Dänemark? Nichts gegen einzuwenden. Jahr für Jahr hält das Land schnuckelige Ferienhäuser für uns bereit. Nirgendwo sonst kann man seine Kinder so beruhigt vor die Tür jagen und endlich mal in Ruhe ausspannen, hicks. Haben unsere Eltern schon gemacht. Machen wir genauso. Und weil Dänemark so sympathisch ist, wollen wir eigentlich auch diesen neuen dänischen Sonderermittler mögen: Carl Mørck, vom letzten Einsatz noch schwer traumatisiert, außerdem mit einer nymphomanischen Ehefrau und einem pubertierenden Stiefsohn gestraft, wird von seinen Vorgesetzten in ein Kellerbüro verbannt. Zum Ausgleich bekommt er einen gut gelaunten syrischen Assistenten an die Seite. Und auch wenn es zunächst so aussieht, als wäre ihr erster gemeinsamer Fall nicht mehr als eine Beschäftigungstherapie, geht es richtig gut los: Auf zwei Ebenen folgt der Roman sowohl dem Opfer als auch den Ermittlungen. Mit vielen gut gemachten Verstrickungen wird eine gigantische Spannung aufgebaut, bis dann, pfffffffffffft, eine lahme Auflösung die Luft rauslässt. Schade. Aber dank des guten Aufbaus und des wirklich komischen Ermittlerduos hoffen wir auf Carl Mørcks zweiten Fall