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Der ungefilterte Redefluss grundiert jede deutsche Klatsch- und Tratschrunde. Möglicherweise ist es der Schwatzhaftigkeit deutscher Damenkränzchen zu verdanken, dass sich ihre nachmittägliche Verbindung bis in den englischen Sprachraum durchgesetzt hat.
In den letzten Wahlkampf-Wochen putzen CDU-Kandidat Gottfried Ludewig und sein Team fleißig Klinken in Berlin-Pankow: Häuserkampf mit Kaffee, Kuchen und Artigkeiten. Und wer bezahlt es?
Anders als bei den meisten Diätprogrammen zählen die Weight Watchers keine Kalorien, sondern Punkte. stern.de verrät, für wen das Konzept taugt.
Bundeskanzlerin Merkel bleibt wieder mal dem Bundespresseball fern. Da kann der Bundespräsident umso ausgelassener tanzen. Einem FDP-Politiker ist der Spaß am Feiern hingegen vergangenen.
Widerstand im Wendland ist Tradition. Zu denen, die seit Jahrzehnten gegen die Atompolitik protestieren, gehören die Revoluzzer der "Ini 60". Was die Veteranen der Bewegung antreibt.
...ist Ferienzeit . Dann flieht der Großteil der Pariser Eingeborenen aus der Großstadt und lässt eine ruhige, entspannte Metropole zurück - in der selbst Polizisten nichts zu tun haben... Angestrengt gucke ich nach vorne und konzentriere mich auf die nächste Ampel. Nein, ich sehe das Auto hinter mir mit der Aufschrift „Police" nicht. Und dass es gerade nicht mehr anders als ich nach links abbiegt, sondern genauso wie ich geradeaus fährt, hat ganz sicher nichts mit mir zu tun. Denke ich. Und gucke gemäß Vogelstrauß-Technik (wen ich nicht sehe, der sieht mich auch nicht) nach rechts, als das Auto links von meinem Roller auf gleiche Höhe fährt. Erst als einer der jungen Männer anfängt zu winken, die Blaulichter des Polizeiwagens angehen, und weit und breit außer mir keiner auf dieser Straße zu sehen ist, kann auch ich das Offensichtliche nicht mehr ignorieren: Mit einem Seufzer und leichtem Herzklopfen fahre ich rechts ran. „Ihre Papiere bitte!" sagt einer der drei Gesellen, während der zweite hinzufügt: „Woher kommen Sie?" „Ich bin Deutsche ", antworte ich daraufhin mit einem leicht nervösen Lächeln und übergebe Führerschein und Ausweis an Nummer Eins. „Nur eine Routine-Kontrolle...", murmelt der, während er auf mein deutsches Versicherungskennzeichen starrt. „Oh", meine ich schnell, „das ist ein deutsches Kennzeichen." Und füge hastig hinzu: „Das gilt aber in ganz Europa !" „Aha", sagt da Nummer Zwei und guckt verschreckt (?) hoch. „Ich hab so etwas noch nie gesehen... und wollte wissen, was das ist..." Ich, leicht verwirrt über diese Erklärung der Ausweiskontrolle, erkläre ihnen das deutsche Kennzeichensystem (dass das Nummernschild anders als in Frankreich jedes Jahr ausgewechselt wird, jedes Jahr eine andere Farbe hat etc.). Da sagt Nummer Eins: „Keine Sorge, wir checken das nur mal mit der Zentrale, dauert nicht lange." Und dann fängt er an, mit mir zu quatschen - woher ich denn genau käme, ob es mir in Paris gefalle und wie lange ich schon in Frankreich wohne, wie alt mein Roller sei etc. Nummer Zwei schlendert inzwischen im Hintergrund herum, rührt dabei allerdings sein Walkie-Talkie nicht an. Stattdessen tippt er mit einem Fragezeichen im Gesicht auf seinem iPhone herum. Was Nummer Drei in der Zwischenzeit macht, kann ich beim besten Willen nicht sagen - er richtet weder das Wort an mich, noch kann ihm auch nur ein Funken meiner Aufmerksamkeit schenken, werde ich doch die ganze Zeit von Nummer Eins beschäftigt. Nach etwa zehn Minuten Kaffeeklatsch mit Nummer Eins, sehe ich Nummer Zwei wieder auf uns zu schlendern - ohne dass er einen ersichtlichen Kontakt mit der Zentrale (in Deutschland?) hergestellt hätte. „Ok", sagt Nummer Eins und gibt mir meine Papiere wieder. „Ich wollte ja nur mal wissen...", fügt Nummer Zwei hinzu und - schwupps - packen sie Nummer Drei ins Auto und fahren weg. Tatsächlich - nix zu tun , denke ich mir und trete meinen Roller wieder an. L.
Gemeinsames Einkaufen und dabei sparen: Shopping-Clubs versprechen ihren Mitgliedern jede Menge Schnäppchen. Eine Verbraucherzentrale hat verglichen: Tatsächlich erzielen die Einkaufscommunitys gute Preise - meistens.
Mit der Gemütlichkeit versuchen die Deutschen ihren Weltschmerz zu betäuben. Das Wort selbst lässt sich nur schwer in andere Sprache übersetzen, was einen Teil seines internationalen Erfolgs ausmacht.
Spielübungen auf engstem Raum, blitzschnelle Wechsel zwischen Angriff und Verteidigung, präzises Passspiel - nicht nur Bundestrainer Joachim Löw entdeckt die spanische Fußballschule.
Kinder können sich ihre Eltern nicht aussuchen - auch die Sprösslinge von Madonna, Ricky Martin & Co. nicht. stern.de-Kolumnist Till Hoheneder bedauert den Promi-Nachwuchs sehr: Wer will schon eine Glittermutti, die zum Kinder-Shopping nach Afrika reist?
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