Immer mehr Kinder leiden unter Kopfschmerzen. In den meisten Fällen können Sie Ihrem Kind selbst helfen. Geben Sie Ihrem Kind aber nicht wahllos Tabletten: Manche Pillen sind nicht geeignet.
Vielleicht quengelt Ihr Kind nur
Kinder können sich nicht so gut ausdrücken wie Erwachsene. Deshalb wird ein Kind kaum sagen können, ob es Spannungs-Kopfschmerzen oder gar Migräne hat. Möglicherweise ist Ihr Kind nur quengelig oder zieht sich zurück.
Auch wenn Ihr Sprössling sagt, ihm sei schlecht oder der Bauch tue weh, können das Zeichen für Kopfschmerzen sein. Achten Sie deshalb genau darauf, wie sich Ihr Kind verhält und über was es klagt - diese Symptome können Ihnen und dem Arzt bei der Diagnose helfen.
Kinder mit Spannungskopfschmerzen beschreiben ihr Leid meist so:
Sie fühlen einen drückenden oder ziehenden Schmerz.
Der Schmerz fühle sich an, als würde ein Ring den Kopf zusammenquetschen.
Spannungskopfschmerzen können bei Kindern - wie bei Erwachsenen auch - zwischen einer halben Stunde und mehreren Tagen andauern.
Migräne sieht bei Kindern anders aus als bei Erwachsenen
Kinder mit Migräne berichten über:
pochende oder hämmernde Kopfschmerzen,
beidseitige Kopfschmerzen (anders als bei Erwachsenen),
einen Schmerz, der als Druck wahrgenommen wird,
Übelkeit und Erbrechen,
Bauchweh.
Lärm, Licht und Gerüche werden als störend empfunden.