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Der Russlanddeutsche Alex W. ist wegen Mordes an der Ägypterin Marwa el-Sherbini zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Dresden stellte zugleich die besondere Schwere der Schuld fest - damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch ausgeschlossen.
Selten hat ein Prozess in Deutschland derartige Dimensionen erreicht. Während im Dresdner Landgericht aus Furcht vor Racheakten für den Mord an der Ägypterin Marwa el-Sharbini größte Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, forderten im fernen Alexandria Menschen Gerechtigkeit. Der Witwer des Opfers erinnerte sich vor Gericht an eine rasend schnelle Bluttat.
Der Mord an einer schwangeren Ägypterin im Dresdner Landgericht im Sonmmer sorgte weltweit für Entsetzen und löste heftige Proteste in der islamischen Welt aus. Nun hat der Prozess gegen den Angeklagten an gleicher Stelle begonnen - aus Angst vor Racheakten unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen.
Der Schauplatz der Verhandlung ist zugleich der Tatort: Im Dresdner Landgericht beginnt heute der Prozess um den aufsehenerregenden Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa El-Sherbini, die am 1. Juli in einem Gerichtssaal erstochen wurde.
Wenn das Dresdner Landgericht von Montag an den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini verhandelt, schaut nicht nur die arabische Welt auf Deutschland. Die Bluttat vom 1. Juli mitten im Gerichtssaal löste vielerorts Entsetzen aus und ließ vor allem in Marwas Heimatstadt Alexandria den Ruf nach Vergeltung laut werden.
Wenn das Dresdner Landgericht von Montag an den Mord an der Ägypterin Marwa El-Sherbini verhandelt, schaut nicht nur die arabische Welt auf Deutschland. Die Bluttat vom 1. Juli mitten im Gerichtssaal löste vielerorts Entsetzen aus und ließ vor allem in Marwas Heimatstadt Alexandria den Ruf nach Vergeltung laut werden.
Knapp zwei Monate nach der Messerattacke auf eine Ägypterin im Dresdner Landgericht ist Mordanklage gegen den mutmaßlichen Mörder erhoben worden. Das Tatmotiv soll "ausgeprägter Hass auf Nichteuropäer und Moslems" gewesen sein.
Dresden nimmt Abschied von der im Gerichtssaal ermordeten Ägypterin. Auch SPD-Chef Franz Müntefering war unter den 1500 Gästen der Trauerfeier. In der islamischen Welt löste die Ermordung der Frau heftige Proteste aus. "Tod für Deutschland" riefen am Samstag Menschen in Teheran.
Wie hältst Du's mit den ägyptischen Demonstranten? In München hat Kanzlerin Merkel den Aufstand mit den Revolutionen in Osteuropa verglichen - und die Grenzen des westlichen Einflusses markiert.
Nach der erneuerten Zerstörung eines Mahnmals für die in Dresden ermordete Ägypterin Marwa El-Sherbini hat die Polizei zwei Tatverdächtige gefasst.
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