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stern und Gruner + Jahr stiften neuen Preis

Der stern und Gruner + Jahr stiften gemeinsam einen neuen Preis für Printjournalisten, mit dem die journalistischen Bestleistungen des jeweils zurückliegenden Jahres gewürdigt werden sollen.

Mit dem neuen "Henri-Nannen-Preis" möchten stern und Gruner + Jahr den Qualitätsjournalismus im deutschsprachigen Raum fördern und pflegen und gleichzeitig das Andenken des 1996 verstorbenen stern-Gründers Henri Nannen lebendig halten.

Der stern verleiht die neue Auszeichnung in sieben Kategorien, die die Vielfalt von modernem Printjournalismus widerspiegeln:

- für die beste Reportage - Egon Erwin Kisch-Preis
- für die beste investigative Leistung
- für die beste fotografische Leistung
- für eine besonders verständliche und anschauliche Berichterstattung über einen komplexen, gegenwärtigen oder zeitgeschichtlichen Sachverhalt
- für ein herausragendes Beispiel unterhaltsamer, humorvoller Berichterstattung

Außerdem vergibt der Henri-Nannen-Preis jedes Jahr eine Auszeichung für ein publizistisches Lebenswerk sowie für engagiertes Eintreten für die Pressefreiheit im In- und Ausland.

Einreichungs-Voraussetzungen Print:

je ein Original + vier Kopien im DIN A4-Format - pro Autor können nicht mehr als zwei Reportagen pro Kategorie eingereicht werden

Einreichungs-Voraussetzungen Fotografie:

mind. ein Original + vier Farb-Kopien in Originalgröße - pro Fotograf können nicht mehr als zwei Foto-Reportagen eingereicht werden

Henri Nannen Preis
stern-Redaktion
20444 Hamburg
nannen-preis@stern.de

Über die Preisträger entscheiden unabhängige Vor- und Hauptjurys.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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