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Das Handy ist uns näher als jedes andere Gerät und deswegen so etwas wie der Heilige Gral für die Werbeindustrie. Mobiltelefone haben mehr Fähigkeiten denn je, und viele Menschen geben bereitwillig Informationen über sich preis. Die Zeit scheint reif für zielgenaue Reklame, die nicht als solche empfunden wird.
Tausende unveröffentlichte Negative des legendären Kriegsreporters und "Magnum"-Gründers Robert Capa (1913-1954) sind in Mexiko aufgetaucht. Die Bilder aus dem Spanischen Bürgerkrieg galten viele Jahre als verschollen.
Die Bundesliga verabschiedet sich in die Winterpause. Es gab neue Rekorde, schlechte Verlierer und sogar was auf die Ohren. Eine Bilanz.
Der Internetbrowser Firefox hat den Kampf gegen den Marktführer Microsoft aufgenommen. Der "Anführer" des Firefox-Projektes ist noch ein Teenager.
30 Millionen hat Extrembergsteiger Reinhold Messner in sein Projekt "Mountain Museum" investiert, viele Jahre wurde Burg Sigmundskron restauriert. Er wolle damit das Element Berg huldigen. Kritiker werfen ihm vor, sich selbst ein "Messner-Mausoleum" zu errichten.
Berge von Gold, versunkene Städte und göttliche Macht. Reichtümer der Menschheitsgeschichte schlummern weiterhin in Erde, Wasser und als Mythos. Trotz archäologischen Sensationen wie der Entdeckung des Grabes des Tutanchamun überlässt die Wissenschaft das Buddeln nach Schätzen lieber Laien.
Die internationale Presse feiert den Champions-League-Sieg von Chelsea. Schweinsteiger erfährt viel Respekt - Robben Prügel.
Hat er abgeschrieben oder nicht? Wenn ja, könnte das für Bestseller-Autor und Multimillionär Dan Brown teuer werden. Auch die Aufführung der Filmversion des "Da Vinci Codes" wäre gefährdet. Im Londoner Plagiats-Prozess gibt es aber eine neue Wendung.
Gelockt wurde er mit der "Sportschau", jetzt darf er auch in der Primetime ran: Matthias Opdenhövel moderiert heute mit "Opdenhövels Countdown" seine erste Spielshow in der ARD - und droht sich der Zahnlosigkeit seines neuen Arbeitgebers anzupassen.
Steven Spielbergs "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" hat innerhalb von fünf Tagen weltweit knapp 200 Millionen Euro eingespielt. Doch der Peitschenmann hat dem Regisseur nicht nur Geld und Ruhm eingebracht. Im stern beschreibt Spielberg, wie Indy buchstäblich sein Leben geprägt hat.
D wie DICKE DINGER. Kann man das bringen? Da ich schon desöfteren über große alte Auto geschrieben hatte, muss das also im Alphabet wohl mal ausfallen. Soll ja auch nicht der Eindruck entstehen, dass hier eine bestimmte Marke präferiert wird, gelle? Mit D gibt es aber nun wirklich eine ganze Reihe an drolliger Stichworte, die es wert wären in der Buchstabensuppe mit schwimmen zu dürfen. D wie Dulli, D wie Dicke Diva oder D wie Dauernd Dasselbe. Da ich mir das A für etwas anderes aufgehoben habe, werde ich heute also D wie Digital hiermit offiziell bei „DEH“ einordnen. Was das mit A zu tun hat? Ganz einfach. In einem Atemzug mit digitaler Fotografie wird die analoge genannt. Ich erinnere mich noch recht „lebhaft“ an meinen Einstieg in das „Community-Geschehen“. Bis dato hatte ich „nur analog“ fotografiert. So wie das irgendwie seit bis dahin knapp 130 Jahren ganz viele Leute getan hatten. Aufgrund nachhaltiger Mäkeligkeit beim Digitalisieren meiner bisherigen Machenschaften gab es in meinem Portfolio eher in homöopathischer Dosis Bildmaterial zu bestaunen. Zwei Dinge passierten nun automatisch. Zum einen wurde man von der bereits auf Neuanmeldungen lauernden Pixel-Hyänenmeute schon speicheltriefend erwartet, da man ja immer erst dann anfängt zu fotografieren, wenn man den „Registrieren-Button“ im Bilderforum gedrückt hatte. Zum anderen bekam man recht herablassende Absagen verschiedener Provinz-Divas - ich weiss, dass der Duden den Plural von Diva mit Diven angibt, aber die Leute, die gestelzt nach ihren Pizzen zwei Espressi bestellen, lesen hier eh nicht mit - Grund für vorerwähnte Absagen war die Antwort, auf die Frage, wie man denn fotografieren wolle. Die eine oder andere war sich nämlich „zu schade“ echte Lichtbilder von sich anfertigen zu lassen. Nur Amateure knipsen mit Film. AHA! Wie schräg das ganze ist, offenbarte sich später an fast gleicher Stelle. Ungelogen die gleichen Divas – aus der Provinz immer noch nicht raus, und leider durch zuviel Puderzuckergeblase nicht minder unverklebt in den ohnehin eingeschränkten Denkstrukturen – küssen einem heute die Füße, wenn man sagt, dass man analog fotografiert. Nur Profis beherrschen die analoge Fotografie. Doppel-AHA! So schnell wird man vom Amateur zum Profi befördert. Nur allein dadurch, dass man einfach genau das macht, was man eh gemacht hat. In den höchsten Tönen überschlagen sich die Lobeshymnen unter Fotos, wo das Reizwort“ analog auftaucht. Ein Raunen geht durch die Reihen der Kamerahalter. Modelle hüpfen nervös im vorfreudegenässten Schlüpfer im Quadrat. Die Leute finden in einer Ansammlung von knapp einer halben Millionen Pixel den einen falsch belichteten, gehen einem aber SOFORT auf dem Leim, wenn man nur unter ein Bild schreibt, dass es analog entstanden sei. Wie bei des Kaisers neue Kleider traut sich keiner es auch nur in Frage zu stellen, weil er ja sonst für dumm gehalten würde. Jetzt werden natürlich auch schlagartig die GANZ-GENAU-Hingucker sagen, dass sie es sofort erkenne, ob es ein auf Film oder auf Chip gebanntes Bild ist. Herzlichen Glückwunsch denen, aber manchmal ist´s nämlich auch vollkommen egal, wie es entstanden ist. Vielfach wird’s eben doch nicht gut, nur weil das gelochte Zelluloid durch den Knipskasten rutschte. Sowie der Rettungsversuch für Gurken in Form einer Schwarz-Weiß-Konvertierung ein schwacher ist, so garantiert das analoge Bild auch keine Weltkunst. Und – mal Hand aufs Herz – auch ein im Internet gezeigtes analog fotografiertes Foto ist ein digitales. Eingescannt und digitalisiert findet es ja erst in Form von Nullen und Einsen seinen Weg auf anderer Leute Bildschirme. Und wer sagt, dass auf dem Weg dazwischen nicht auch kleine Manipulationen stattgefunden haben? Na? Na? Na? Einzig das Maßhalten beim Fotografieren selber und das wirkliche Überlegen vorm Krümmen des Auslösefingers unterschiedet die beiden „Varianten“, wie ich finde. Wenn die Leute ihre ADHS-Finger bedingte Auslöse-Manie in Form von belichteten Filmen auswerten müssten, kämen da mal eben so Zahlen von 30 Filmdöschen ins Spiel. Wer zum Henker soll dass den alles durchschauen??? Bei einem gutwillig angenommenen Einzelpreis von ca. 3 bis 4 Euro werden da also schon mal gut 120 Euro versenkt. OHNE Garantie, dass da was brauchbares dabei ist. Bei knapp 900 bis 1000 Bildern macht das pro Bild also 10 Cent. Klingt vielleicht erstmal nicht viel, aber wenn man dann genauso inflationär weiter draufhält, und eine wohlwollende „Trefferquote“ von 2 Bildern pro Filmrolle annähme, verbrennt man mal eben nen Hunni. 100 Euro für Schrott. Als Alternative könnte man da ja fast wieder in Versuchung kommen, seine Modelle stattdessen wieder zu bezahlen, oder ? Was ich damit sagen will? Die analoge Fotografie ist kein heiliger Gral, aber würde einigen auf dem Weg zum echten Bildermachern die Disziplin abnötigen, sich auf das Sehen zu beschränken und nicht dem Klick zu huldigen. Ach, und sooooooo mies ist das mit dem digitalen Fotografieren ja auch nicht. Wa? In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
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