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«Wirkliches Nachdenken ist zur Rarität geworden», zitiert sich Peter Sodann selbst. Der Satz stammt aus einer Rede, die der Schauspieler («Tatort») vor 20 Jahren als Theaterintendant in Halle gehalten hatte.
Denk ich ans Saarland in der Nacht ... Nein, so schlimm ist es nicht. Aber wovon leben die Saarländer? Wie steht's mit dem Nachwuchs? Sind sie schuldenmäßig die Griechen Deutschlands? Ein Überblick.
Das Geburtshaus des diesjährigen Literaturnobelpreisgewinners Mario Vargas Llosa in der südperuanischen Stadt Arequipa soll zum Museum werden.
Oft genug hat man unterwegs nicht die Hände frei, um eine kurze E-Mail oder einen Twitter-Eintrag zu schreiben. Das muss auch gar nicht sein. Das zurzeit noch kostenfreie Tool Dragon Dictation nimmt gesprochene Sätze entgegen und verwandelt sie in geschriebene Sätze. Die Überraschung - es funktioniert. Spracherkennung am Computer: Das ist seit vielen, vielen Jahren ein Thema. Eine funktionierende Lösung für den Massenmarkt konnte nie wirklich entwickelt werden. Und so tippen wir alle weiterhin fleißig auf der Tastatur herum - wie in der Steinzeit. Das ist vor allem auf dem iPhone lästig, da die kleinen virtuellen Tasten im wackelnden Zug oder Auto kaum zu treffen sind. Eine Alternative zum Tippen auf dem iPhone oder auf dem iPad ist das Tool Dragon Dictation. Die App nutzt die bewährte Technologie von Dragon NaturallySpeaking und probiert sie in der Apple-Welt aus. Das Tool arbeitet dabei bemerkenswert schnörkellos und unkompliziert. Dragon Dictation blendet nach dem Start einen runden Knopf ins Zentrum des Displays ein. Ein Fingerzeig reicht aus, um die Aufnahme zu starten, ein weiterer hält sie wieder an. Damit das Programm auch wirklich funktioniert, dürfen allerdings die Hintergrundgeräusche nicht zu laut sein, man muss sehr deutlich und langsam sprechen und das Mikrofon möglichst direkt vor den Mund halten. Auch sollten die Sätze nicht zu lang sein. Besser ist es, mehrere Aufnahmen zu starten, die dann im Programm einfach aneinander gehängt werden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei bedächtiger Schreibweise tippt das Programm wie von Zauberhand die richtigen Sätze auf den Bildschirm und kommt dabei auch mit Namen wie "Carsten" oder mit Stadtbezeichnungen wie "Berlin" zurecht. Selbst schwierige Namen wie "Dostojewski" wandelt das Programm ohne Schreibfehler in das geschriebene Wort um. Aus Fantasienamen wie "Klara Platsch" macht die App allerdings "Abklatsch". Das zeigt, dass da ein Algorithmus im Hintergrund arbeitet, der immer die wahrscheinlichste Entsprechung passend zum eigenen Genuschel sucht. Die erfassten Texte lassen sich am Bildschirm noch korrigieren und mit Satzzeichen versehen. Dazu wird dann doch wieder die virtuelle Tastatur eingeblendet. Trotzdem: Ich hätte es nicht gedacht, aber es lassen sich mit Dragon Dictation wirklich komplette Sätze diktieren, die dann ohne viele Korrekturen zur weiteren Verwendung bereitstehen. Hat man die App mit den Zugangsdaten zu Twitter und Facebook gefüttert, lassen sich die Texte aus der App heraus direkt an diese beiden sozialen Dienste weitergeben. Ebenso ist es möglich, sie in eine neue SMS-Nachricht oder eine E-Mail zu übernehmen. Alternativ dazu werden die Texte über die Zwischenablage in eine beliebige Anwendung kopiert. Vorsicht: Die App will die eigenen Kontakte auslesen. Wohl, damit die hier erfassten Namen richtig geschrieben werden, wenn man sie diktiert. Aus Datenschutzgründen sollte man diese Option nicht wahrnehmen, denn alles wird online gesammelt. Auch die gesprochenen Texte werden online "übersetzt", sodass Geheimnisse besser nicht mit der App erfasst werden. ( Carsten Scheibe ) Dragon Dictation 2.0 Anbieter: Nuance Communications Größe: 4,4 MB Preis: Gratis-App Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Wer sich von Oskar Lafontaines kulturellen Vorlieben ein bisschen Revolution und Rock'n'Roll erhofft, sieht sich getäuscht: Der Linke-Politiker steht auf Klassiker und Bodenständiges. Und sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, bei der Auswahl seiner Kumpel wenig wählerisch zu sein.
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist ein wahrer Kulturnimmersatt: Sein Spektrum reicht von AC/DC bis Wagner. Und seine Frau hat er auf der Love Parade kennengelernt. Der dritte Teil der Reihe "Spitzenpolitiker im Kulturcheck".
Bis zum Wahlsonntag unterzieht die stern-Redaktion jeden Tag einen Spitzenpolitiker einem Kulturcheck. Den Anfang macht Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihr musikalisches Spektrum reicht von Richard Wagner bis Robbie Williams. Eintönig dagegen ihre Vorlieben im Fernsehen.
Sie war die "Stimme ihrer Generation", ein "Fräuleinwunder", Ikone der Berliner Republik. Eine halbe Million Exemplare hat Judith Hermann von "Sommerhaus, später" verkauft. Elf Jahre nach dem Erfolg veröffentlicht sie ihren dritten Erzählband "Alice". Im stern.de-Interview spricht sie über das, was bleibt.
Kann man aus der Biografie des streitbaren Kritikerpapstes Marcel Reich-Ranicki einen unterhaltsamen Film machen? Kann man! Und ein großartiger Matthias Schweighöfer zeigt darin, wie Deutschlands größter Literaturkritiker zu dem wurde, der er ist.
Heath Ledger als "Joker" ist das wild pochende Herz von Chris Nolans "Batman"-Sequel "The Dark Knight". Aber der Totenkult um Ledger ist nicht der einzige Grund, warum man sich den Film anschauen sollte. Auch die Hauptfigur "Batman" selbst, früher nur ein Popcornkino-Kasper, ist hier erstmals ein komplexer, tragischer Held.
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