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Beim Filmfestival von Cannes hat der österreichische Filmemacher Michael Haneke (70) die Goldene Palme gewonnen. Sein zärtliches Drama «Liebe» über Krankheit und Tod in einer langjährigen Ehe wurde am Sonntagabend von der Jury als bester Film des Wettbewerbs 2012 ausgezeichnet.
Inmitten einer repressiven und fundamentalistischen Umwelt träumen zwei Schulmädchen von der Freiheit. Äußerlich zwar passen sich Shirin und Atafeh den rigiden Vorschriften und der strengen Moral im heutigen Teheran an.
Hollywood hat Stieg Larssons Kultroman "Verblendung" verfilmt. Mit Leinwandstars und Hochglanzoptik wurde der dreckige Thriller aus dem düsteren Schweden aufpoliert. Und sieht nun aus wie ein filmgewordener Marilyn Manson.
Eine vom britischen Schauspieler Roger Moore alias James Bond getragene Rolex-Armbanduhr ist am Montag beim Auktionshaus Christie's in Genf für 180.
Der Reflex des Gesunden ist das Sich-Abwenden. Das versteht Carice van Houten. Doch dieser Film ist anders, sagt die Hollywoodschauspielerin. "Love Life - Liebe trifft Leben" fängt da an, wo andere Krebs-Geschichten aufhören.
Der Hacker-Film "WarGames - Kriegsspiele" soll neu verfilmt werden. Stoff dafür bieten Hacker-Organisationen wie Anonymous und die bereits aufgelösten LulzSec derzeit genug.
"Das letzte Gefecht" von Stephen King hat zwar schon weit über 30 Jahre auf dem Buckel, dennoch wirkt die grandiose Geschichte um Auslöschung und Erlösung kein bisschen altersschwach. Die Comic-Adaption des Bestsellers ist so frisch wie noch warmes Blut. Stephen King und ich, wir waren einmal so etwas wie ein Paar. Es ist bestimmt 25 Jahre her, wenn nicht sogar länger. Inzwischen habe ich mich zwar von ihm entfernt, aber damals sah man mich niemals ohne eines seiner Bücher. Ich habe sie alle gelesen. Sogar, wenn King nicht King sondern Bachman war, konnte ich nicht von ihm lassen. Auch wenn er viele sehr gute Romane mit überaus spannenden Geschichten geschrieben hat - keines seiner Bücher hat mich mehr gefesselt und mehr bewegt, als "Das letzte Gefecht". Die Darstellung einer Pandemie, lange vor Vogelgrippe und SARS, war so überzeugend, dass ich fast nur noch mit Mundschutz vor die Tür gegangen wäre. Schon der Anfang ist das Ende, das Ende der Menschheit, so wie wir sie kennen. Eine tödliche Seuche wird erst in militärischen Versuchslabors entwickelt, nur um dann auszubrechen und ihren "Siegeszug" durch das ganze Land anzutreten. Fast alle Menschen sterben. Diejenigen, die von "Captain Trips" nicht dahingerafft werden, teilen sich in zwei Lager auf. Während sich die Guten um einen Taubstummen jungen Mann scharen, um Menschlichkeit und Zivilisation nicht komplett untergehen zu lassen, versammeln sich die Bösen unter der Führung von Flagg, einem finsteren Mann, der aus der Hölle gekommen sein muss... King gelingt es, mit "The Stand" (so der Originaltitel) ein Bild vom Ende der Gesellschaft aufzuzeichnen. Gleichzeitig liefert er nebenbei einen tiefen Blick in die amerikanische Seele. Jede Figur seines Romans ist glaubwürdig und die Beweggründe jedes einzelnen Nachvollziehbar. Er hauchte den handelnden Personen regelrecht Leben ein. Ideale Vorraussetzungen, um noch einen Schritt weiter zu gehen, und aus der schon perfekten Vorlage ein Comic der Extraklasse zu machen. Dafür hat Roberto Aguirre-Sacasa das Original dezent verändert, die Dialoge angepasst und geschickt für eine Serie aufgearbeitet. Besonderes Lob gebührt allerdings den Zeichnern Mike Perkins und Laura Martin . Sie sind nicht dem Trend der austauschbaren Computerzeichnung verfallen, die man immer häufiger in den billigen Superheldenheftchen sieht. Sie haben unverwechselbare Charaktere geschaffen, die Sympathie oder Abscheu, Mitgefühl oder Angst hervorrufen. Teilweise sind die Bilder sogar ein wenig ekelig. Nämlich dann, wenn Captain Trips sein Werk getan hat, der Schleim aus Mund und Nase den ganzen Körper besudelt und fast aus den Panels tropft. Es zeigt sich wieder einmal, dass ein Comic in einigen Fällen einem Film deutlich überlegen sein kann: Die Verfilmung von "The Stand" aus dem Jahr 1994 , immerhin mit Gary Sinise, Molly Ringwald und Rob Lowe in den Hauptrollen, kann man getrost als überflüssig bezeichnen. Der erste Teil von "The Stand" macht Lust auf mehr, ich kann kaum erwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten. Und für mich ist es eine königliche Wiederentdeckung, denn es war das erste Mal seit 20 Jahren, dass ich wieder einen Stephen Kin g gelesen habe. Vielleicht sollte ich mal schauen, was ich vom Gruselmeister alles so verpasst habe. The Stand - Das letzte Gefecht - Band 1: Captain Trips Roberto Aguirre-Sacasa, Mike Perkins und Laura Martin ( Leseprobe ) Marvel Deutschland Panini Comics 16,95 Euro
Das erste Buch der "Millennium"-Trilogie von Stieg Larsson ist verfilmt worden. Nach dem internationalen Millionen-Erfolg des Bestsellers soll der Thriller nun auch ein Kinohit werden. "Verblendung" zu sehen, geht an die Grenzen des Ertragbaren. Und das muss auch so sein.
Er ist der König der Kumpelkomödie: Judd Apatow ist Erfolgsproduzent mit Milliardenumsatz und wurde zur "smartesten Person Hollywoods" gekürt. Jetzt will er weg von Peniswitzen und lässt in "Funny People" Schauspieler Adam Sandler über die Comedy-Branche reflektieren.
Die US-Schauspielerin Farrah Fawcett ist tot. Bis zum Schluss wehrte sich der ehemalige Star aus der Serie "Drei Engel für Charlie" gegen den Darmkrebs, doch sie konnte die tückische Krankheit nicht besiegen. Ihr langjähriger Lebensgefährte Ryan O'Neal war in ihren letzten Stunden an ihrer Seite.
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