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Die Opel-Mitarbeiter waren zu Geldeinbußen bereit, nun sickert durch, wer den größten Teil des Sanierungskonzeptes tragen wird: Die Mitarbeiter der deutschen Opel-Standorte sind es, die etwa zwei Drittel der Einsparsumme der europäischen Arbeitnehmer stemmen sollen.
Beim Debakel um Opel sind sich plötzlich alle einig: Der Mutterkonzern General Motors sei "hinterhältig", "abgezockt", "verantwortungslos". Doch eigentlich haben es die selbsternannten Retter aus der Bundespolitik vergeigt.
Solche Meldungen sind derzeit selten in der kriselnden Automobilbranche: Daimler investiert in diesem und im kommenden Jahr mehrere Milliarden Euro in seine Inlandswerke - vor allem in Rastatt.
Neue Hürde für die Opel-Übernahme durch Magna: Die EU werde bei dem Sanierungsplan genau darauf achten, dass kein Land zulasten eines anderen profitiere, warnte Industriekommissar Günter Verheugen. In Antwerpen wollen heute Opel-Mitarbeiter aus ganz Europa für den Erhalt des Werkes demonstrieren.
Schwindender Absatz, Probleme bei der Refianzierung von Krediten: Die Krise der Autobranche hat BMW voll erfasst. In vier deutschen Werken soll es daher Kurzarbeit geben, um die Produktion zu drosseln. Gleichzeitig denkt die Unternehmensspitze daran, Staatsbürgschaften zu beantragen.
Pekings große Sportveranstaltungen haben die chinesische Buchmesse in diesem Jahr nach Tianjin verdrängt. Auch Juergen Boos ist angereist, der Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse. Dort ist China im nächsten Jahr als Gastland vertreten - und wird Zeuge einer Kulturrevolution.
Das zurückliegende Jahr war für die deutsche Filmbranche wenig erfolgreich. Trotz Kassenschlagern wie "Harry Potter" und "Star Wars" droht ein deutlicher Zuschauerrückgang. Daran wird auch ein behaarter Riesenaffe nichts ändern können.
Opel muss Milliarden einsparen. Dazu stehen alle europäischen Fabriken auf dem Prüfstand - und auch bei den Arbeitsplätzen wird der Rotstift kommen.
Flugzeugbauer Airbus hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, demzufolge fünf deutsche Werke abgestoßen werden sollten. "Im Moment ist davon nicht die Rede", sagte eine Firmensprecherin.
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Die Deutschen Werke Kiel (DWK) gehen zurück auf die Gründung der Königlichen Werft in Kiel im Jahre 1867. Sie wurde 1871 in Kaiserliche Werft umbenannt und war wie ihre Schwesterwerften in Wilhelmshaven und Danzig hauptsächlich mit dem Bau von Kriegsschiffen für die Kaiserliche Marine beschäftigt. Insbesondere profitierte sie von der massiven Flottenrüstung in der Amtszeit Wilhelms II. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einem drastischen Auftragseinbruch, da die Flottenstärke des Deutschen R...