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Während die Pop-Sensation sich bei den American Music Awards in Los Angeles mit Freundin Selena Gomez feiern lässt, leben die Großeltern am Existenzminimum. Die Oma schuftet in einer Fabrik und muss den ganzen Tag schwere Zementsäcke heben. Warum hilft Popikone Justin nicht?
Am Donnerstag startet "Coco Chanel" in den Kinos. In ihrer Literaturkolumne verrät Elke Heidenreich, warum sich die Beschäftigung mit dieser großen Frau noch immer lohnt - und schwelgt in ihren eigenen Kindheitserinnerungen.
Der Fotograf Otto Hombach hat alte Eisenbahnfotos auf seiner Modelleisenbahnanlage nachgestellt: Im Maßstab 1:87 feiern elegante Triebwagen und rauchende Dampfloks ihre Wiederauferstehung.
Die Fahrt nach Freiburg war in Teilen recht unangenehm. Nicht nur wieder irgendwelche Dränglerseppen, zu deren Aufnahme ich meinen Beifahrer zwang: Wir machten noch Station in Baden-Baden und dort im Ortssteil Haueneberstein - selbst dort bilden sich Schilderwälder, mal abgesehen davon, dass ich nachts fast von einem unbeleuchteten Golf angefahren worden wäre, der später fast noch einen Unfall verursacht hätte, aber auch dann noch ohne Licht weiterfuhr. Was blieb, war der Schilderwald: Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Sondern auf herzwärmendere Dinge. In Freiburg kamen wir auf die Idee, doch auch mal wieder mit der Schauinslandbahn den so benamten Berg nahe Freiburg zu erkunden. Beim Anblick unserer Gondel haben mich dann auf einmal Kindheitserinnerungen gepackt. Beige mit Brauereiwerbung drauf. Als Kind und Jugendlicher wohnte ich in der Wiehre, einem Stadtteil von Freiburg, in dem meist große Stadthäuser aus der Jahrhundertwende stehen - und ein Straßenbahndepot, das sich schon fast romantisch mit einem Abfahrtgleis in einer Seitenstraße befand und dessen ganze Umgebung und Schienenverläufe , aber auch das Gebäude selbst sich für den Nachbau als Modelleisenbahn empfahl. Und in dem Depot schlief früher noch meine Lieblingsstraßenbahn. Die 106. Ein GT4, beige. Klingt öde. Aber die Bahn war toll. Ihre Türen wackelten elektrisch mit einem nicht nachzuahmenden Geräusch auf, es klang wie ein freundliches Wimmern und klang bestimmt nur bei meiner 106 so schön. Die Bahn hatte zwei Fahrerstände, und der, der grade hinten war, war immer so hübsch zurechtgemacht. Der Stuhl angeklappt, die Kurbel - das wußte ich - unter einem Holzrollo verborgen, das ein wenig an unseren Brotkasten zuhause erinnerte. Ich hab meine 106 als Kind sogar mal gezeichnet, als sie noch beige war und genau diese Werbung drauf hatte, mit beige außenrum, so wie auf der Gondel. Muss mal sehen, ob ich diese Zeichnung noch finde. So eine Begegnung macht natürlich auch neugierig. Das letzte, was ich vor meinem Wegzug aus Freiburg noch wußte, war, dass meine 106 fast eine der letzten war, die den neuen Anstrich der FVAG bekam, rot-weiß. Dazu habe ich sogar vorher-nachher-Bilder gefunden . (wow, ich bin entzückt, meine 106 noch ein Mal in beige sehen zu dürfen, steht ihr das nicht viel besser?) In rot, das war nicht mehr meine 106, ich hatte sogar im Betriebshof mal gefragt, ob man nicht eine Ausnahme machen könnte. Konnte man nicht. Und man war sogar noch herzloser. Die Bahnen, die jahrelang das Rückgrat der Bähnle-Versogung waren, wurden nicht nur verraten, sondern auch verkauft. Und der Betriebshof ist so gesehen auch keiner mehr - sein Herz schlägt aber noch. Hier haben nämlich nun die Freunde der Freiburger Straßenbahn e.V. ihren Sitz. Oh, und es stimmt, was hier zu lesen steht ! Meine Bahn hat rübergemacht! Sie fährt nun als 164 in grün durch Halberstadt, in ihrem zweiten Leben. Vielleicht war's doch kein Verrrat, sondern eine Lebensverlängerung. Eben habe ich bei der Halberstädter Verkehrs-GmbH angerufen und mich nach ihrem Befinden erkundigt. Sie steht dort und war im Winter sogar draußen - weil sei einfach robuster sind und ohne elektronischen Schnickschnack, wie man mir grade am Telefon versicherte. Vor dem Winter stand sie lange, denn vor zweieinhalb Jahren bekam Halberstadt neue Bahnen und seither darf sich meine 164, geb.106 , ein wenig ausruhen. Und hier ist sie, meine "Ex-106": Danke, fr-strab.de-Team! Halberstadt ist in gut zwei Stunden Fahrt von Hamburg aus zu erreichen. Ich glaube, ich werde sie mal besuchen, meine 106. Wollten die Grünen nicht mal hier eine Stadtbahn bauen? Ist auch eine Meterspur. Eben hat man mir angeboten, ich könnte sie ja hier fahren lassen und kaufen. Der Mann aus Halberstadt hat das sicher als Scherz gemeint. Er schon.
Der US-Autor Frank McCourt, der mit dem Bestseller "Die Asche meiner Mutter" weltberühmt wurde, ist tot. Der Pulitzer-Preisträger starb im Alter von 78 Jahren an Krebs in New York. Erst im Ruhestand hatte er seine schwere Jugend als Kind einer irischen Einwandererfamilie in dem autobiografischen Roman verarbeitet.
Genau zehn Jahre ist es her, dass beim Amoklauf an der Columbine Highschool 15 Menschen starben. "Sie steigerten sich in ihre Fantasien rein, sie wollten Gott spielen", sagt Joachim Gaertner im Interview mit stern.de über die beiden Täter. Der Autor hat 25.000 Seiten Material über die Attentäter von Columbine gesichtet, deren Amoklauf auch in Deutschland Nachahmer auf den Plan rief.
Alles prima: Pisten, Panorama und sogar die Preise. Die Bergwelt von Garmisch-Partenkirchen kann durchaus mit den mondänen Skigebieten mithalten - und ist doch nur einen Katzensprung von München entfernt.
Aus den Hochlagen der Alpen flüchten die Menschen, in den Tälern wuchern die Städte. Verkehr, Globalisierung und Klimawandel machen Europas größtes Gebirgsmassiv zur Allerweltslandschaft. Nur wenige Projekte geben Anlass zur Hoffnung.
Kunst und Informatik vereinen sich in der Demoszene: Programmierer erschaffen kreative, aber gleichzeitig kompakte Filme, die sich zu ganz eigenen Werken entwickeln. Auf Festivals wie der "realtime generation" in Wien konkurrieren die Szenemitglieder um die besten Demos - und lassen sich als Helden der Bits und Bytes feiern.
Vor diesem Urlaub war ich lange nicht mehr am Strand, denn irgendwie nervt Strand auch ganz gewaltig. Überall klebt Sand, man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen, muss kilometerweit laufen, das Wasser ist zu kalt, und es schwimmt Abfall drin.
Ihre Kindheit verbrachte sie in einer mongolischen Jurte, heute mixt sie fernöstliche Klänge mit westlichen Elektrobeats. Sa Dingding könnte der erste asiatische Popstar werden, der den Weltmarkt erobert.
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