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Die umstrittene Autorin Helene Hegemann feierte am Freitag in einem Berliner Club ihren 18. Geburtstag. Allerdings nicht im Kreise ihrer Freunde. Lieber las sie vor rund 1000 Gästen aus ihrem Buch "Axolotl Roadkill". Es war der traurige Abend einer zu früh Gereiften.
Nach den Plagiatsvorwürfen eines Bloggers gegen Erfolgsautorin Helene Hegemann sieht auch ein Regisseur "frappierende Ähnlichkeiten" zwischen einem seiner Filme und einer Geschichte von Hegemann. Die Autorin ist jetzt für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.
Literatur-Wunderkind Helene Hegemann hat von einem Blogger abgeschrieben und damit eine Debatte um Ideenklau im Netz ausgelöst. Darf ein Autor sich über geltendes Recht hinwegsetzen?
Mit Abschreiben zum Bestseller: Die 17-jährige Helene Hegemann hat zugegeben, Teile ihres Romans "Axolotl Roadkill" aus dem Internet kopiert zu haben. Entdeckt wurde dies von einem Blogger, der dem Ullstein Verlag mangelnde Sorgfalt vorwirft. Er ist mit Hegemanns Erklärung nicht einverstanden.
Mit fremden Formulierungen zum Bestseller: Die 17-jährige Helene Hegemann hat zugegeben, Teile ihres Romans "Axolotl Roadkill" aus dem Internet kopiert zu haben. In einer öffentlichen Entschuldigung erklärte die Jugendliche, sie sei "total gedankenlos und egoistisch" gewesen.
Sechs Seiten Bleiwüste: Nach den Plagiatsvorwürfen gegen Helene Hegemann erscheint die vierte Auflage ihres Romans "Axolotl Roadkill" nun mit einer ausführlichen Quellenliste. Hier die Übersicht aller - laut Ullstein Verlag - "wörtlichen Zitate, modifizierten Zitate oder Inspirationen".
Der Plagiatsvorwurf hat einen Schatten auf den Erfolgsroman von Helene Hegemann geworfen. Doch Airen, bei dem sich die 17-Jährige bedient hat, reagiert gelassen. "Axolotl Roadkill" habe ihn "geflasht", meint der Blogger im stern - und gönnt Hegemann den Erfolg.
In der Diskussion um Helene Hegemanns Mix-Roman "Axolotl Roadkill" wird auch den Lektoren im Verlag Versagen vorgeworfen. Aber was sind eigentlich deren Aufgaben?
Der Vorwurf des Plagiats trifft gefeierte Schriftsteller wie jetzt Michel Houellebecq ebenso wie geplagte Schüler und Studierende. Dabei haben sogar schon Kinder ein gutes Gespür dafür, was geistiges Eigentum ist.
Diebstahl lohnt sich nicht: Helene Hegemann, Skandalnudel des literarischen Frühjahrs, ist beim Preis der Leipziger Buchmesse leer ausgegangen. Grund zur Freude hat dagegen der Schriftsteller Georg Klein.
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