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August Diehl hat für "Dr. Alemán" nicht nur Spanisch gelernt, sondern beim Drehen auch einige Wochen inmitten eines kolumbianischen Elendsviertels verbracht. Dabei hat er am eigenen Leib erlebt, wie europäischer Humanismus in einer Welt aus Drogen und Gewalt an Grenzen stößt.
Jedermann weiß: Wenn Deutsche und Engländer aufeinandertreffen, wird es ernst - egal ob beim Fußball oder in der Politik. Der jüngste Konflikt zwischen beiden Ländern könnte dank Volker Kauder sogar im britischen Totalausverkauf enden.
München, Hamburg, Berlin, Frankfurt. Seit Wochen ist Mohamed Ben Hmeda unterwegs, um mit anderen Exil-Libyern für die Freiheit seines Heimatlandes zu demonstrieren. Er ist überzeugt: "Wenn wir es jetzt nicht schaffen, ihn zu stürzen, wird sich Gaddafi fürchterlich rächen."
Die Plagiatsaffäre um Verteidigungsminister zu Guttenberg weitet sich aus. Internetnutzer sammeln Passagen, die der Politiker in seiner Doktorarbeit kopiert haben soll. stern.de dokumentiert einige offensichtliche Parallelen.
Jean-Paul Sartre war ein Autor und Philosoph voller Verirrungen und Widersprüche. Selbst 105 Jahre nach seinem Geburtstag am 21. Juni 1905 erregt er immer noch die Gemüter.
Islamistischer Terror wächst und gedeiht prächtig, nun offensichtlich auch im Jemen. Wie kann in dieser Atmosphäre dennoch ein gedeihliches Miteinander der Kulturen entstehen? Ein Dreipunkteplan. Der Karikaturist hätte ermordet werden sollen. Auf dem Weg zu seinem als Panikraum umgebauten Badezimmer einfach umgemäht – mit dem Messer, der Axt oder einem Schnellfeuergewehr. Beleidigte Muslime könnten dann ihren Frieden machen: die Ehre ihrer friedliebenden Religion, die Ehre ihres Propheten, wäre wieder hergestellt. Und wir könnten aufatmen und sagen: Es ist vorbei, jetzt kehrt Ruhe ein. Es kam nicht so. Nun liegt einmal mehr offen, dass unsere Lebensauffassungen und die von Muslimen auf der ganzen Welt weiter miteinander im Streit liegen: Der Konflikt um die Minarette in der Schweiz, der Streit um die Burka in Frankreich, die Karikaturen in Dänemark. Derweil kommt der islamistische Terror jetzt aus dem Jemen, die Gefahr, auch in Deutschland Opfer eines Anschlags zu werden, ist nach wie vor hoch. "Die" oder "wir". Der Widerstreit zweier Lebensentwürfe. Es ist nicht so, dass "wir" immer recht und "die" immer Unrecht haben. Es ist auch nicht so, dass nur "wir" vor denen Angst haben, und "die" vor uns keine. Was machen "wir" jetzt? Ein Dreipunkteplan. 1.) Sagen, was unverhandelbar ist: Unsere Werteordnung. Im Westen herrscht Freiheit: Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit, Unglaubensfreiheit, Versammlungsfreiheit. Wir verzichten auf absolute Wahrheit, um des höchst möglichen Grades an Freiheit aller Willen. Diese Werteordnung fußt auf der antiken Philosophie, der christlichen Religion, dem europäischen Humanismus und der Aufklärung. "Wir": Bisher zu feige. 2.) Uns selber ernst nehmen: Wir dürfen nicht zulassen, dass die, denen wir den Herrschaftsauftrag gegeben, diese Freiheiten beugen: In Guantanamo, in Abu Ghraib. Es gilt die Unschuldsvermutung, auch für Männer mit langen Bärten. Die Radikalos sagen, dass das unsere Schwäche zeige? Rechtstaatlichkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Mit ihr wird die Tyrannei besiegt. Der Rechtsstaat befreit von religiöser Sanktion, die es religionsgeschichtlich nur deshalb gibt, weil man sich in der Weite der Savanne die Keule nur vom Schädel halten kann, in dem man dem ungerechten Angreifer drohend die gerechte Strafe in der Nachwelt vorhält. "Wir": Im Zweifel einknasten die Brüder, Moscheen dicht machen. 3.) Für unsere Werteordnung Opfer bringen: Die unpopulärste Forderung. Das gilt gegenüber Russland und China. Das Opfer sind hier: Weniger Wirtschaftsabkommen und Aufträge. Genauso gegenüber fundamentalistischen Muslimen. Das Opfer sind die Soldaten – oder die Karikaturisten. Wäre Kurt Westergaard ermordet worden, es hätte uns richtig weh tun müssen. Hätte es das? Alexander Görlach ist der Herausgeber und Chefredakteur von www.theeuropean.de
Mozarts "Zauberflöte" gilt als naiv - und das ist sie auch, wenn das Naive die komplexeste Form des Erzählens ist. Regisseur Benno Besson holt groß aus und inszeniert einen Rundgang durch die Menschheitsgeschichte.
Er wollte zur Premiere seines Films "Soul Kitchen" in die Schweiz fahren. Nun hat der Hamburger Filmregisseur Fatih Akin seine Teilnahme abgesagt. Er will als "Kind moslemischer Eltern" ein Signal setzen - gegen das in der Schweiz per Volksabstimmung durchgesetzte Bauverbot für neue Minarette.
Das Angebot an Neuerscheinungen auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse war wieder riesig. Was aber lohnt sich wirklich zu lesen? Das Kultur-Ressort des stern stellt seine Favoriten unter den neuen Romanen und Sachbüchern vor.
Mit dem Eröffnungsspiel der EM verdrängen Fußball und Feiern alte Fasnachts-Rituale. Die Erbin des in Basel beheimateten Pharmakonzerns Novartis lässt sogar Bälle und Puppen tanzen.
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