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Die Veranstalter auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse erwarten eine Rekordbeteiligung von über 7000 Ausstellern. Gastland ist Korea, allerdings ist das kommunistische Nordkorea nicht vertreten.
Morgens sitzt sie meist am Schreibtisch. Und Stoff hat sie noch für viele Jahre, sagt Autorin Gabriele Wohmann. Jetzt wird sie 80 Jahre alt, für sie "ein sehr unangenehmer Gedanke".
Ob E-Book-Hype, Ranicki-Hymnen, Bohlen oder Bushido - auf der Frankfurter Buchmesse prallen Welten aufeinander. Und mittendrin im Natternnest Literaturbetrieb: Stephan Maus. Zum Abschluss der weltgrößten Bücherschau zieht der stern-Redakteur Bilanz.
Nicht zuletzt Bedenken aus Deutschland haben ein US-Gericht veranlasst, die Pläne des Internet-Riesen Google, Bücher zu digitalisieren und zur Verfügung zu stellen, zu stoppen. Die Richter kippten einen umstrittenen Vergleich mit amerikanischen Autoren und Verlegern.
Die Schlagerbranche war schon immer ein einziger Sündenpfuhl. Doch während Udo Jürgens nie viele Worte über seine Eskapaden verlor, packt Michael Wendler jetzt auf 200 Seiten literarischen Sondermüll aus.
In Leipzig trifft sich gerade der deutsche Literaturbetrieb, stellt die Schmöker für den Sommer vor und streitet über "Axolotl Roadkill"- Autorin Helene Hegemann. Knallhart recherchiert und garantiert selbst gelesen gibt es von Nachrichtenchef Dirk Benninghoff den ersten Lesetipp des Literaturfrühlings.
Mit ihrem Nobelpreis hat Herta Müller das Thema auf die Agenda gebracht: die Unterdrückung von Schriftstellern in Rumänien durch den Geheimdienst Securitate und wie man sich dagegen wehrt. Der rumänische Schriftsteller und Journalist Helmuth Frauendorfer hat ähnliche Erfahrungen und spricht darüber im stern-Interview.
Nach der Enthüllung von Verleger Jakob Augstein, dass nicht der verstorbene "Spiegel"-Gründer Rudolf Augstein sondern Martin Walser sein leiblicher Vater ist, meldet sich der 82-jährige Schriftsteller zu Wort.
Jubel über Herta Müller: Erstmals seit 1999 geht der Literaturnobelpreis wieder nach Deutschland. Die Gewinnerin kann's nicht glauben, die Kanzlerin jubelt.
Erstmals seit zehn Jahren geht der Nobelpreis für Literatur wieder nach Deutschland. Die Wahl der Akademie fiel auf Herta Müller.
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