Bei der transkutanen elektrische Nerven-Stimulation (TENS) wird mittels Elektroden ein schwacher Strom durch die Haut in das Gewebe geleitet. Dadurch werden bestimmte Nervenfasern erregt, die im Rückenmark eine Schaltstelle blockieren. Es ist genau jene Schaltstelle, die Schmerzreize ins Gehirn leiten. Außerdem werden mehr körpereigene Botenstoffe freigesetzt, die die Schmerzen unterdrücken.
TENS-Geräte sind tragbar und können selbst bedient werden: Sie können sich damit zu Hause eigenständig behandeln. Besonders gut wirkt die Methode bei Kindern mit Spannungs-Kopfschmerzen, bewiesen ist dies allerdings nicht. Auch bei der Trigeminusneuralgie, bestimmten Schmerzen im Gesicht, ist TENS erfolgreich. Die Wirkung hält lang an und soll vorbeugend Kopfschmerzen verhindern. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass diese Methode nur bei einigen Menschen anschlägt und bei chronischen Kopfschmerzen nur zeitweise hilft. Gefährlich ist diese Methode nicht, nur Menschen mit einem Herzschrittmacher sollten sicherheitshalber darauf verzichten.