. .
Bücher - Rezensionen und Neuheiten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
24. März 2009, 11:56 Uhr

Plädoyer gegen die Fitness-Diktatur

Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?

Es ist ein Religionsersatz geworden für die Leute. Über viele hundert Jahre galt die Vorstellung: Der Körper ist Asche und Staub. Die Seele aber wird nach dem Tod in eine andere Welt überführt, die ist das Eigentliche und Heilige. Und es gibt einen Gott, der unser Schicksal bestimmt. Eine Krankheit ist dann auch eine Entscheidung Gottes, die ich zu ertragen habe. Dieses Weltbild wurde komplett abgebaut, selbst religiöse Leute sehen das heute etwas anders. Übrig bleibt der Mensch mit einem ungeheuren Maß an Selbstverantwortung und ohne einen Gott, der über richtig oder falsch, gesund oder krank entscheidet. Nur beim Einzelnen liegt die Verantwortung. Daraus entwickelt sich so ein Zwang zum Glücklichsein. Und zu glücklich gehört dabei auch gesund. So rennen die Leute dann verzweifelt irgendwelchen Ratgeberhinweisen hinterher, wie sie denn diesen heiligen Zustand auf Erden erreichen können, für den sie auf einmal ganz allein verantwortlich sind. Wer das nicht hinkriegt, ist selber schuld. Nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor seinem Freundeskreis und letztlich vor der Gesellschaft. Ein religiöses Zwangssystem hat sich in ein areligiöses Zwangssystem verwandelt.

Nun gibt es Leute, die ganz simpel sagen: Man wird aber doch tatsächlich gesünder.

Die hinterfragen einfach nicht, was "gut gehen" bedeutet. Die sind der Meinung, dass es mir "gut geht", solange ich mir das Bein nicht gebrochen habe, mein Body-Mass-Index okay ist und ich in der niedrigsten Krebsrisiko-Gruppe bin. Wenn man denen erklärt, dass glücklich sein erwiesenermaßen am wenigsten damit zu tun hat, ob man sich den Fuß gebrochen hat oder nicht, verstehen sie das nicht. Bei einer brutalen Krankheit, unter der man jahrelang leidet, kann es sein, dass das ein Leben dominiert. Aber nach deren Definition geht es jedem Menschen schlecht, der irgendein Handicap hat. Die reduzieren menschliches Glück komplett auf die Gesundheitsfrage.

Daran wirkt auch ein Medienregime mit, das permanent neue Gesundheitsstandsmeldungen produziert. Rotwein ist jetzt doch nicht gesund, auch nicht in kleinen Mengen ...

... Kaffee dagegen gar nicht so schädlich. Es ändert sich täglich, ja. Es geht außerdem von der Idee aus, dass die Menschen einander so sehr gleichen, dass sie identisch reagieren, wenn man ihnen bestimmte Dinge zuführt. Ein Apfel am Tag, eine Scheibe Brot, 200 Gramm Fleisch. Und das ist dann optimal. Diese Annahme ist schon medizinisch vollkommen idiotisch. Menschen reagieren ja unterschiedlich. Man muss selbst herausfinden, was einem gut tut. Es gibt Leute, die ernähren sich nur von Chips, denen geht es bestens. Die würden wahrscheinlich sofort sterben, wenn die einen Apfel essen. Und umgekehrt.

Wir bräuchten Aufklärungskampagnen mit Otti Fischer, der sagt: Ich bin total dick, habe Parkinson und trotzdem geht's mir gut?

Es wäre ein Ansatz, sich Leute anzuschauen, die vormachen, wie sie ihr Leben führen. Ich bin ein Jünger vom Liedermacher Rainald Grebe, der setzt sich mit dem Rauchverbot auseinander und singt: "Ich höre nur Musik von Menschen, die nicht rauchen. Und siehe da: mein Plattenschrank ist leer." Bedeutet: Was ist wichtiger? Hochleistung in der Kultur oder wollen wir uns empören, dass jemand raucht oder nicht? Wollen wir uns jetzt über Gesundheit aufregen oder kümmern wir uns mal um unser Bildungssystem, was am Boden liegt, während alle übers Krebsrisiko reden. Das ist unverhältnismäßig. Erinnert euch mal bitte daran: Das ist euer verdammtes Leben! Endlich ist dieser Gott weg, der uns lauter Vorschriften gemacht hat, dann müssen wir doch nicht die nächste Instanz etablieren. Genießen wir doch endlich mal, dass wir selbst entscheiden dürfen. Dafür fehlt aber bislang das Selbstbewusstsein.

Sehen Sie Chancen, dass es sich wieder entwickelt?

Wenn ich etwas ganz Fieses sagen darf: Das ändert sich an dem Tag, an dem es uns richtig schlecht geht. Wenn Panzer rollen und Bomben fallen, wenn etwas ganz Grauenvolles passiert, wir wieder hungern, frieren, nicht wissen, wo unser Haus ist, und uns um unsere Liebsten sorgen, dann hört das sofort auf – das ist nämlich ein absolutes Dekadenzphänomen. Es kann doch aber nicht sein, dass es nur diese zwei Möglichkeiten gibt. Absolutes Elend mit Hochkultur, plus Liebe zum Geistigen und dem Willen sich zu erheben, indem man kommuniziert und etwas schafft. Oder Frieden und Wohlstand mit einer totalen Veroberflächlichung, mit einer Hinwendung zum Äußerlichen. Sind das wirklich die beiden Möglichkeiten? Man kann sich auch in Frieden und Wohlstand wie ein vernünftiger Mensch verhalten. Bitte lasst uns nicht darauf warten, bis es wieder scheiße ist, um uns dann erst an unsere Werte erinnern.

Sie werden weiterhin trinken, rauchen, reiten?

Ja, rauchen muss man ja inzwischen echt aus politischen Gründen.

Interview: Johannes Gernert

Zur Person Juli Zeh gehört zu Deutschlands renommiertesten jungen Autorinnen. Allein ihr Debütroman "Adler und Engel" wurde in 28 Sprachen übersetzt. Zeh ist studierte Volljuristin und hat zudem das Deutsche Literaturinstitut Leipzig besucht. Ihr Gesamtwerk besteht aus mehreren Romanen, einem Kinderbuch, dem Theaterstück "Corpus Delicti" sowie Kurzgeschichten. Die Autorin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutsche Bücherpreis (2002), den Ernst-Toller-Preis (2003) und den Per-Olov-Enquist-Preis (2005). Juli Zeh lebt in in Barnewitz im Landkreis Havelland, Brandenburg.

Seite 1: Plädoyer gegen die Fitness-Diktatur
Seite 2: Wie erklären Sie sich diese Entwicklung?
 
 
KOMMENTARE (10 von 44)
 
sininen (25.03.2009, 16:05 Uhr)
Aha...?
Es mag schon sein, dass es Leute gibt, die sehr unglücklich sind obwohl sie gesund sind. Allerdings habe ich noch NIE gehört/gelesen/erfahen, dass jemand gesundes unglücklich war und dann nach viel Alkohol, Tabak und fettem Essen ein viel zufriedeneres Leben gelebt hat.
Ich will damit sagen, dass meiner Ansicht nach ein gesunder Lebensstil sicherlich ebensowenig mit Glück zu tun hat wie ein ungesunder (sieht man mal davon ab dass jemand, der aufgrund ungesunden Lebensstils einen Herzinfarkt erleidet und dann sein Leben nicht mehr so leben kann wie er möchte wahrscheinlich nicht gerade glücklich ist).
Es ist im Prinzip wie mit dem Geld. Reichtum macht nicht glücklich aber auch nicht zwangsläufig unglücklich. Er hat quasi nur im Ansatz damit zu tun. Im Umkehrschluss kann Armut allerdings unglücklich machen, ebenso wie ein ungesunder Lebenswandel.
Sich in einer Diktatur von Gesundheitsfanatikern zu wähnen deutet für mich auf reichliche Überspanntheit der Schriftstellerin hin.
Intellektuell ist das ganze wohl eher seicht.
bmpost (25.03.2009, 11:40 Uhr)
undjetztnochder
hat wieder mal überhaupt nicht geschnallt, worum es geht, aber geifert hier wieder herum wie das Schäuble!
tepes (25.03.2009, 11:30 Uhr)
@Shinwatoshi
Sie haben ja auch Recht,aber hab leider nicht von respektlosigkeit gesprochen, sondern das die meisten Nichtraucher die aggurmente mit den Krebs usw. bringen, wenn die mal ein bißchen weiterdenken, dann merken sie dass man nie vor gesundheitlichen Risiken befreit ist,Das nennt man übrigens LEBEN! wir leben in einer Zeit, da ist selbst die Sonne und die Luft für uns "gefährlich" und das prangert meiner Meinung nur die Frau an. Das man laut den Medien nur "glücklich" ist, wenn man gesund ist.was aber eigentlich unmöglich ist, alle risiken abzustellen. Klar haben Aufklärung und Vorsorge ein positiven Aspekt, das bestreite ich auch nicht. Was der einzelne macht ist jeden selbst überlassen, oder?? Ich als Raucher achte schon auf die Nichtraucher,(meine Freundin ist eine) und wenn ich z.B. zu Hause eine Rauche gehe ich auf den Balkon, das ist für mich selbstverständlich, da gebe ich Ihnen recht,das sollte jeder tun, der Respekt gegenüber den anderen hat. Nur weil ich meine Lunge verpeste muss es die Person neben mir nicht auch ertragen. Allerdings begreife ich nicht, wenn ich auf der Straße bin und dann ein dummen Spruch vom Nichtrauchern kommt. Das nenne ich Respektlos bzw. Diskriminierung! Warum wird z.B. beim Alkohl,es als Krankheit anerkannt, wenn man abhängig ist und gibt Hilfe(von der Krankenkasse bzahlt) und beim Rauchen nicht?Obwohl alles als Sucht anerkannt ist?? Gehen wir ein schritt weiter, für Heroinabhänige werden Fixerstuben aufgestellt.Bitte liebe Mitmenschen Nachdenken, bevor man die Raucher wieder verteufelt!
Marc269 (24.03.2009, 20:43 Uhr)
@ blacky007
lieber blacky007,
ich verbiete niemandem die meinung. das einzige was mich einigermaßen wundert, sind bücher die sich einem thema annehmen, an dessen unterschiedlichen facetten der autor kein interesse hat. wahrscheinlich liegt hier der unterschied zwischen einer relativ kurzlebigen und wenig mit wissen unterfütterten meinung und einem urteil. beides darf frau zeh begrüßenswerter weise publizieren. zum folgenlosen stimmung machen reicht natürlich das genannte buch.
grüße
ps: ich finde es allgmein übrigens erschreckend, was hier an verbalen entgleisungen bis hin zu todeswünschen geäußert wird.
Sanjoaquin (24.03.2009, 19:58 Uhr)
Vor nicht allzu langer Zeit
war hier ein Artikel zu finden, dass das grösste Problem bei den Gesundheitskosten die fitten Dementen darstellen. Und wenn man sich so manche Kommentare hier durchliest, dann muss man nicht nur feststellen, dass das stimmt, sondern sogar noch, dass die fitten Dementen immer jünger werden.
Blacky007 (24.03.2009, 18:31 Uhr)
Juli Zeh – hat doch recht!
Schon arg befremdend wie einige Kommentatoren denken. Da gibt es doch tatsächlich welche, die regen sich bei Juli Zeh über genau das auf, was sie selbst hier tun – nämlich ihre Meinung bekunden, wie z.B. Marc269.
Wir leben in einem Land, in dem NOCH die Meinungsfreiheit gilt – somit kann sich jeder doch äußern wie er möchte und so soll auch jeder sein Leben leben, wie er das möchte!
Warum meinen Menschen immer wieder anderen vorschrieben zu müssen, was richtig und falsch ist? Warum meinen diese ganzen scheiss Moralapostel anderen immer bevormunden zu können/müssen?
Deutschland, Land der absurden Moralapostel!
Wenn es nach den ganzen Moralapostel ginge, dann dürfte man nicht
-Rauchen
-Drogen nehmen
-Alkohol trinken
-Übergewicht haben
-Magersüchtig sein
-Shootergames spielen
-Risikosportarten betreiben
-im Schützenverein sein
-keine Pornos anschauen
-mehrmals Fleisch die Woche essen
-keine Autos mit mehr als 50 PS fahren
-keine laute Musik hören
-kein unnötiges CO² ausstoßen
Dieselben Moralapostel akzeptieren jedoch, dass man:
-unter Druck ständig lernen darf
-sich kaputt arbeiten darf
-sich Stress aussetzen darf
-ein Leben in H4 Ehren führen darf
-Steuern bezahlen darf
-ein Leben lang das Maul halten darf
-sich mit einer Mindestrente quälen darf
-das Siechtum im Alter erleiden darf
-von Ärzten als Versuchskaninchen benutz werden darf
-mit sinnlosen Maßnahmen Lebensverlängerung erleiden darf
Na dann lieber nur 50 oder 60 werden und saufen, kiffen, rauchen, vögeln, spielen und all die anderen schönen Dinge tun, als ab 75 im Siechtum zu enden und dann 10 und mehr Jahre darauf zu warten, dass man vom Sensenmann geholt wird.
An alle die uns Rauchern immer die höheren Krankenkassen vorhalten:
Sorry, aber jeder der dieses Argument bringt, ist schlicht weg dümmer als dumm und redet puren Schwachsinn!
Ein Nichtraucher verursacht weit höhere Systemkosten, als jeder Raucher und kostet dem im Durchschnitt 154.374 EUR mehr, als ein Raucher, TROTZ HÖEHEREN KK-KOSTEN!!!
Raucher bezahlen Tabaksteuern, mit der ein Großteil der KK-Kosten gedeckt werden. Dass sie der Staat zweckentfremdet nutzt, ist nicht Schuld der Raucher.
Ein Nichtraucher lebt durchschnittlich 20 Jahre länger – in dieser Zeit muss der Staat ihm KK und Rente bezahlen – Raucher hingegen ersparen dem Staat diese Kosten, da er ja 15/20 Jahre früher abgetreten ist.
Hier gibt’s die Zahlen schön aufbereitet:
http://raucherdiskriminierung.eu/?p=697
Und Raucher haben noch etwas Gutes: sie sorgen dafür, dass etliche tausende Menschen in Lohn und Brot stehen und nicht der Allgemeinheit mit H4 auf der Tasche liegen.
Einem Raucher also die höheren KK-Kosten als Argument zu bringen ist grotesk und zeugt von enormer Gedankenlosigkeit und Unwissendheit! Dasselbe gilt auch für Alkohol.
Jaynay (24.03.2009, 18:25 Uhr)
Naja
Ich stehe dem Fitnesswahn auch kritisch gegenüber.
Deswegen ist mir die Idee ihres Buches auch prinzipiell sympathisch.
Aber ich versteh nich, was sie gegen Früh-und Forsorteuntersuchungen hat.
Da gehts nicht um ein Idealbild des schönen Menschen, sondern um die Gesundheit des Kindes. Bums aus.
Dass unsere Gesellschaft hysterisch ist, was unsere Körper anbelangt, egal ob Gesundheit oder Sexualität ist klar.
Aber - diejenigen dies nötig hätten- wissen es nicht- und diejenigen,die es wissen, die übertreiben es.
Kalox (24.03.2009, 17:56 Uhr)
Diktatur? Diktatur??????
Also offenbar hat diese Frau bereits einen geistigen Schaden, denn wer diktiert denn irgendwem Gesund zu sein? Erst heute im Supermarkt sah ich mehrere massivst übergewichtige Personen und hab mir gedacht wie um alles in der Welt die Knie das aushalten - und wie diese Leute sich das selbst antun können?? Und die Argumente zu den Risiken von Schwachsinnssport wie Ski usw. sind einfach nur Kindergarten-Niveau. Wir sprechen nicht von den unkalkulierbaren Risiken des täglichen Lebens wie "aus dem Bett steigen" usw., sondern bewusst eingegangene und Sinnfreie Risiken, die nicht von der Allgemeinheit zu tragen sind. Punkt. Also ich alimentiere diesen Quatsch durch einen Trick nicht...:-D
NewWorld (24.03.2009, 17:34 Uhr)
Als...
Science Fiction Roman mag dieses Buch ja vielleicht interessant und die Autorin kreativ sein. Als Statement für eine Lebensweise ist es aber nur die Meinung einer einzelnen Frau, die nicht mehr wert ist als die Meinung von jedem anderen.
Doc_D (24.03.2009, 17:26 Uhr)
Immer dies Gejammere
hier von sogenannten normalen Malochern, Geringverdienern und Arbeitslosen. Als ob alles an diesen gesellschaftlichen Schichten ausgerichtet werden muss. Nein, muss und darf es nicht. Ihr bringt eine Gesellschaft nicht weiter. Weil ihr nicht die intellektuellen Kapazitäten habt. Macht aber nichts, da kann man sich arrangieren. Jeder nimmt ein wenig Rücksicht auf die anderen.
.
Nur in der letzten Zeit nehmt ihr euch etwas zu wichtig. Daher noch mal deutlich gesagt: Nein, ihr seid nicht der Maßstab.
.
Außerdem, privilegiert oder nicht entscheidet sich im Kopf. Wenn ihr weiter nur jammert werdet ihr genau da bleiben wo ihr jetzt seid.
MEHR ZUM ARTIKEL
Juli Zeh "Für geliebte Menschen würde ich töten"

Schriftstellerin Juli Zeh hat mit "Schilf" ihren ersten Kriminalroman vorgelegt. Im stern.de-Interview erzählt sie, was sie an diesem Genre reizt, wie sie mit ihrem Image als "Klassenbeste" umgeht und mit wem sie sich gerne duellieren würde. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft