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Trotz aller Proteste geht die "Berliner Zeitung" in ausländischen Besitz. Chefredaktion und Belegschaft gehen davon aus, dass David Montgomery den Verlag aus reinen Gewinninteressen gekauft hat.
Es ist schon jetzt die literarische Überraschung des Jahres: Die komplette Auflage von Karl-Theodor zu Guttenbergs Dissertation ist ausverkauft. Die Leser verhöhnen das Buch im Internet als Meisterwerk und loben den überquellenden Sprachwitz.
Nun ist es offiziell: Die Finanzinvestoren um David "Monty" Montgomery haben auch die "Hamburger Morgenpost" gekauft. Mit im Boot ist auch wieder das Konsortium, das schon den Berliner Verlag von Holtzbrinck übernommen hat.
Im Verhandlungspoker um die Übernahme der "Berliner Zeitung" ist die britische Investmentgruppe 3i aus dem Bieterkonsortium ausgestiegen.
Möglichst feucht und ordinär - dieser Trend zeichnet sich auf der Leipziger Buchmesse ab. Nach Charlotte Roches Bestseller "Feuchtgebiete" boomt die erotische Literatur wie nie zuvor. Von lockerer Alltagserotik bis zur Liebe im Wasser ist alles dabei. Ein Streifzug durch die Neuerscheinungen.
Das Deutschland-Abenteuer von David Montgomery hat ein Ende. Der Chef der Mecom-Gruppe hat sein deutsches Zeitungsgeschäft rund um die "Berliner Zeitung" an den Kölner Verlag DuMont Schauberg verkauft. Mit dem Kaufpreis in Höhe von 152 Millionen Euro will der Finanzinvestor seine Schuldenlast abbauen.
Mit seinen aggressiven Geschäftsgebaren mischt der britische Finanzinvestor David Montgomery die Medienbranche auf. Nach der "Berliner Zeitung" könnte nun auch die "Netzeitung" seine rigiden Sparmaßnahmen kennenlernen. Wie der Medienmogul für den Kürzungskurs im Online-Geschäft seine Marionetten tanzen lässt.
Vertreter dreier Medienkonzerne treffen sich in Berlin zum entscheidenden Schlagabtausch vor Minister Clement: Darf die Holtzbrinck-Gruppe die 'Berliner Zeitung' trotz Konkurrentenprotest kaufen?
Noch immer ringt der Holtzbrinck-Konzern um die Übernahme des Berliner Verlages. Wirtschaftsminister Clement muss schon bald entscheiden - in Berlin kamen die Betroffenen bei einer Anhörung zu Wort.
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