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"Ich freue mich über jedes Internet-Cafe"

Sein Debüt "Drachenläufer" war ein Welterfolg. Auch in seinem dritten Roman beschäftigt sich Khaled Hosseini mit Afghanistan. Im stern.de-Interview spricht er über seine alte und neue Heimat.

Von Christine Kruttschnitt

  Bestsellerautor Khaled Hosseini

Bestsellerautor Khaled Hosseini

Burkas, Trümmer und nichts als Selbstmordattentäter? Nicht so schnell mit den Vorurteilen, sagt der Bestsellerautor Khaled Hosseini, der 1965 in Kabul geboren wurde und seit rund 30 Jahren in Kalifornien lebt. Sein großes, vielleicht sein einziges Thema: seine alte Heimat Afghanistan. In seinen Büchern und Artikeln schreibt er liebevoll, zornig, wehmütig und kritisch über das Land - und immer im Bemühen, dem Westen das wahre Afghanistan zu zeigen.

Sein Debütroman "Drachenläufer" - erschienen 2003 und eine unverhohlene Reminiszenz an seine Kindheit - wurde in 42 Sprachen übersetzt und von Hollywood verfilmt. Auch in seinem dritten Roman, der diese Woche in die deutschen Buchhandlungen kommt, kehrt Hosseini in sein Vaterland zurück und erzählt die Geschichte zweier Geschwister, die Armut und der Krieg auseinanderreißen: In den USA steht die Generationen und Kontinente umspannende Saga "Traumsammler" bereits seit Wochen in den Bestsellerlisten. stern.de traf den Schriftsteller und UN-Sonderbotschafter während dessen Lesereise im kalifornischen Pasadena bei Los Angeles und sprach mit ihm über sein Leben in Amerika und seine Hoffnungen für Afghanistan.

In Ihrem neuen Roman "Traumsammler" gibt es einen Arzt in Kalifornien, der sich gerade eine schweineteure Stereoanlage einbauen lässt und sich dabei schuldig fühlt, weil er an seine afghanischen Landsleute denken muss, die weiß Gott andere Sorgen haben. Ist das ein Selbstbildnis?
"Survivors' guilt" - das schlechte Gewissen derer, die davongekommen sind. Ganz klar. Auf gewisse Weise profitiere ich ja sogar vom Leid meiner Landsleute, weil ich über sie schreibe und damit Geld verdiene. Alle meine Roman-Alter-Egos quälen sich mit diesen Selbstvorwürfen.

Haben Sie in diesem Sinne auch vom 11. September profitiert?


Aber ja: Wer weiß, ob "Drachenläufer" unter anderen Umständen überhaupt veröffentlicht worden wäre. Ich hatte angefangen, das Buch zu schreiben - einfach so, ohne Absicht, es zu veröffentlichen übrigens -, als die Anschläge aufs World Trade Center stattfanden. Meine Frau sagte damals zu mir: Du musst das jetzt fertig machen - die Leute denken ab jetzt bei Afghanistan nur noch an Terroristen, Mörder, Drogen. Du musst das andere Afghanistan zeigen.

Das Kabul vor den Taliban?


Das Kabul meiner Kindheit war tatsächlich eine liberale Oase in einem ansonsten religiösen und konservativen Land. Meine Familie war sehr westlich orientiert, die Frauen sagten ihre Meinung, zogen an, was sie wollten, tranken Alkohol und gingen tanzen, fuhren Auto und lehrten an Universitäten. Die Extremisten haben Kabul in einen völlig fremden Ort verwandelt. Meine Eltern hatten glücklicherweise die Chance - und das Geld -, das Land zu verlassen.

Empfinden Sie Heimatgefühle?


Eher unwillkürlich. Ich bin viel zu lange raus. Und wie froh ich darüber bin: Mir ist so viel erspart geblieben. Afghanistan musste 30 Jahre Krieg durchstehen, ich habe nicht eine einzige Minute davon abbekommen. Wir waren in Paris, als es losging, dann zogen wir nach Amerika, wo ich Karriere machen konnte als Arzt und als Autor. Ich kann nicht oft genug betonen, wie viel Glück ich hatte.

Sie waren 15, als Sie in Kalifornien landeten. Fühlten Sie sich da schon als Glückspilz?


Nein, ich empfand einen tiefen Kulturschock. Ich konnte kein Englisch, und meine Mitschüler auf der High School haben mich komplett ignoriert. Für meine Eltern war die Ankunft in der Fremde noch härter. Meine Mutter war Lehrerin, aber sie fand nur einen Job als Kellnerin in einem Billigrestaurant, und mein Vater, ein Diplomat, gab Fahrstunden. Nicht, dass an diesen Jobs etwas Ehrenrühriges wäre. Aber meine Eltern waren so vernetzt in Kabul, hatten so viele Freunde und Einfluss - und in den USA waren sie unsichtbar, niemand scherte sich um sie.

Fühlen Sie sich immer noch als Außenseiter?


Das werde ich fast nur noch auf Lesereisen gefragt, wenn die Leute meine Ich-Doppelgänger in den Romanen erkennen und deren schlechtes Gewissen gegenüber den armen Verwandten in Afghanistan als innere Zerrissenheit und Heimatlosigkeit interpretieren. Dabei fühle ich mich seit über 30 Jahren heimisch in den USA. Lustig übrigens, dass sowohl Leser meiner Bücher wie auch Journalisten immer wieder überrascht sind, wenn ich mich als Fan von "Game of Thrones" oder anderen Phänomenen der Popkultur zu erkennen gebe - als dürften afghanische Einwanderer sich nur in die Schriften persischer Poeten vertiefen.

Wann haben Sie gemerkt, dass Sie berühmt sind?


Als mein Name die Antwort auf eine Frage in der Fernseh-Rateshow "Jeopardy" war. Die entferntesten Familienmitglieder riefen mich an: Khaled! Schalte auf Kanal 7! Sie haben deinen Namen gesagt! Meine Patienten wollten fortan Autogramme.

Bedauern Sie es, Ihren Beruf als Internist an den Nagel gehängt zu haben?


Überhaupt nicht. Ich war nicht gern Arzt. Ein toller Beruf, aber nicht für mich. Ich mochte meine Patienten, nicht aber die Tatsache, dass sie krank waren. Im Ernst: Mich haben ihre Krankengeschichten viel zu sehr mitgenommen, ich war immer ein bisschen deprimiert.

Waren Ihre Eltern stolz auf Ihren Doktortitel?


Klar! Das Traumziel aller Einwanderer: Das Kind wird Doktor oder Ingenieur oder Jurist. Ich wollte schon als Kind Schriftsteller werden, aber es kam mir frevelhaft vor, dies als Berufswunsch zu äußern. Meinen ersten Roman habe ich wirklich nur nebenher geschrieben, fast heimlich - frühmorgens, ehe die Praxis aufgemacht hat.

Hatte niemand in Ihrer Familie eine künstlerische Ader?


Doch, aber niemand hat sie verfolgt. Mein Vater konnte malen und interessierte sich für Poesie, aber Kunst galt nicht als Broterwerb. So waren er und meine Mutter begeistert, als ich Medizin zu studieren begann. Nichts ist sicherer als Arzt, krank werden die Leute immer.

Wann haben Sie dennoch Ihre Praxis dicht gemacht?


Erst anderthalb Jahre nach dem Erscheinen von "Drachenläufer". Früher hätte ich prätentiös gefunden.

Kürzlich haben Sie gesagt, Sie würden "Drachenläufer" heute ganz anders schreiben.
Ich habe mich von der Idee verabschiedet, dass es eine strenge Teilung von gut und böse gibt. In "Drachenläufer" war das noch ganz offensichtlich - wer ist ein guter Mensch, wer ist ein schlechter. Heute frage ich mich, ob man diese Frage überhaupt beantworten kann. Deshalb zitiere ich im Vorspann von "Traumsammler" den Mystiker Rumi: "Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort", hat er gesagt. "Dort treffen wir uns."

Also doch ein persischer Dichter. Ist das Zitat für Sie eine politische Aussage?


Eher Altersweisheit. Es gibt keine Welt in Schwarzweiß. Als ich jünger und unerfahren war, habe ich mich immer gesorgt, ob meine Leser auch kapieren, was ich sagen will. Heute vertraue ich ihnen und habe nicht mehr das Bedürfnis, ihnen mit dem Hammer eine Botschaft einzubläuen.

Welche realen Ereignisse haben Sie zu "Traumsammler" inspiriert?


Vor ein paar Jahren habe in der Zeitung von verarmten afghanischen Bauern gelesen, die ihre Kinder an wohlhabende Städter verkauften: einerseits, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, andererseits, um von dem Geld besser für den Rest der Familie sorgen zu können. Wie unglaublich traurig! Als ich mit meinem Vater darüber sprach, sagte er: Ach, das kennt man seit Jahrzehnten, das ist leider ziemlich üblich. Ich war schockiert. Und ich begann, darüber nachzudenken, was mit jemandem geschieht, der einen Teil von sich selbst aufgibt, um einen anderen Teil von sich zu retten. Wie sich das anfühlen muss.

Sie haben eine zehnjährige Tochter und einen zwölfjährigen Sohn. Kennen die beiden Ihr Geburtsland?


Ich träume davon, sie einmal mit nach Afghanistan zu nehmen, aber bislang war mir das zu gefährlich.

Das verkaufte Mädchen in "Traumsammler", ihr Bruder und die Helden in Ihren anderen Büchern sind im Alter Ihrer Kinder.


Das ist ein Lebensabschnitt, der mich fasziniert. In dem Alter musste ich meine Heimat verlassen. Es ist die Zeit, in der Kinder erkennen, dass die Welt viel komplizierter ist als bisher angenommen. Die Fundamente der frühen Jugend beginnen zu knirschen und zu bröckeln. Und die Eltern und Erwachsenen sind mit einem Male keine Superhelden mehr. Das finde ich spannend.

Wie erklären Sie Ihrer Tochter, dass es in Afghanistan Frauen gibt, die von Kopf bis Fuß in einen Sack gesteckt werden und über keinerlei Rechte verfügen?


Ich sage ihr, dass das Extreme sind, nicht die Norm. Und schon gar nicht, dass es Recht und richtig ist. Farah soll sich ihrer afghanischen Wurzeln bewusst sein - und stolz darauf. Meine Frau und ich wollen auch, dass die Kinder Farsi sprechen, wir schicken sie auf eine entsprechende Schule.

Sprechen Sie Englisch zu Hause?


Mal so, mal so. Ich möchte ihnen ihre afghanische Identität nicht aufzwingen.

Mit Ihrer Khaled-Hosseini-Stiftung fördern Sie besonders die Schulbildung für Mädchen.


Weil Mädchen und Frauen immer diejenigen sind, die als erstes unter die Räder kommen. 2001 war es noch undenkbar, dass afghanische Mädchen lesen und schreiben lernen. Heute kandidieren Frauen fürs Präsidentenamt. Die zwölf Jahre nach dem Sturz der Taliban waren also nicht verschwendet.

2014 werden sich die USA endgültig aus Afghanistan zurückziehen. Glauben Sie an eine Macht-Wiederkehr der Taliban - und den Rücksturz ins Mittelalter?


Viele Afghanen machen sich Sorgen, dass ein neuer Bürgerkrieg droht. Ich bin Realist, ich glaube auch, es wird verdammt hart. Mit dem Abzug der Amerikaner wird die Gewalt im Land eher zunehmen, und wenn es tatsächlich zu Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und den den Taliban kommt, ist das Ergebnis fraglich - es gibt mittlerweile so viele Splittergruppen der radikalen Muslime. Man kann nicht mit allen Frieden schließen.

Klingt eher nicht optimistisch.


Doch, ich hoffe darauf, dass die Generation nach uns den Neuanfang schafft. Die jungen Leute in Afghanistan - und es gibt sehr viele davon - wollen Veränderung. Die Entwicklungen der letzten zwölf Jahre sind ihnen sehr wichtig - mehr Freiheiten, mehr Gleichberechtigung. Und unterschätzen Sie nicht das Internet. Ich sehe so viele junge Menschen in Internet-Cafés und am Computer, das hat ihnen die Augen geöffnet. Sie wollen Pop-Musik hören und Filme sehen und mitdiskutieren. Sie wollen das Klima im Land ändern und Fenster aufstoßen zu anderen Nationen. Ich glaube, Technologie ist die große Rettung für Afghanistan.

Wenn Sie am Verhandlungstisch mit den Taliban säßen: Was würden Sie ihnen sagen?


Dass Frauen in der neuen Republik ein Mitspracherecht haben müssen. Keine Diskussion darüber! Man kann die Frauen nicht wieder aus dem öffentlichen Leben entfernen, sonst ist das Land dem Untergang geweiht.

Ihnen wird nicht entgangen sein, dass Ihre Leserschaft vorwiegend weiblich ist.


Aber der ganze Buchmarkt lebt von Frauen! Frauen lesen mehr, Frauen kaufen mehr Bücher. Ich habe auch viele männliche Leser, wirklich.

Dennoch, Frauen lieben Ihre Bücher - obwohl oder weil Sie sie zum Weinen bringen.


Das höre ich oft. Ein zweifelhaftes Kompliment! Es klingt, als würde ich das mit kalter Absicht machen. Dabei kann ich Ihnen versichern, was immer Sie beim Lesen empfinden: Ich habe das zehn Mal so stark gefühlt beim Schreiben.

Herr Hosseini, sind Sie so etwas wie der Chef-Botschafter Afghanistans?
Das ist nicht meine Absicht. Ich will einfach nur Geschichten erzählen. Wenn Sie dabei etwas lernen über mein Heimatland: gut. Aber wenn ich beim Schreiben versuche zu predigen, kann ich am nächsten Tag alles wegschmeißen. Sagt jedenfalls meine Frau.

Die ehemalige First Lady Laura Bush hat Sie als einen der einflussreichsten Menschen unserer Zeit bezeichnet, weil Sie seit Ihrem ersten Roman "Drachenläufer" der Welt ein anderes Afghanistan vorstellen als jenes, das ihr Ehemann bombardieren ließ.


Ich versuche ganz behutsam, einige falsche Vorstellungen gerade zu rücken... Die Leute denken, das ganze Land versinke im Chaos, Kabul liege in Trümmern, und an jeder Ecke warte ein Selbstmordattentäter. Ich sage mal: Für mache Gegenden trifft dies zu. Aber wenn ich nach Kabul fahre, sehe ich Menschen ihrem Alltag nachgehen wie überall auf der Welt. So wie es in jedem Krisengebiet eben auch Alltag gibt. Die Leute bringen ihre Kinder zur Schule, gehen zur Arbeit, fahren Auto, essen, schlafen. Manchmal passiert ein Anschlag, aber dann dreht sich die Welt weiter, und sie kümmern sich wieder um ihre Familien, ihr Haus und sich selbst.

Sie haben Afghanistan verlassen, als Sie elf Jahre alt waren. In Ihrem Debüt "Drachenläufer" beschreiben Sie Ihre Kindheit in Kabul, aber erst 2003, als Bestsellerautor von 38 Jahren, sahen Sie Ihre Heimat wieder. Wie nehmen Sie die Veränderungen wahr?


Mit sehr gemischten Gefühlen. 2003 war Kabul tatsächlich ein Trümmerhaufen. Völlig zerstört im Krieg. Wenn ich heute dorthin reise, wird an allen Ecken gebaut, Kinder gehen wieder zur Schule, es gibt neue Krankenhäuser, neue Straßen, neue Wohnviertel, neue Geschäfte. Die Häuser haben Strom, und ich freue mich über jedes Internetcafé. Die Lebenserwartung ist gestiegen, die Säuglingssterberate gesunken, es gibt weniger Analphabeten - das sind dramatische Fortschritte. Auf der anderen Seite sind immens viele Leute arbeitslos - und extrem arm. Selbstmordanschläge nehmen zu, der Drogenhandel floriert wie nie zuvor.

2006 hat die UN-Flüchtlingskommission Sie zu einem ihrer Sonderbotschafter ernannt und immer wieder nach Afghanistan entsandt. Wie stark ist der Einfluss dieser Reisen auf Ihre schriftstellerische Arbeit?


Ganz klar finden meine Eindrücke aus den Flüchtlingslagern und die Schicksale vieler Afghanen ihren Weg in meine Bücher. Und wären meine ersten beiden Romane, "Drachenläufer" und "Tausend Strahlende Sonnen", nicht so erfolgreich gewesen, hätten die Vereinten Nationen mich nie auserkoren, sie zu vertreten. Es ist eine Wechselbeziehung. Jetzt kann ich endlich etwas tun, woran ich glaube und von dem ich hoffe, dass es das Leben in Afghanistan verbessert.

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