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Anglizismus

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"Shitstorm" ist Anglizismus des Jahres 2011

"Shitstorm" lautet der Anglizismus des Jahres 2011. Mit der Wahl will die Jury den positiven Einfluss von englischen Ausdrücken auf die deutsche Sprache hervorheben.

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Gegen die Banken, gegen Wulff, gegen Acta: Die Bürger wehren sich, auf der Straße und online. Die Politik reagiert verunsichert und ahnt: Die Zeit des Durchregierens ist vorbei.

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Werkstattarbeiten...

Nun kristallisiert es sich also immer deutlicher heraus. Der Drops namens Sommer scheint irgendwie gelutscht. Es schifft hier wie aus Kübeln und der einzige Unterschied zum November sind die minimal höheren Außentemperaturen und das Laub an Bäumen. Zeit also, sich mal Gedanken über die kommende „Hallen-Saison“ zu machen. Gerne wird der Zeitraum, in dem man nicht vernünftig draußen fotografieren kann – also bei uns grob gefühlt von Januar bis Dezember – genutzt, um sog. Workshops abzuhalten. Den Anglizismus an der Stelle bitte ich mal als schlechte Angewohnheit zu ignorieren. Aber im Deutschen klingt „ wir machen eine Werkstatt “ reichlich dämlich und „ Fotografie-Unterricht mit Selbsterfahrungsanteil “ tritt bei mir Assoziationen los, die in Richtung „im Kreis sitzen und brummen“ gehen. Und das sind noch die halbwegs klischeefreien. Aus der eignen Erfahrung als Werkstattleiter weiß ich, dass es immer wieder Mäkelprinzen gibt, die diese Veranstaltung argwöhnisch als schlechtes Modell-Sharing (unenglisch : Mädchen-Teilen) bezeichnen. Da dem nicht so ist, will ich mal einfach versuchen, in knappen Worten zu schildern, was das eigentliche Konzept ist. Natürlich machen mehrere Leute mit einem und demselben Modell an diesem Tag Fotos. Allerdings nicht in dem Sinne, dass jemand ein Modell organisiert und die anderen sich fotografisch an ihr vergehen. Mitnichten. Worauf in erster Linie Wert gelegt wird, sind folgende Aspekte. Zum einen – und das ist für mich persönlich der wichtigste – der angemessene Umgang mit der Person VOR der Kamera. Über Verfehlungen dabei kann das eine oder Modell mit Sicherheit auch Bücherwände füllen. So sprechen Leute gerne mit dem Modell, bzw. über das Modell, als wäre sie gar nicht im Raum. Geben Anweisungen in Sinne von „Sag ihr mal, sie soll…“ oder sie reden gar nicht mit ihr. Für die Leute, die spontan in elektiven Mutismus verfallen, bleibt dann zum Glück das Vormachen von Posen. Nebeneffekt, man merkt mal, was man seinem Modell so abverlangt. Dem einen oder anderen täte das bisweilen mal ganz gut. NO GO ist auch das ungefragte Herumzerren an Gliedmaßen, was weibliche Fotografen gerne mal machen, weil eine Frau ja ´ne andere ruhig anfassen darf. Nee, darf sie nicht! Oder es gibt Spezialisten, die rennen ständig im Studio herum und versuchen das Restlicht zu nutzen, um ein paar „Making-Of´s“ zu machen. Hinter dem Modell, wenn sie den blanken Hintern hochreckt. Ja, nee, is´ klar!? Ansonsten gilt einfach die Devise: „Nur ein zufriedenes Modell ist ein williges!“ Der Dame mal ein Kompliment machen oder einen Kaffee. Oder einfach mal Blödsinn. Zum anderen geht es um die Vermittlung von technischen Aspekten. Allerdings ohne theorieschwangere Monologe, sondern vielmehr das Begreifen im Wortsinne des eigentlichen Werkzeuges. Nämlich sowohl der Kamera an sich, als auch des Equipments. Herausforderung ist das Einbeziehen der Umgebung (z.B. Als Accessoire) oder des freien Raumes und weiterführend – unter Berücksichtigung des ersten Aspektes – die „Benutzung“ des Modell als fehlendes, und relativ zentrales Puzzleteil. Oft benutze ich ein bereits existierendes Bild als Denkansatz, bei dem in gemeinsamer Analyse etwas über Lichtführung und Bildkomposition heraus geknobelt wird. Als Team – und nicht als Ego-Fotomane und Knipsdiva – werden gemeinsam Lichtaufbauten nachgestellt und ausprobiert. Klingt nach „try&error“, ist es auch. Allerdings konzeptionell gelenkt. Nur wenn ich unmittelbar sehe, was da vor mir und letztlich im Bild passiert, kann ich entscheiden, ob es was taugt und was nicht. Und dabei zählt nicht unbedingt die sog. Lehrmeinung, sondern einzig individuelles Gefallen. Die Regeln zu kennen ist elementar, sie zu brechen kreativ. Und so kommt jeder rotierend durch definierte „Stationen“ mit verschiedenen Aufbauten und deren Möglichkeiten. Absolute Wahrheit ist das alles immer nicht, sondern lediglich das Aufzeigen von Wegen. Und wenn´s gut läuft entsteht aus der Gruppendynamik geborene Kreativität, die ihre Einzigartigkeit in der Zusammensetzung der momentanen Teilnehmerschar sucht und auch findet. Weniger das starre Festhalten an festgezurrten Methodiken, sondern das Ausnutzen des dynamischen Moments kann dann für jeden einzelnen zum Kern des Workshops werden. Und dann hilft man sich gegenseitig, hinterfragt die Motivation der anderen, lehnt sich beobachtend zurück, bestaunt, wundert sich und vor allem beginnen die Teilnehmer auch das Modell ins Team mit einzubeziehen bei der Entwicklung von zukünftigen Bildideen und rückversichern sich, ob das Fotografierte auch das Gefallen der Dame oder dem Herren zusagen. Muss man bei einem Workshop nicht, denn es geht ja nicht um die Exaktheit im Bilde, sondern ums Ausprobieren, aber es ist halt einfach „nett“. Wie Oma immer sagt: „Das macht man halt so!“ Und man lernt immer richtig coole Leute kennen. Und sogar seine zukünftigen Geschäftspartner - und die Lichttests, die man so nebenbei shootet, liefern bisweilen geniale Ergebnisse. Oft betrachte ich das Fotografieren bei einem Workshop wie das grobe Skizzieren beim Zeichen-Spaziergang durch die Walachei. Mit knappen Strichen werden Ideen fest gehalten, um sie zu einem späteren Zeitpunkt in Ruhe und ausführlich wieder auf zu greifen. Und oft stellt man auch fest, dass das Thema es momentanen Workshops gar nicht das ist, was man in Sinn hatte. Und das ist dann der kreativste Moment. Nämlich das Verwerfen von Ideen. Und das gute dabei ist. Man muss ja keine Bilder abliefern. Ohne Leistungsdruck kann man (in Maßen) Herumdaddeln, absichtlich überbelichten, viel Schatten ausnutzen, schräge bis unbequeme Bildschnitte testen. Entscheidend ist aber am Ende, dass man es einfach mal macht. Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Gelle? In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

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Große Verzweiflung im Modelhaus: Aus Vorstadtmädchen sollen Charakterköpfe werden. Immerhin ruft der erste professionelle Shoot. Janina stellt dabei ihr "Special Something" unter Beweis und darf demnächst mit Heidi Klum und den übrigen Kandidatinnen nach Übersee.

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Nix als Ärger mit dem Zoll

Online-Shopping das hört sich immer wieder toll an. Bequem blättert man auch zur nächtlichen Zeit im Schlafanzug in den üppig bestückten Katalogen der Online-Warenhäuser und bestellt sich per Mausklick die Dinge, die einen interessieren.

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Von Homoehe bis Babyklappe: Neue Wörter

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Anglizismen sollen auf den Müll

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Kommentar
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Nieder mit dem "Call a bike Standort"

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