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19. November 2008, 13:46 Uhr

"Südafrika ist ein sicheres Land"

Deon Meyer fährt gern Motorrad und schreibt seit 1994 Krimis© Rütten & Loening

In dem Südafrika ihres Romans werden Kämpfe ausgetragen. Menschen gegen Tiere. Männer gegen Frauen. Schwarze gegen Weiße. Und andersherum.

Wenn Sie einen Thriller schreiben, suchen sie nach potentiellen Konflikten. Darum geht es in Thrillern und Krimis. Ohne Konflikt, keine Spannung. Ich nehme also alle Konflikte, die ich finde, verstärke sie und bringe sie in dieses Buch. Ich verzichte dabei auf das Leben von Millionen Menschen, die völlig konfliktfrei leben. Von denen zu erzählen, wäre langweilig. Machen Sie nicht den Fehler und betrachten ein fiktionales Werk als die Realität eines Landes. Das wäre unfair.

Dennoch: Sie verarbeiten in ihren Büchern die Konflikte Ihres Landes.

Ich verarbeite gar nichts. Ich schreibe Geschichten, um Menschen zu unterhalten. Große Teile des Romans sind frei erfunden. Es gibt keine Ökoterroristen in Afrika, wie sie in "Weißer Schatten" auftreten. Es gibt Meinungsverschiedenheiten über die Frage, wie mit dem Umweltschutz umzugehen ist. Aber die werden auf eine äußerst zivilisierte Art und Weise diskutiert. Das habe ich verstärkt und Terroristen, Fanatiker daraus gemacht.

Sie recherchieren ausführlich, vieles basiert auf Tatsachen.

Manches. Es ist keine Dokumentation, es ist eine Geschichte.

Sprechen wir über die Realität: Wo begegnet Ihnen Rassismus in Ihrem täglichen Leben?

Puh. Das ist schwierig. Ich stehe beispielsweise an einer Tankstelle und ein Weißer redet sehr rassistisch mit einem Schwarzen. Dann passiert Wochen oder Monate nichts. Und irgendwann ist es wieder einmal so weit. Sie lesen den Leserbrief eines Schwarzen in der Zeitung, der sehr rassistische Bemerkungen macht. Das ist wie in Deutschland oder woanders auch.

Nur ist es mit einer anderen Geschichte verbunden. Es gibt Schwarze, die Hass empfinden für das, was Ihnen die weißen Herrscher jahrelang angetan haben.

Das ist wahr. Aber die meiste Zeit über kommen wir miteinander aus.

Es gibt Weiße, die Südafrika verlassen, weil sie den Eindruck haben, dass das nicht funktioniert, dass da immer noch zu viel Hass ist.

Ich glaube nicht, dass das wirklich der Grund ist, warum sie gehen. Sie tun es, weil sie nicht bereit sind, einen Beitrag für das Land zu leisten. Ich bin froh, dass sie dann gehen. Diese Menschen brauchen wir in Südafrika nicht. Wir brauchen Leute, die sagen: Ich habe die Früchte der Apartheid genossen. Jetzt muss ich meine Schuld zurückzahlen und dafür sorgen, dass dies ein besseres Land wird. Ich muss versuchen, die Probleme der Vergangenheit zu lösen. Die Leute, die gehen, weigern sich, das zu tun.

Was ist Ihr persönlicher Beitrag?

Ich tue viele Dinge, in vielen verschiedenen Bereichen. Ich engagiere mich für den Kampf gegen Armut. Aber ich spreche nicht darüber. Es ist nichts, was ich für die Öffentlichkeit tue. Ich tue es für die Leute.

Fühlen Sie sich manchmal schuldig.

Nein.

Sie haben zu Zeiten der Apartheid als Journalist gearbeitet, in einer zensierten Presselandschaft.

Damals habe ich mich schuldig gefühlt. Aber das ist kein sehr positives Gefühl, aus dem irgendetwas Nützliches erwachsen würde. Sie müssen sich überlegen, wie Sie eine bestimmte Sache sehen, wo sie stehen, wie sie das neue Südafrika sehen. Wollen Sie ein Teil davon sein, wollen sie beim Aufbau helfen? Schuldgefühle sind kein gutes Motiv.

Was meinen Sie dann mit zurückzahlen?

Dass ich weiß bin, hat mir in diesem Land bestimmte Vorteile verschafft, mit denen ich jetzt etwas anfangen muss. Ich durfte studieren, ich habe ein ordentliches Einkommen. Was mache ich daraus? Wie wende ich das so an, dass es meinem Land hilft.

Bei den Ausbrüchen von Gewalt gegen Immigranten: Wer ist daran schuld?

Alle und niemand. Wenn Sie so behütet aufgewachsen sind, wie das bei Ihnen wahrscheinlich der Fall gewesen ist: Können Sie sich vorstellen, so arm zu sein wie manche der Menschen in Afrika?

Kaum.

Versuchen Sie es. Stellen Sie sich vor, Sie haben nichts. Gar nichts. Sie wissen nicht, ob Sie am nächsten Tag etwas zu essen haben werden. Sie finden keinen Job, obwohl sie überall danach suchen. Sie haben keine Ausbildung. Sie mussten die Schule schmeißen, weil Ihr Vater plötzlich verschwunden ist. Ihre Mutter kann die Familie nicht ernähren. Und nun kommt jemand aus einem anderen Land in Ihres und macht einen Job, den Sie auch gern hätten, für noch weniger Geld. Würden Sie sagen: Hey, nimm den Job, alles klar, ich hungere noch ein paar Wochen? Und nun versetzen Sie sich einmal in den anderen. Er kommt aus einem afrikanischen Land, wo es den Leuten noch schlechter geht. Er will überleben und seiner Familie Geld schicken. Er hat gehört, in Südafrika gebe es Jobs, also macht er sich auf diese schreckliche Reise, auf der er fast an Hunger und Durst stirbt. Er ist bereit für quasi nichts zu arbeiten, denn er hatte nie etwas. Und wenn er zehn Rand in der Stunde verdient, ist das mehr, als er je zuvor besaß. Geben Sie ihm die Schuld, für das was er getan hat? Sagen Sie es mir. Ich kann es Ihnen nicht sagen.

Rechtfertigt eins der beiden Schicksale, den anderen zu töten?

Warum fragen Sie mich das? Wir beiden Privilegierten sitzen hier und sagen: Natürlich darf man nicht töten! Aber wir waren niemals in so einer Situation.

Das Buch

Das Buch Deon Meyer, "Weißer Schatten". Übersetzt von Ulrich Hoffmann. Rütten & Loening. 421 S., 19,95 Euro

Von Johannes Gernert
Seite 1: "Südafrika ist ein sicheres Land"
Seite 2: In dem Südafrika ihres Romans werden Kämpfe ausgetragen. Menschen gegen Tiere. Männer gegen Frauen. Schwarze gegen Weiße. Und andersherum.
 
 
KOMMENTARE (10 von 10)
 
HombreUno (20.11.2008, 16:09 Uhr)
@Laduma,
Sie verstehen offenbar nicht, zwischen dem was Sie sagen und den Aussagen von Deon Meyer ist kein Widerspruch. Der Unterschied liegt nur darin mit wem man sich über das gleiche Thema unterhält. Einem kleinem Kind erklärt man z.B. manches anders wie einem Erwachsenem. Obwohl Sie vielleicht bei einer dt. Firma arbeiten und auch schon in D waren überschätzen Sie die Denkweise der Deutschen in Deutschlanfd total.
...
Eine der mir über SA am meisten gestellten Fragen ist ob es dort gefährliche Tiere gibt. Meine Antwort lautet meist, dass zwar statstisch gesehen Flusspferde (Hippos) die gefährlichsten Tiere in SA wären, ich aber noch nie eins gesehen hätte. Die Leute sind dann beruhigt da Sie von keinem Löwen aufgefressen oder Schlange gebissen werden. Einem Bekannten in Krugersdorp ist aber jetzt folgendes passiert: Durch das Bellen seiner Foxterrier wurde er auf eine Ringelkobra aufmerksam, die in einer Steinmauer neben dem Pool saß, indem seine Tochter schwamm. Er hat sie dann eingefangen und am nächsten Tag seinen schwarzen Kollegen auf der Arbeit gezeigt, sicher können Sie sich vorstellen was dann los war. Der Unterschied zwischen Ihnen und mir liegt jetzt aber darin, dass ich diese Story aus 2 Gründen hier in Deutschland nicht erzählen würde. Erstens, in SA braucht man keine Angst vor wilden Tieren zu haben, auch vor Schlangen nicht. Zum anderen würden es die Deutschen sofort für rassistich halten, wenn er seine schwarzen Kollegen damit erschreckte.
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Sie müssen sich eines vor Augen halten, für die meisten Deutschen bedeutet das Wort "Südafrika" südliches AFRIKA, die Betonung liegt auf Afrika. Sie meinen es wäre ein Drittweltland, indem es keine geteerten Strassen gibt und man auch keine WM ausrichten kann. Noch schwieriger sind die dt. Möchtegern-Intelektuellen, die Euch immer noch gerne Apardheit unterstellen, sich aber dann wundern wenn der Strom ausfällt nachdem der Brother oder die Sister in der Schaltzentrale des E-Werkes sitzt.
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Jeden Morgen zwischen 6 und 7 Uhr landen in Frankfurt paar Großraumflugzeuge aus SA. Fragen Sie mal die Hunderte von heimkehrendenTouristen wie Ihnen SA gefallen hat, ob sie sich bedroht fühlten oder bald nochmal hin möchten. Man sollte ihnen das Interview mit Deon Meyer vorlegen und sie um ihre Meinung fragen. Kritik wird dagegegen oft an dem Öko-Bewußtsein der Südafrikaner und ihrer Vorliebe für 500er Mercedes geübt, vielleicht hatten sie auch nur mit Eselskarren gerechnet. Es ist aber schonmal gut das Sie nicht sagten was für ein Auto Ihnen in Strand geklaut wurde, sonst wären die Deutschen auch noch neidisch.
Vielleicht fahren Sie nächstes mal nach Gordens Bay in Urlaub, dort gibt es auch bessere Kneipen.
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Deon Meyer denkt offensichtlich wie ich selber auch, dass die WM 2010 für SA eine grosse Chance bietet.
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In diesem Sinne: SOUTH AFRIKA, It's possible
Laduma (20.11.2008, 08:44 Uhr)
HombreUno!
Nur zur Aufklärung: die Einbrüche erlebten wir in Pretoria, ein Auto wurde im Strand (bei Somerset West) gestolen, das andere aus dem Büroparkplatz meiner Arbeitstelle in Johannesburg. Wegen der PC-Tastatur. Mit Alt+129 kriegt man ü, mit Alt+132 kriegt man ä, u.s.w. Dann auch: die wenigste Deutschen "wandern aus" nach Südafrika. Die Mehrzahl die in Somerset West leben verbringen wegen dem guten Wetter 6 Monate in Südafrika und 6 Monate in Deutschland. Die Tatsache dass weniger Südafrikaner nach Deutschland, bzw. Europa auswandern hat mit der striktne Auswanderungsgesetze in Festung Europa zu tun. Wenn es leichter gewesen wäre, werden viel mehr Südafrikaner (und nicht nur Weissen) das Land verlassen. Übrigens, ich bin auch Mitte in der Nacht in Berlin herumgelaufen, ich werde es nie in Johannesburg tun.
HombreUno (19.11.2008, 23:20 Uhr)
@Abimonte,
die von Ihnen beschriebene Problematik in SA ist mir nicht unbekannt. Ich weiß auch, dass Zuma z.B. meint keinen AIDS zu bekommen wenn er nach dem Sex ducht. Die Angst meiner vielen südafrik. Freunden um die Zukunft Ihrer Kinder kann ich gut verstehen. Hier im Chat möchte ich mich aber nicht näher darüber unterhalten, würde mich aber freuen wenn Sie mich unter HombreUno@t-online.de direkt anschreiben.
Albimonte (19.11.2008, 22:23 Uhr)
HombreUno!
Lesen Sie die Auswanderungsstatistik.
Es gibt viele Deutsche, die nach SA wg. des Klimas und Lifestyles auswandern. Aber auch diese sehen in der Regel schnell die gefährliche und traurige Realität. Es bleibt dabei: kaum ein weisser Südafrikaner sieht die Zukunft positiv und alle die ich kenne wollen weg oder nicht mehr zurück. Das Land ist dabei, seine Intelligenz zu verlieren, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Landwirtschaft wird systematisch durch Buschnegerpolitik und -wirtschaft in den Ruin getrieben, aber das zu sagen ist ja Rassismus. Greueltaten, wie Sie sagen, hatte ich zwar keine beschrieben, kann aber gerne damit aufwarten. Mord und Vergewaltigung in meinem Bekanntenkreis, Quasi-Enteignung und Ruinierung von Farmen und Betrieben ebenso. Glückwunsch, wenn Sie im Ferienort billig das Klo geputzt bekommen und bei Ihnen alles ruhig ist. SA ist nicht die Hölle, aber die Probleme sind erdrückend und werden immer wieder schöngeredet. Sobald Mandela tot ist und Zuma Präsident, ist die Hölle allerdings los und dann gnade Gott dem Land.
HombreUno (19.11.2008, 18:50 Uhr)
@Laduma, Abimonte, Gerdd
ich weiß zwar nicht ob Sie in Gugulethu, Khayalitsha oder Nyanga leben wenn bei Ihnen soviel eingebrochen wird. In Krugersdorp, Bloembergstrand oder in Camps Bay kann es jedenfalls nicht sein. Zum anderen wundert mich Ihre deutsche PC-Tastatur, wenn Sie angeblich in SA leben.
...
Falls die Flugzeuge von Kapstadt oder Johannesburg nach Frankfurt etwas leerer sind wie umgekehrt liegt es nicht daran, dass die Passagiere in SA ermordet wurden, sondern eher weil viel mehr Deutsche nach SA auswandern wie umgekehrt.
...
Abimonte, bringen Sie Ihre Familie doch nach Deutschland, hier finden Sie allerdings niemand der ihnen Kindern für 10 Rand (Euro 0,70) die Stunde den Klo putzt. Als einzige südafrik. Tageszeitung fand ich bei mir zu Hause noch eine Ausgabe von "Die Burger" vom 20. Sept. 2008. Da stand zwar drin, dass am 19. Sept. auf dem Tafelberg Schnee fiel, aber nichts von den von Ihnen beschriebenen Greueltaten.
...
Nana_Xiaojie, Sie sollten dem Autor vertrauen. Südafrika ist ein traumhaftes und vor allem sicheres Land. Als Tourist fühlt man sich jedenfalls genau so sicher wie in Berlin, Barcelona oder einer anderen europ. Metropole. Aber Vorsicht, SA macht süchtig.
...
Südafrika scheint aber ein gefährliches Land für Frauen zu sein. An den Stränden in der Kapregion stehen Warnschilder, Frauen sollten während der Menstruation nicht ins Wasser gehen, es könnte Haie anlocken.
Nana_Xiaojie (19.11.2008, 15:46 Uhr)
Wuenschen wuerd ich's ihnen...
... dass alles so friedlich ist (oder noch wird), wie es der Herr beschreibt. Ich habe auch vor, zur WM zu fahren und wuensche dem Land, dass es die Riesenschance, die cie Ausrichtung eines solchen Turniers darstellt, wahrnimmt.
Albimonte (19.11.2008, 15:46 Uhr)
Laduma,
Sie haben vollkommen recht. SA versinkt in Gewalt und es ist nichts als Schönrederei, die Herr Meyer von sich gibt. Ich kenne keinen weißen Südafrikaner, der nicht das Land verlassen will oder es nicht schon verlassen hat. Jeder will nur noch weg oder seine Kinder rausbringen. Hinzu kommt der aberwitzige Rassismus der Regierung, der fast nur noch affirmative action - Betroffenen jobs zugänglich macht. Dass diejenigen, die gehen, laut Hr. Meyer nicht bereit sind, "ihren Beitrag zu leisten", ist eine Unverschämtheit dieses kleinen regierungshörigen Schwätzers und er sollte lieber seine Geschichten weiterspinnen als so etwas von sich zu geben. Man merkt, daß er aus dem Marketing kommt und hat mit großer Wahrscheinlichkeit Anreize, hier das Land positiv zu verkaufen.
Gerdd (19.11.2008, 15:34 Uhr)
Lieber Laduma!
vielleicht ist das unser Problem hier in Südafrika: Der eine will alles rosarot sehen und die Probleme kleinreden, der andere sieht dann gleich alles schwarz und zieht so das Ungemach nur noch an. Und die Politiker schaffen die erfolgreiche Elitepolizei "Scorpions" mal schnell ab, wohl weil sie Angst haben, daß ihre eigene Korruption auffliegt. Wir sind noch lange nicht da, wo wir sein sollten, und ganz so sicher wie zuhause ist es für unsere Gäste aus Europa leider auch noch nicht, aber - und da hat Meyer recht - man kann sich einbringen und Dinge bewegen. Und im Gegensatz zu Spendenkonten in Deutschland hat man den Erfolg der eigenen Beiträge im konkreten Fall direkt vor Augen. So ganz nebenbei, wer mit einer Statur wie Deon Meyer durch die Welt läuft, dem bleiben gewisse Gefahren auch deswegen schon fern.
Laduma (19.11.2008, 15:15 Uhr)
Frei erfunden
Wie der Schrifsteller selber sagt: er schreibt nur Geschichte. Leider sind seine Aussprachen auch nur Geschichte. Ich lebe in diesem "sicheren" Südafrika als geburtiger Südafrikaner und habe täglich Angst dass ich oder einen Mitglied meiner Familie gewaltätig angegriffen wird. Wir hatten in einem Jaht 10 Einbrüche zu Hause, ich wurde mit Messer angegriffen und beraubt, zwei Wagen gestolen. Ich kenne keiner in meiner Familie oder im Freundeskreis oder Arbeitskollegen, der nicht schon Opfer eines Verbrechens war. Ich bin jedoch glucklich, ich bin nicht einer der 20000 Mordopfer im Jahr oder meine Frau und Tochter nicht Teil der ca. 40000 Frauen die vergewaltigt worden. Man braucht nur eine Tageszeitung pro Tag zu lesen und gleich 3 bis 4 Berichte über gewaltätige Morde und Überfälle zu finden. Sicher soll man nicht immer auf das Negative hinweisen, aber so mit dem kopf im Sand wie einem Vogelstrauss die Kriminalität und Gewalt in Südafrika zu relativieren ist unverantwortlich. Das hat die Mbeki-Regierung auch gemacht, mit verheerenden Folgen. Ich bin jetzt sehr enttäuscht mit Deon Meyer, ich habe mehr Ausgewogenes von ihm erwartet.
HombreUno (19.11.2008, 14:56 Uhr)
Bestätigung!
Die Aussagen des Schriftstellers über die Sicherheit in Südafrika sind absolut zu bestätigen.
...
Allerdings sollten sich die Besucher der WM 2010 einen dicken Pullover mitnehmen, sonst besteht in Kapstadt mitten im Winter die GEFAHR eines Schnupfens.
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