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Schon vor der Eröffnung gab es heftige Debatten um die Arno-Breker-Ausstellung in Schwerin. Die Schau um Adolf Hitlers Lieblingsbildhauer lässt viele Fragen offen, wagte aber immerhin einen etwas naiven Anfang.
Arno Breker hat den Nazi-Körperkult und den absurden NS-Rassenwahn in Stein gehauen. Jetzt soll er eine eigene Austellung bekommen, was für Tumulte in der Kunstszene sorgt.
Die Schweriner Ausstellung über Hitlers Lieblingsbildhauer Arno Breker läuft und läuft und läuft - auch wenn der Bundesverband Bildender Künstler ihre Schließung fordert. Nun wird über das Schweriner Museümchen sogar in New York berichtet.
Steile Thesen und alte Hüte vereint Eva Herman in ihrem Buch "Das Eva-Prinzip". Mit der Forderung "Frauen zurück an den Herd" strebt die Ex-Tagesschausprecherin von der Mattscheibe in die Bücherregale.
Arno Breker, Hitlers bevorzugter Bildhauer , pflegte bis in die 80er Jahre hinein Kontakte ins rechtsextreme Milieu. Das berichtet der stern in seiner jüngsten Ausgabe. Der Kurator der Breker-Ausstellung in Schwerin reagierte zurückhaltend.
Eine Ausstellung bislang unbekannter Fotos über das von den Nazis besetzte Paris sorgt derzeit für Zündstoff in Frankreich. Das Besondere: Die einzigartigen Farbbilder des Franzosen André Zucca entstanden als Propagandafotos im Auftrag der Nazis. Kritiker fordern bereits das Ende der Schau.
Bei den Bayreuther Festspielen hat das Publikum Katharina Wagners "Meistersinger"-Inszenierung lautstark ausgebuht. Der erwartete ganz große Skandal blieb jedoch aus - auch wenn Wagner ihren Uropa Richard in der Unterhose tanzen ließ.
Mit 44 wurde er geisteskrank, mit 55 starb er - Friedrich Nietzsche, der Schicksals-Philosoph der Deutschen. Die Schwester fälschte sein Werk, die Nazis machten seinen Übermenschen zum Unmenschen.
Spencer Tunick rief - und 840 zu allem entschlossene Anhänger der Nackt-Aktionen des US-Künstlers kamen. Fünf Stunden lang komponierte Tunick in Düsseldorf vier riesige "Skulpturen" aus den Körpern seiner fröstelnden Freiwilligen.
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