
Im Haushalt lassen sich viele Ressourcen einsparen© Jürgen Holzenleuchter
Viel Geld sparen lässt sich im Haushalt: Viele Leser fangen ihr Duschwasser auf und gießen damit ihre Blumen. Auch das Wasser vom Eierkochen oder aus der Wärmflasche lässt sich wieder verwenden, und wer einen Garten besitzt, kann mit einer Regenwassertonne zusätzliche Ressourcen gewinnen. Durch sinnvolle Nutzung von Wasch- und Spülmaschine lassen sich ebenfalls Strom und Wasser sparen.
Wer mehr leisten will, dem stehen vielfältige Möglichkeiten des Engagements zur Verfügung, angefangen bei Unterschriftensammlungen bis hin zu ehrenamtlichem Engagement in einem Verein, in einer Bürgerinitiative oder in einer Partei. Es ist immer gut, Verantwortung für sein Umfeld zu übernehmen. Und wer dazu noch ein klein bisschen Geld übrig hat, kann damit viel Sinnvolles tun, beispielsweise ein Stück Regenwald vor der Abholzung bewahren. Aber auch viele andere Projekte verdienen Unterstützung: schon wenige Euro pro Monat reichen manchmal schon.
Etwas weiter geht der Vorschlag, dass jeder Erwachsene sich für mindestens ein Kind auf dieser Erde verantwortlich fühlen sollte. Das umfasst nicht nur Geldzuwendungen. Liebe, Geborgenheit und Aufmerksamkeit sind Ressourcen, die im Überfluss vorhanden sind - Kinder freuen sich darüber immer.
Viel bewirken kann auch Zivilcourage. Bei Unrecht wegzuschauen, ist immer einfach. Es erfordert großen Mut, Widerspruch zu erheben, einzuschreiten. Dabei ist es so wichtig für das Gemeinwesen! Ein anderer Leser hat die Anregung eingebracht, mit Menschen anderen Glaubens zu sprechen und sich über deren Religion auszutauschen. Das fördert das Zusammenleben und erweitert nebenbei den eigenen Horizont.
Die lustigste Idee ist aber das "Elfen-Helfen". Das geht folgendermaßen: Elf Leute legen elf Monate lang jeden Monat elf Euro zurück. Nach elf Monaten treffen sie sich und beraten, was sie mit dem Geld Wohltätiges machen wollen. Doch das Geld darf nur im Umkreis von elf Kilometern investiert werden. Anstatt anonym fremden Organisationen zu spenden geht es um die Sensibilisierung für die Not vor der eigenen Haustür. Von der Entscheidung bis zur Umsetzung sollten nicht mehr als elf Tage vergehen. Jedes Mitglied sollte außerdem während der elf Monate mindestens einen weiteren Menschen überzeugen, selbst eine Elfenrunde zu gründen. Schließlich geht es ja nur um 121 Euro und ein einziges Treffen alle elf Monate.
Solange es noch Menschen gibt, die derart kreativ die Welt verbessern, kann man hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Allen Lesern, die sich an dieser Aktion beteiligt haben, sei herzlich gedankt! Die meisten Vorschläge haben gezeigt, dass es gar nicht viel kosten muss, die Welt zu verbessern. Im Gegenteil. Oftmals bekommt man mehr zurück als man investiert. Ob das nun Geld oder Menschlichkeit ist: Es lohnt sich immer!