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Mit seinem Werk "Archipel Gulag" setzte Alexander Solschenizyn den Opfern Stalins ein würdiges Denkmal. Im stern-Interview spricht der britische Historiker Orlando Figes über die Bedeutung des gestorbenen Schriftstellers.
Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt, die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.
Alexander Solschenizyn hat nicht nur Autoren in seiner russischen Heimat inspiriert. Im Gespräch mit stern.de erzählt Erfolgsschriftsteller Tom Rob Smith, dass er erst "Archipel Gulag" lesen musste, bevor er seinen Bestseller "Kind 44" schreiben konnte, einen Roman über einen Serienmörder im stalinistischen Russland.
Der frühere russische Regimekritiker und Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn ist tot. Er starb im Alter von 89 Jahren in seinem Haus in Moskau an Herzversagen. Russlands Präsident Dmitri Medwedew sprach Solschenizyns Familie sein Beileid aus.
Die größte Militärparade aller Zeiten soll es geben, einen Gedenktag, der das Volk versöhnt: Russland feiert heute das Ende des Weltkriegs - und versucht so, seine Probleme zu übertünchen.
In Russland trauert man um den wichtigsten Aufklärer über die Greueltaten während der Stalin-Ära: Alexander Solschenizyn. Die große Kunst des politischen Mahners und Nobelpreisträgers war nicht die Aufklärung an sich, sondern lag darin, das Elend so zu schildern, dass es einen nicht unberührt ließ.
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