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Wolf Haas erhält Bremer Literaturpreis

Der Bremer Literaturpreis 2013 geht an Wolf Haas. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury seinen Roman "Verteidigung der Missionarsstellung".

Der Schriftsteller Wolf Haas darf sich über den Bremer Literaturpreis freuen

Der Schriftsteller Wolf Haas darf sich über den Bremer Literaturpreis freuen

Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas erhält den Bremer Literaturpreis 2013. Damit würdige die Jury sein Buch "Verteidigung der Missionarsstellung", teilte am Samstag die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung mit. Der Roman verkuppele mit Lust und Witz das Erzählen mit der sprachphilosophischen Reflexion, hieß es in der Begründung. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung soll der 1960 geborene Haas am 28. Januar 2013 im Bremer Rathaus verliehen bekommen.

Der mit 6000 Euro dotierte Förderpreis geht an Andreas Stichmann für "Das große Leuchten". Der Bremer Literaturpreis wird seit 1954 jährlich an deutschsprachige Schriftsteller vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Alexander Kluge, Elfriede Jelinek, Siegfried Lenz, Ingeborg Bachmann und Paul Celan.

kave/DPA/DPA
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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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