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Regisseur John Scheinfeld hat seinen Traum verwirklicht: Er drehte einen Dokumentarfilm über die Siebziger, als John Lennon vom FBI verfolgt, überwacht und fast aus dem Land geworfen wurde. Und zieht darin Parallelen zu heute.
Was machen Jimmy Carter, Gore Vidal, Ian McEwan, Cherie Blair, John Irving und Salman Rushdie auf einem Feld in Wales? Die Antwort ist ganz einfach: Sie besuchen das Hay-Festival, das größte Fest für Buchliebhaber in der englischsprachigen Welt.
Oder: Die drei Schlossgespenster Worum es diesmal geht: Hilfsbereite Freunde, vertraute Bilder und Bücher, Kuscheligkeiten, Liegeordnungen, die Fussball-WM, die Bundestrainer-Frisur, Flower-Power und allerliebste Kinderfüsse. Bei der ersten Folge des getrennten Papi war die Welt zum Schluss ziemlich in Ordnung. Dies führt uns zu einem Apropos in Sachen Ordnung. Sie glauben nicht, dass ein getrennter Papi und zwei (zugegebenermaßen schlanke) Kinder gemütlich in einem 90 Zentimeter breiten Bett schlafen können? Gut, klären wir zunächst, wie es dazu kam. Nach meinem Auszug aus dem bisherigen Zuhause bin ich bei sehr guten und sehr hilfsbereiten Freunden untergekommen. Die Umstellung von großzügigen Räumlichkeiten auf Einraumwohnen im Souterrain fiel mir, oh Wunder, leicht. Plötzlich merkte ich: zum Wohlfühlen reichen einige vertraute Bilder (etwa: meine Eltern, Immendorff, JFK/RFK, New York), einige vertraute Bücher (etwa: Alice Munro, Michael Connelly, Gore Vidal, Chuck Close, Ed Ruscha) und ein schmales Bett in einem gemütlichen Zimmer für's Erste  durchaus - natürlich ist dies keine Dauerlösung. Auch die Kinder mögen sehr gerne zu mir und in mein kleines Refugium kommen, entweder unter der Woche oder an den Wochenenden. Unsere Freunde nennen uns die drei guten Schlossgespenster: wir haben einen separaten Eingang, sind wohl selten zu hören und verströmen anscheinend irgendwie einen guten Geist. Weil ich die Kinder ja nun eben nicht mehr täglich um mich habe, geniesse ich umso mehr ihre Nähe - im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn wir des Abends in das 90-Zentimeter-Bett gehen, ist die Liegeordnung schon mal klärchen: links Johnny, mittig der getrennte Papi, Alice rechts. Wieso? Keine Ahnung, hat sich spontan herausgestellt und wird seitdem genauso gepflegt. Außerdem hat Johnny sein Kuscheltier Pauli im Arm, Alice obligatorisch das ihre namens Lulu (jeweils braune Hunde unbekannter Provenienz) und ich halte eben die Kiddies ganz behaglich fest. So schlafen wir denn herrlich kuschelig/ kuschelig/kuschelig ein. Wenn da just nicht die Fussball-WM wäre. Nachmittagsspiele wie jenes denkwürdige Deutschland-gegen-England-Jahrhundert-Match haben wir, selbstverständlich, zu Dritt geschaut. Alice hat sich inzwischen zu einem echten Fussball-Fachgirl gemausert: sie kennt fast alle deutschen Spieler (auch die auf der Bank) und kommentiert die gesamte Spielzeit mit. Das erfordert manches Mal einigermaßen Geduld, ist aber meistens sehr amüsant und sowieso viel erfindungsreicher als die Statements einiger TV-Kommentatoren. Alice nimmt Fussball eben nicht todernst und Johnny schon mal gar nicht. Meine Kinder sind weder Fussball-Kombattanten noch Fussball-Besserwisser und den Herrn Löw finden sie eh' total sympathisch. Sie fragen sich nur, wie er seine Haare immer so wahnsinnig akkurat frisieren kann. Meine Kinder halten es da eher mit der Flower-Power-Generation. Jedenfalls, Sie ahnen es: in den jetzigen WM-Zeiten wird's des Abends schon mal etwas später. Es passiert dann, dass wir eine erste WM-Halbzeit zusammen im Bett gucken, dann wird geratzt. Allerdings ist das Einschlafen auch mal mit doch betont energischem Abschalten und Abpfiff verbunden: Johnny meint, er kann ein ums andere Mal um die zweite Halbzeit feilschen. Obwohl vorher eigentlich geklärt war: erste Halbzeit gucken, dann Zähneputzen, schließlich Einschlafen. Und ist das Letztgenannte glücklich geschehen, dann passiert es, dass ich am nächsten Morgen aufwache und statt zweier Kinderköpfe strecken sich mir zwei allerliebste zwei Kinderfuss-Paare entgegen. Alice und Johnny drehen sich schon mal gerne um 180 Grad. Dann kraule ich vorsichtig an den Füsschen - das wirkt immer, weil die Zwei sehr kitzlig sind. Seine erste Frage ist dann immer: "Muss ich heute länger bleiben im Kindergarten?" Ihre erste Bemerkung ist dann fast immer: "Ach, Papi, gib' mir noch fünf Minuten im Bett." Was erwidere ich? ...Dazu mehr alsbald vom getrennten Papi...
In vierzehn Monaten wird in den USA ein neuer Präsdident gewählt. Aber die politischen Gegner von der demokratischen Partei rechnen sich kaum Siegeschancen aus, obwohl die Glaubwürdigkeit der Bush-Regierung gelitten hat.
Sex, Drogen, Tragödien - Mit dem Tod des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy vor 40 Jahren begann der Abstieg einer einzigartigen Familie
Sechs Jahre lang war er Mr. Big in "Sex and the city", heute läuft nun die letzte Folge der Serie. Zum Abschied wollten wir mit Chris Noth Bilanz ziehen, doch der Herr war etwas launisch: ein ungewöhnlicher Hausbesuch in New York
Mit dem berühmtesten Blow-Job der Filmgeschichte trat der Porno "Deep Throat" vor mehr als 30 Jahren seinen Siegeszug an. Ein Dokumentarfilm reist noch einmal zurück in die Zeit der sexuellen Revolution, glorifiziert dabei aber das Genre allzu sehr.
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Gore Vidal ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, der gelegentlich als Schauspieler und Politiker aktiv ist. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Edgar Box, Cameron Kay und Katherine Everard.
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