Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Sind Salafisten diskriminierte Opfer oder geistige Brandstifter? Bei Sandra Maischberger debattierten Michel Friedman, Katholik Matthias Matussek und Imam Sheikh Hassan Dabbagh über Formen des Islam. Statt Aufklärung gab es jedoch verhärtete Fronten.
Jeder will dieser Tage über Fußball reden - auch die Altherrenrunde bei Sandra Maischberger. Die nahm die Ultras ins Visier, sprach von "faschistoiden Versammlungsritualen", Stehplatzverboten und bezeichnete sie als "Taliban der Fans".
Ostern steht vor der Tür - da begibt man sich selbst im Fernsehen auf Sinnsuche. Wie schnell Glaubensfragen dabei zu Glaubenskriegen ausarten, musste Anne Will erleben - und bot doch am Ende mehr als nur ein paar Schokoeier.
Wir Katholiken haben es dieser Tage nicht leicht. Bei aller berechtigten Kritik an unserer Kirche, darf die Berichterstattung nicht ausarten. Es läuft etwas schief, wenn Wegkreuze geschändet und Kirchen verwüstet werden. Oh ja, wir Katholiken leiden an der Kirche. Das liegt daran, dass wir uns nicht als unterdrückte Masse einer entrückten purpurgewandeten Hierarchie verstehen, sondern uns als Teil dieser Kirche erleben. Ich kenne keinen – ausnahmslos keinen – Katholiken, der sich im Moment nicht die Frage stellt, was in unserer Kirche los ist. /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ascii-font-family:Cambria; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-theme-font:minor-fareast; mso-hansi-font-family:Cambria; mso-hansi-theme-font:minor-latin;} In der öffentlichen Diskussion zu den Missbrauchsfällen läuft einiges durcheinander: 1.) Schläge in der Schule: Frage ich meine Eltern, so erzählen sie, dass in der Schule früher immer und ausnahmslos geschlagen wurde: Das war die Sprache der Erziehung. Das ist heute nicht mehr so – Gott sei Dank. Eine ganze Gesellschaft hat ihre Kinder gezüchtigt. Arbeiten wir als das als Gemeinschaft auf? Haben das unsere Eltern individuell für sich aufgearbeitet? Ob Domkapellmeister Ratzinger oder Bischof Mixa in einer Zeit, in der Züchtigung normal war, auch gezüchtigt haben, kann eine eigene Betrachtung verdienen - unter die Rubrik sexueller Missbrauch fällt das nicht. 2.) Worte der Entschuldigung: Johannes Paul II hat im Jahr 2000 Gott um die Vergebung der Sünden gebeten, die die Kirche im Lauf ihrer Geschichte begangen hat. Im Jahr 2002 wurden unter Kurienkardinal Ratzinger strenge Richtlinien im Umgang mit Pädophilen getroffen. Benedikt XVI. hat in den USA Missbrauchsopfer getroffen. Er hat an der Kirche von Irland ein deutliches Wort geschrieben. Wenn wir ein Bild über das haben, was in Deutschland an Schaden durch Priester und Ordensleute entstanden ist, wird der Papst auch hierzu nicht schweigen. 3.) Ach ja, der Papst: Peter Wensierski hat auf Spiegel Online ein paar Agenturen zusammengeschrieben und in dem Text die Frage gestellt, wann der Papst nun zurücktreten müsse. Es war ruhig geworden um die Kirche, die in den vergangenen Jahren der Lieblingsfeind von Rudolf Augstein, dem notorischen Katholikenhasser, war. Jetzt entwickelt der Spiegel im Netz wieder Kampagnenkraft. Matthias Matussek durfte als Replik seine, unsere, Kirche verteidigen und sich erklären, warum er noch nicht aus ih ausgetreten sei. 4.) Die politischen Kirchenfeinde Leutheusser-Schnarrenberger, Claudia Roth und Renate Künast werden nicht müde, die Kirche zu kritisieren. Dabei gehören sie alle drei dem Beirat der Humanistischen Union an, die sich für straffreien Sex mit Kindern stark gemacht hat. An Bigotterie kann die sicher nicht um Raffinessen verlegene katholische Kirche hier noch etwas lernen. Das Schlimme daran ist doch, dass es dem Auch dem politischen Personal nicht um die Opfer geht, sondern um ihre persönliche Abrechnung mit der Kirche. Sie wollen Kapital aus der Situation schlagen, um bei den Verbänden, denen sie sich verpflichten, wohl gelitten zu sein. Wer macht sich für die Opfer stark? Ein runder Tisch unter der Leitung von Frau Vollmer? Volker Zastrow erhebt gegen die Eignung dieser Politikerin Zweifel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Aber zurück zur Kirche und unseren, der Katholiken, Leiden daran: Die Kirche war nicht perfekt, sie wird nie perfekt und sie hat auch nie behauptet, dass sie perfekt ist. Dennoch: Kindermissbrauch in ihren Reihen hat nichts mit fehlender Perfektion zu tun! Man möchte als Gläubiger kotzen, wenn man liest und hört, was sich mancher Kirchenmann im Schutz des Kreuzes alles erlaubt hat. Wir Katholiken müssen zusammenrücken und dürfen uns in dieser schweren Zeit nicht auseinander dividieren lassen! Denn es geht um nichts weniger als der Fortbestand der Kirche als gesellschaftlicher Prägekraft. Macht man die Kirche mundtot – so wie sich das die Leutheussers, Roths und Künasts dieses Landes wünschen – dann haben wir Katholiken keinen Interessensvertreter mehr, sind unsere Aussagen schon belacht bevor sie geäußert werden. Die kritische Öffentlichkeit muss genau hin schauen: Sie darf uns, den Katholiken, nichts durchgehen lassen, was sie anderen auch nicht durchgehen lassen würde. Aber: Mittlerweile werden Kirchen entweiht, Scheiben eingeworfen und Wegkreuze geschändet. Geht’s noch? Nicht jeder Priester ist ein Kinderschänder und nicht alles, was im Spiegel steht, stimmt. Was machen wir Katholiken jetzt? Der Schriftsteller Honoré de Balzac beschreibt nach den Wirren der französischen Revolution in seinen „Mystischen Geschichten“ einen großen erleuchteten und mit dem Himmel vereinigten Kathedralraum vor sich. Die gotischen Gotteshäuser Frankreichs, die als Abbild des himmlischen Jerusalems errichtet wurden, wird Balzac in ihrer vollen Pracht nie gesehen haben: Zu seiner Zeit waren die meisten Buntglasfenster eingeworfen, die Orgeln zerstört, die liturgischen Geräte weggeschleppt und die Altäre entweiht. Die Revolution hatte die Kirche beseitigt. Am Ende der Geschichte sagt Balzac: „Man muss die Kirche verteidigen“. Ja, das müssen wir, weil wir die Kirche lieben, an der wir leiden.
Der Kampf ums Sorgerecht gehört zu den bittersten Schlachten, die Mann und Frau führen. Douglas Wolfsperger hat jahrelang vergeblich um seine Tochter gekämpft und daraus den Dokumentarfilm "Der entsorgte Vater" gedreht. Sein Film ist eine wütende Anklage: gegen Mütter und gegen Richter.
Mit einem Regime-freundlichen Artikel über Myanmar hat Alice Schwarzer für Aufregung gesorgt. Eine ganz andere Perspektive liefert die Autorin Christiane Neudecker. In ihrem Buch "Nirgendwo sonst" lässt sie einen fiktiven Helden durch das Land reisen - und stellt es mit allen Schönheiten und Schattenseiten dar.
Ich wünsche mir mehr Hirn bei den Medienschaffenden, weniger schiere Idiotie in der Politik. Den Wissenschaftlern, die sich in der "Killerspiele"-Debatte erneut blamiert haben, mögen (Achtung! Symbolik!) die Zeigefinger verdorren. Insbesondere gilt das für Herrn Prof. Dr. Pfeiffer, von dem an anderer Stelle schon häufiger die Rede war. Wo ich gerade bei Herrn Pfeiffer bin: Ich möchte, dass Gott mir 2008 mehr Gelassenheit schenkt. Und dass mir die ohnehin schon rapide ergrauenden Haare nicht auch noch ausfallen. Eine milde Aufwärtsbewegung der verkauften Auflage meiner Lieblingszeitschrift GameStar würde mir schon aus ästhetischen Gründen gefallen, auch wenn ich seit ein paar Wochen nicht mehr ihr Chefredakteur bin. Ich wünsche mir zudem, dass mehr Sciencefiction-Filme in die Kinos kommen, gerne auch mit Dialogen statt Explosionen und dass irgendwer endlich mein Lieblingsbuch Ender's Game verfilmt. Dankbar wäre ich auch für eine neue Staffel von der Scifi-Serie Firefly , aber das ist wohl ein bisschen viel verlangt. Hot Water Music sollen eine neue Platte machen und die ganzen alten Herren, die sich im Wesentlichen noch wiederholen, sollen mit dem Plattenmachen aufhören. Namentlich die Eagles . Ich wünsche mir von den Produzenten von PC- und Videospielen, dass die besten Spiele noch besser werden, weil im Jahr 2007 gerade die besten Spiele ein Stück schlechter als nötig gewesen sind, insbesondere Bioshock , Mass Effect , Stalker und Assassin's Creed . Die ohnehin beschissenen Spiele mögen ausgleichshalber dafür beschissener werden, das ist mir egal. Auch hätte ich gerne mal wieder ein Adventure, das wirklich, wirklich gut ist. Aber woher soll das schon kommen? Und wenn Konami 2008 nicht endlich die aktuelle Folge von Pro Evolution Soccer spielbar patcht, kann mir die ganze Serie gestohlen bleiben, was sozusagen eine schmutzige Scheidung nach vielen Jahren glücklicher Ehe wäre und somit irgendwie tragisch. Desweiteren wünsche ich mir 2008, dass man von Matthias Matussek weniger liest, was vielleicht ein bisschen gemein ist, angesichts der aktuellen Ereignisse. Es ist aber so, dass ich keine Zeile mehr von diesen selbstverliebten so genannten Edelfedern ertrage, die andauernd so tun, als würde die ganze Gesellschaft von politisch korrekten Gutmenschen erstickt und Meinungsfreiheit sei praktisch nur eine Farce und man müsse dringend mal wieder ein paar Flaggen hissen und Muslime beschimpfen, um sich überhaupt frei fühlen zu können. Also Fresse, Herr Matussek, Sie sind nicht Heinrich Heine, auch wenn Sie bestimmt glauben, dass Sie Deutschlands wichtigster Heine-Fan sind und Heine ohne Sie sicherlich bereits vergessen wäre, gerade unter Journalisten, die ja mit Heine bestimmt nichts am Hut haben. Grmpf. Und was die ach so schreckliche Political Correctness angeht, ja, deren Auswüchse gehen mir auch auf die Nerven, aber ich bin insgesamt doch froh, wenn Leute in meiner Gegenwart nicht ständig den Hitlergruß zeigen oder von Negern reden und dabei Affengeräusche machen, vielen Dank. Und weiter: Ich wünsche mir, dass alle Leute, die im weitesten Sinne und kundennahen Berufen zugange sind, Elektroden implantiert bekommen, mittels derer der Kunde bei schlechter Behandlung, unzureichender Auskunft und genereller Bärbeißigkeit einfach einen kleinen bis mittleren Elektroschock auslösen kann, damit besagte Leute regelmäßig daran erinnert werden, wer letzten Endes ihr Gehalt zahlt. A pro pos Gehalt: Mir ist durchaus egal, wie viel Euro Manager oder Politiker am Monatsende auf ihrem Konto haben, aber die elende Jammerei über sträfliche Unterbezahlung im Vergleich etwa zu US-Managern oder Verfassungsrichtern muss bitte sofort aufhören. Die Sache mit den Elektroden wäre bei diesen Berufsgruppen im Übrigen vielleicht auch angebracht, auch und gerade um an den Ursprung der zu niedrigen Gehälter zu erinnern. Ganz andere Sache: Gesundheit hätte ich auch noch gern, eimerweise, für meine Frau, meine Freunde, meine Katzen und mich. Muss man ja in meinem Alter schon mal dran denken. Und bitte: Weltfrieden, die Europameisterschaft, den US-Präsidenten Barak Obama, ein Ende der Umweltverschmutzung und dass endlich die freundlichen Aliens aus der nächsten Spiralgalaxie Kontakt aufnehmen und uns zeigen, wie das alles richtig geht mit der Zivilisation. Ein spektakuläres 2008 uns allen.
Wir kinderlosen Steuermalocher haben keinen Grund, uns bei der Erzeugergemeinschaft zu entschuldigen und den Schwanz einzuziehen - sagt der stern-Autor Wolfgang Röhl. Antworten Sie ihm über die neue Kommentarfunktion bei stern.de
Rechtzeitig zur patriotischen Aufwallung in Leder ist wieder Hauptversammlung in der Abseitsfalle des Deutschtums. Geht's bei der Debatte um einen neuen Nationalstolz nicht etwas bescheidener?
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Anne Will Bettina Wegner DDR Dokumentationsfilm Fahne Fass Fernsehen Germanen Laster Maischberger Moderatorin No Reise Sorgerecht Talk Tokio Hotel Väter Zyklon Nargis
Alice Schwarzer Baldur von Schirach Dieter Hallervorden Frank Schirrmacher Heiner Geißler Herman van Veen Jupp Heynckes Mario Basler Mathieu Carrière Michel Friedman Udo Lattek Willy Brandt Wolfgang Bosbach
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
12:27 8,29 Millionen Zuschauer sehen Eurovision Song Contest
14:00 Deutschlands beste Klasse kommt aus Bayern
18:07 «Tatort»-Star Bär will regelmäßig Theater spielen
17:50 «Die Garmisch-Cops» kommen
14:37 Tatort:Skalpell
10:38 Kinokomödie mit Christian Ulmen holt den Quotensieg
16:05 «Brot und Spiele» für Matthias Opdenhövel
16:02 Ein Sommer in den Bergen
15:37 Red Cliff