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Jonathan Franzen

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Jonathan Franzen
Jonathan Franzen
Neuer alter Gesellschaftsroman

Nach seinem Welterfolg "Korrekturen" liegt nun der Nachfolgeroman von Jonathan Franzen vor. Doch der Nachfolger ist eigentlich ein Vorgänger.

Nachrichten-Ticker
Autor der "Korrekturen" hat mit realen Berichtigungen zu kämpfen

Der US-Schriftsteller Jonathan Franzen, Autor des Bestsellers "The Corrections" ("Die Korrekturen"), kämpft derzeit mit realen Berichtigungen: Zehntausende in Großbritannien erschienene Ausgaben seines neuesten Buches "Freedom" ("Freiheit") enthalten nach Angaben seines Verlags Rechtschreibfehler und wurden zurückgerufen.

Jonathan Franzen
Jonathan Franzen
"Den Feind erfunden"

Das Böse regiert im ersten Roman von Jonathan Franzen. Parallelen zur amerikanischen Politik? Aber ja, sagt der Bestsellerautor - und bittet Europa, Bush zappeln zu lassen.

Die 100 einflussreichsten Menschen der Welt
Die 100 einflussreichsten Menschen der Welt
Merkel kehrt in "Time"-Rangliste zurück

Das Nachrichtenmagazin "Time" hat erneut seine Rangliste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt veröffentlicht. Angela Merkel ist ebenso dabei wie zwei Internet-Mogule, ein Fußballer und ein Teenie-Star.

Alice's Adventures in Fashionland
Blog "Alice's Adventures in Fashionland"
Schietwetter-Style

Die Puppen machen es vor und wir einfach nach. Kuschelt euch ein, verpackt Euch warm und genießt die kältere Jahreszeit allein oder mit Euren Liebsten bei Schietwetter-Tee, Plätzchen, Büchern und Rotwein. Zum Beispiel mache ich es mir gemütlich mit Katze, Henryk M. Broder , simplen Schoko-Keksen, Jonathan Franzen "Die Korrekturen" ,  Halswohl-Tee , Villa Sandi Merlot del Piave und wie jedes Jahr mit Harry, Ron und Hermine ;-). Eure Alice. ...ein bisschen Farbe und Spaß gegen den Herbst-Blues... ...Alice ganz persönliche Herbst-Mischung.... Infos: Hose mit Flare = Schlaghose Kavallerie-Stretch = Fester Baumwollstretch, besondere Webart, oft Rippausprägung Mohair = Haar von Angoraziege Mauve = Malvenfarben; zartes, blasses Lila Pagodenschultern = Auffällig betonte Schultern, die, wie die Gesimse einer Pagode , über die Schulter hinausragen. Taupe = Warmes Grau-Braun

62. Frankfurter Buchmesse
62. Frankfurter Buchmesse
Weltgrößte Buchschau beginnt mit bewegender Geste

Mehr als 7500 Aussteller aus 111 Ländern und jede Menge berühmte Autoren: In Frankfurt ist die 62. Buchmesse eröffnet worden. Gastland ist Argentinien. Dessen Präsidentin bescherte der Schau einen emtionalen Auftakt.

Neues Buch von Barack Obama
Neues Buch von Barack Obama
Wie viel Öffentlichkeit vertragen Malia und Sasha Obama?

Malia und Sasha Obama sollen behütet aufwachsen. Doch jetzt stellt der US-Präsident seine Töchter selbst zur Schau - auf dem Titel seines neuen Buches. Ein gefundenes Fressen für Obamas Kritiker.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Single Men

Oder: Alle werden wieder da sein, Alter, alle werden wieder da sein Worum es heute geht: Jubiläum (klein), 244 Kilometer, ein Bild, eine Mini-Schultüte (blau), ein Lächeln (stolz), einige Tränen (glücklich), ein Freund (Berlin), eine Freundin (New York), eine Platte (alt), ein Buch (neu, relativ). Der getrennte Papi ist für einige Tage in Berlin, um dort zu arbeiten in einer ausgesprochen netten Redaktion, mitten in der Mitte, in den Hackeschen Höfen. Deswegen hat's erstmals fast eine Woche gedauert bis es nun zum zwanzigsten Papi-Blog kommt, immerhin ein kleines Jubiläum. Aber eines, dass eben ziemlich genau 244 Kilometer von Hamburg entfernt stattfindet. Das wäre an sich keine Sache, wenn Sohnemann Alexander nicht ohne den getrennten Papi seinen ersten Tag in der Vorschule erlebt hätte. Es kam ein Bild von der Mama und das hat den getrennten Papi schon sehr gerührt. Da stand er also, noch nicht fünf Jahre jung, mit einer Mini-Schultüte und sah auf dem Photo irgendwie schon wie sechs aus und hat ein Lächeln aufgesetzt, dass ich noch gar nicht kannte und dass mich besonders berührte. Er war so richtig und richtig wahnsinnig stolz und dem getrennten Papi kam es gerade vor als habe er seinen Sohn fast monatelang nicht gesehen, dabei waren es nur einige und nur einige wenige Tage. Was ist das nur, dass man seine Kinder rasch vermisst und schon nach kurzer Zeit das Gefühl hat, man vernachlässige sie ziemlich und den getrennten Papi das schlechte Gewissen verfolgt, das er eigentlich doch gar nicht haben müsste. Ich sass mithin in einem Hotel-Zimmer, auf der Bettkante, schaute in einen grünen Berliner Hinterhof, der Himmel war einigermaßen klar und ließ die Sterne blitzen und glitzern in der Nacht und mir schossen die Tränen in die Augen. Es gibt als Vater diese Momente, in denen man (einmal mehr) realisiert, was für eine Verantwortung man trägt für seine Kinder und in denen man sich bang fragt, ob man dieser Verantwortung wohl gerecht werden würde oder an dieser ungeheuren Verantwortung wachsen würde oder bisweilen von ihr überwältigt würde? Jetzt sagen Sie: was erzählt denn da der getrennte Papi wieder für einen Kram? Das kann er Ihnen genau sagen. Ist doch nicht immer so, dass wir sieben Tage die Woche 24 Stunden lang mit dem superklaren, superklugen, superkonsequenten Kopf durch unser Leben und unsere Welt gehen und stets genau wüssten, was zu tun sei. In Tom Fords wundervollen Film "A Single Man" sagt der Protagonist sinngemäß: "Es gibt Momente in unserem Leben, das sehen wir schon außergewöhnlich klar." Dieses Phänomen habe ich nun erlebt als ich meinen Alexander auf diesem Bild angeschaut habe: Seine braunen Augen sahen ganz gefasst aus, seine Lippen waren aufeinander gepresst, aber nicht verkrampft sondern entschlossen, seine Hände umfassen die Schultüte als sei es eine große Trophäe und als sei es überhaupt das Wichtigste, was er in seinem bisherigen Leben geschenkt bekommen habe. Und als ahnte Alexander, dass er sich in einem Jahr eine noch größere Schultüte, diesmal die einzig wahre, verdiente. Und just in diesem Moment begab sich eben das Phänomen der Klarheit oder, wenn Sie so wollen, der besagten besonderen Klarheit wie man sie etwa nach einem guten Theaterstück erfährt, man tritt heraus auf die Strasse, schaut auf die Innenflächen seiner Hände, erkennt ganz genau die Linien, die das Leben aufzeichnet und in einer der Linien bewegt sich Alexander voran, mal einen Schritt vor und zwei zurück und einmal zwei zurück und sieben weiter. Dort steht er, der Kleine, ein ganz eigener Single Man, noch nicht fertig, aber wer ist schon jemals fertig? Einen anderen Single Man habe ich nach längerer Zeit endlich einmal wiedergetroffen - das Gute ist doch: auch wenn man sich lange nicht gesehen hat, man hat sich doch sogleich wieder viel zu sagen und man hat viel zu lachen und man schluckt manches Mal und der liebe Freund erzählte eine Beobachtung. "Alle meine Freunde, die ich näher kenne, sind heute wieder geschieden. Und sie haben eine harte Zeit hinter sich...und sie sind alle wieder da, mein Alter, sie sind alle wieder da." Und dann trinken wir noch eine Cola light (mit Eis und Zitrone, bitte) auf unsere Zukunft und versprechen uns (wie immer) hoch und heilig, dass nicht wieder soviel Zeit verstreichen möge bis wir uns wieder sehen und wir umarmen uns ganz fest und er raunzt mir nochmals ins Ohr: "Und sie sind alle wieder da, Alter, sie sind alle wieder da." Wir gehen zu Fuß zurück zu den Hackeschen Höfen, er hat dort in der Nähe ein Office mit einigen sehr kreativen Köpfen ("aus sechs Nationen mit neun Sprachen oder so") und dann umarmen wir uns zum Abschied, noch etwas fester und er sagt ein letztes Mal: "Sie sind alle wieder da, mein Freund." Und wie es der Zufall wollte (aber vielleicht gibt es gar keine Zufälle), ruft eine Freundin aus New York an, sie war mit ihrem Sohn für kurze Zeit in Berlin und sie überlegt sehr ernsthaft, New York zu verlassen und zurück nach Deutschland zu kommen, ein großes Kompliment, auch wenn's noch übertrieben scheint. "Berlin ist das neue New York", okay die Stadt erschließt sich mir von mal zu mal durch einen mir lieben Menschen, aber die Stadt der Städte liegt jenseits des Atlantik, ziemlich genau 6200 Kilometer entfernt von Hamburg. Zu schade, dass ich nur ein Jahr dort gelebt habe, hoffentlich kann ich Alexander bald die Stadt mit den Häusern zeigen, die Wolken kratzen, wie er bemerkt hat, die Wolken kratzen. Jedenfalls werde ich ihm, wenn ich nach Hamburg zurückgekehrt bin, eine alte Platte vorspielen, die sechsmal so alt ist wie er, aber immer noch so gut wie am ersten Tag ihres Erscheinens: " All Things Must Pass " von George Harrisson mit dem wunderbaren Song " My Sweet Lord ", er wird ihm gefallen, da bin ich mir sicher. " I really want to see you/ Really want to see you lord/ Really want to see you lord/ But it takes so long, my lord ". Gut, gut, gut, es wird sentimental - wird der eine oder andere Leser wieder seufzen, aber warum eigentlich nicht mal wieder sentimental werden dürfen, verdammt nochmal. Es ist jetzt schon spät, ich weiß gar nicht, ob ich noch weiterlesen kann in meinem neuen Lieblingsbuch "State By State, 50 Writers On 50 States, A Panoramic Portrait of America", dabei bin ich doch bei der New York-Story von Jonathan Franzen angelangt, na ja, vielleicht sechs, sieben Seiten. Und noch eine langer Blick auf Alexander mit der Mini-Schultüte und dem stolzen Blick und dem entschlossen Mund. A Single Man, der seine ganze Zukunft noch weit und tief und breit vor sich hat. Hoffentlich habe ich lange genug Zeit, ihn in seine Zukunft zu begleiten, nach bestem Gewissen und Wissen. Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

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Elke Heidenreichs "Weiterlesen!"
Frau Heidenreich will Bücher verbrennen

Der Bücherherbst wartet mit vielen spannenden Neuerscheinungen auf - doch stern.de-Kolumnistin Elke Heidenreich mistet erst einmal gründlich aus. Dabei greift sich zu rabiaten Maßnahmen.

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Kühne Fiktion oder rechte "Schläger"-Schreibe? Im Streit um "Endstufe", seinen Roman über die NS-Pornoszene, spricht Thor Kunkel nun von Rufmord.

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Jonathan Franzen ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

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