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Ausgerechnet Glauben! Martin Walsers Leser sind anderes gewöhnt. Deshalb servierte der Autor zunächst den zweiten Teil "Mein Jenseits". Nun erscheint sein Glaubensroman "Muttersohn" und Walser zeigt sich erleichtert: "Es hat mich gefreut, dass man mir sowas gestattet."
In seinem neuen Roman schlägt er leichtere Töne und im Interview mit dem stern spricht er locker über den Tod: Wie sich Martin Walser seinen Abschied vorstellt.
Im Mittelpunkt von "Muttersohn" steht der Pfleger Percy. Der wächst in dem Glauben auf, zu seiner Zeugung sei kein Mann erforderlich gewesen. Auf stern.de liest Walser aus seinem neuen Roman, der voller bizarrer Einfälle und Szenen ist.
Vorbei die Zeiten, in denen deutschsprachige Romanautoren vor allem Nabelschau betrieben. So wie sich die Gesellschaft zunehmend politisch engagiert, so übt sich auch die Literatur in diesem Frühjahr wieder mehr in Gesellschafts- und Kulturkritik.
Der Schriftsteller Martin Walser spielt mit dem Gedanken, zu gegebener Zeit Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.
Neurotische Jungfrauen und manische Männer lagen auf seiner Couch und erzählten von ihren Ängsten und Begierden. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, erforschte die Rätsel der Seele und veränderte damit die Welt - und den Sex.
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