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Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat vor einer voreiligen Festlegung auf Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager gewarnt.
Noch kein Durchbruch, aber ein Kompromiss ist in Sicht: Bund und Länder stehen kurz davor, sich endlich darauf zu einigen, wie und wo nach einem geeigneten Atommüll-Endlager gesucht werden soll.
Es ist eine endlose Geschichte. Heute aber wollen Bund und Länder der Einigung auf ein Atommüll-Endlager endlich näherkommen. Doch schon vor dem Spitzentreffen wird kontrovers diskutiert.
Umweltminister Röttgen will nun doch nach weiteren Atommüllendlagern jenseits von Gorleben suchen. "Reines Theater" finden die Atomkraftgegner und kündigen weitere Proteste an.
Neue Widerstände gegen Gorleben: Gasvorkommen könnten das Aus für die Atomendlager-Pläne bedeuten. Nach stern-Recherchen kam es sogar schon zu einer tödlichen Gasexplosion in der Nähe des niedersächsischen Ortes.
Schlechte Nachricht für Atomwirtschaft, Union und FDP: Die weitere Untersuchung des möglichen Atommüllendlagers Gorleben steht vor einer großen Hürde. Die Verträge mit den Grundstückeignern über die Erkundungsrechte laufen 2015 aus - und die Besitzer sind zumeist Gegner eines Atommülllagers.
Bei den Beratungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) mit Parteien- und Ländervertretern über die Suche nach einem atomaren Endlager hat es noch keinen Durchbruch gegeben.
Die Bundesregierung will den Salzstock Gorleben offenbar nicht weiter erkunden. Laut einem Zeitungsbericht sollen die Arbeiten an dem Atomendlager noch in diesem Jahr eingestellt werden.
Kaum hat CSU-Chef Seehofer erklärt, es müssten jenseits von Gorleben auch neue Standorte für ein Atommüll-Endlager gesucht werden, kommt die Gegenwehr. Nur, wo soll der Müll dann hin?
Die Bundesregierung will ein Jahr früher aus der Atomkraft aussteigen, als Rot-Grün es einst beschlossen hatte. Dennoch sind Atomkraftgegner unzufrieden mit den Ausstiegsplänen - die wichtigsten Antworten.
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