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9/11 war ein Live-Erlebnis, das weltweite Public Viewing einer Katastrophe. Vor allem TV-Sender stießen an Grenzen. Was haben die Medien daraus gelernt?
Es war ein Showdown angekündigt ? und was zäh begann, eskalierte in einer Schaumschlacht: Nachdem Rupert Murdoch mauerte statt Rede und Antwort zu stehen, griff ein Comedian an.
An den Hochzeiten und Trauerfeiern des britischen Königshauses lässt sich der Aufstieg des Fernsehens zum Leitmedium ablesen. Kate und William haben die Chance verpasst, Neuland zu betreten.
Historischer Moment in der Mediengeschichte: Erstmals wurde der "Oscar" des Journalismus an ein Online-Portal vergeben - für eine Enthüllungsgeschichte über ein Krankenhaus in New Orleans. Auch weitere Preise gingen an publizistische Underdogs.
Amokvideos, Twitter-Chaos, eine gefälschte Chatseite - nie hat das Internet die Nachrichtenlage so bestimmt wie nach Winnenden. En masse verbreiten soziale Netzwerke kostenlose Informationen an jedermann. Aber kann man ihnen trauen?
Die Welt beschwört mit Wonne den Tod der Wall Street. Dabei verkörpert sie unsere Gesellschaft: Sie ist unmoralisch, hemmungslos und aggressiv. Kein Wunder, dass die Straße des Kapitalismus und ihre Protagonisten die Kultur anziehen und unsere Welt stärker geprägt haben, als uns bewusst ist.
Wie gewohnt können vornehmlich öffentlich-rechtliche Sender auf den Adolf-Grimme-Preis hoffen. Gute Aussichten hat dieses Jahr Tagesschau-Moderatorin Anne Will. Die provokanten Fernsehauftritte von Susanne Osthoff konnten die Jury dagegen nicht überzeugen.
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