Ab und zu treten Rötungen an der Einstichstelle auf, manche Menschen fühlen sich ein, zwei Tage danach etwas schlapp. Wer allerdings eine schwere, noch nicht behandelte Infektion mit sich herumträgt, sollte sich laut RKI nicht gegen die Grippe impfen lassen.
Wer schon einmal eine sehr starke allergische Reaktion auf Hühnereiweiß hatte, darf keine herkömmlichen Impfstoffe verabreicht bekommen. Denn bei deren Herstellung werden bebrütete Eier benutzt.
In den meisten Fällen wird die Grippeimpfung von den Krankenkassen bezahlt.