Ähnliches mit Ähnlichem heilen - das ist das Prinzip der Homöopathie. Dabei verabreicht die Heilpraktikerin Stoffe, die Krankheits-Symptome auslösen könnten - wenn sie nicht in verschwindend geringen Dosen eingenommen würden. In der homöopathischen Dosierung liegen die Stoffe stark verdünnt vor. Das Verdünnen und Schütteln der Substanz soll, so die Theorie, deren verborgene, dynamische Kräfte steigern. Wissenschaftlich überprüfbar ist das nicht.
Es gibt Studien, welche die Wirksamkeit der homöopatischen Mittel mit der eines Scheinmedikaments, eines Placebos, vergleichen. Die Ergebnisse sind widersprüchlich: Nach heutigem Kenntnisstand geht die Wirksamkeit wahrscheinlich nicht über den Placebo-Effekt hinaus.
Gegen Kopfschmerzen werden homöopathische Präparate verschiedener Pflanzen angeboten. Sie enthalten oft Sanguinaria, Gelsemium oder Spigelia. Spezielle Kombinations-Präparate gibt es für Migräne und für Spannungs-Kopfschmerzen.