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Ob er das Hamburger Stadtbild verschandelt oder bereichert, liegt wohl im Auge des Betrachters, sicher ist: Er prägt es. Rund 120.000 gesprühte Hinterlassenschaften sollen auf das Konto von Oz gehen. Der Mann kann nicht anders: Die Farbe muss raus! Heute steht der Sprayer erneut vor Gericht.
Ein flotter Dreier mit Alice aus dem Wunderland? Mit "Lost Girls" brachte der Macher der "Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" einen umstrittenen Erotik-Comic auf den Markt. Der Band ist nun auch in Deutschland erhältlich. Kunst oder Trash?
Samba-Rhythmen, hohe Temperaturen und viel Haut heizen das brasilianische Karnevalsfieber in Rio an. Die Sambaschulen versetzen das Sambódromo in einen Rausch.
Der eine mag es als Königsdisziplin betrachten, der andere als guten Tipp für Einsteiger. Gesichter fotografieren von ganz nah. O.k., man muss sich schon trauen, ganz dicht ran zu gehen. Und dabei hilft nicht das Tele, sondern persönlicher Abstand. Bzw. gerade kein Abstand. Bei als intensiv wahrgenommenen Kopfbildern ist die Reduktion aufs Wesentliche und das Weglassen von überflüssigen Elementen die große Herausforderung. Man muss eben GANZ dicht ran. Gesicht ist Trumpf! Das Zusammenspiel einiger weniger Faktoren, wie Licht, Abstand oder Timing, verhelfen einem zu Bildern, die einen Menschen in Reinform darstellen. Bisweilen ist es - wie schon erwähnt - intimer ein Closeup des Gesichtes zu machen, als jemand nackt zu fotografieren. Das Licht und die Kamera sind schnell justiert; einzig der richtige Moment, wann man denn nun den Auslöser betätigt, entscheidet, welche Mimik auf den Sensor gebannt wurde. Welches Gesicht Ihnen Ihr Modell „offenbart“. Ein verschmitztes Zucken der Mundwinkel, ein fragender Blick, ein angespannter Kiefermuskel. Jedes Mal entsteht ein völlig anderes Bild der Person. Selbstverständlich kann man viele Dinge nicht erzwingen, denn die Interaktion zwischen Fotograf und Modell ist der limitierende Faktor. Aber dann reicht manchmal eine Sekunde, ein Wimperschlag, in der man aufmerksam beobachtet und auch reagiert hat, um DAS Bild zu bekommen. Hier stehen sich eigentlich das konturierende Licht, welches eine reliefformende Wirkung hat, zusammen mit der maskulinen Aura und der gänzlich entspannte, fast schon verletzlich wirkende Blick gegenüber. Nicht aufgesetztes. Einfach OZ. Purismus pur. Unterstützt durch einen sehr knappen Schärfebereich - Blende ( f2,2 ) - die Verwendung einer einzigen Lichtquelle und natürlich vornehmlich durch das Modell selbst, scheinen die Augen beim Betrachten hineinzuziehen ins Bild. Beinahe hypnotisch wird die Wahrnehmung auf das Wesentliche reduziert. Accessoires wären fehl am Platz, zusätzliche Lichtquellen würden unser Auge ablenken. Die letztliche Herausforderung besteht dann weiterhin darin, genau diese Situation beim nächsten Portrait-Shooting zu reproduzieren. Und genau das macht es dann so spannend. Wenn man keine Knete hat, wird man ja erfinderisch und der angewandte McGyverismus hält in einem kleinen Studio schnell Einzug. Und so landet man dann irgendwann bei simplen Eigenkonstruktionen, die aber trotz oder gerade durch ihre Einfachheit bisweilen einen großen Effekt erzielen können. In diversen Foto-Foren bekommt man für den Leuchtring-Effekt regelmäßig sinnfreie bis penetrant abfällige Bemerkungen. Mir gefallen die Leuchtpunkte im Auge aber einfach. Zuletzt nicht auch deswegen, weil damit die Bilder wenigstens den Ansatz von „anders“ haben in der Flut der nach Lehrbuch standardisierten Schönknipsereien. Und vor allem ist der entscheidende Faktor, dass man sich unmittelbar mit der Person vor der Kamera beschäftigen muss . Ich habe weniger ein geiles Bild im Sinn, als vielmehr eine Art Neugier und Spiel- und Jagdtrieb, welche mich antreiben aus der Person etwas heraus zu kitzeln und im Bild zu bannen, was der- oder diejenige selber so noch nicht an sich gesehen hat. Schema F funktioniert da eher grenzwertig bis gar nicht. Dafür nehm ich dann an anderer Stelle auch mal eine kleine Unschärfe oder ein ISO-Rauschen in Kauf. Das schöne ist – wenn man sich nur auf das Gesicht alleine konzentriert – dass man relativ wenig Aufwand betreiben muss, um z.B. die Verhältnisse, unter denen ein Bild entstanden ist, zu reproduzieren. So ist aus einem ursprünglichen „Fehlschuss“ im Rahmen von Lichttests ein Start für eine fortlaufende Serie erwachsen. Nichts innovatives, keine Weltkunst, aber eine EIGNE Serie. Der nervöse Finger sorgte für einen Bildschnitt, der in einer LZK über Bildkomposition zum Thema „Mittich is bääh!“ den einhändigen Rotstrich-Rückhand-Slice gegeben hätte. Aber das Gute ist…..Ist auch egal, solange es irgendwem gefällt. Und das schönste an Grundregeln ist ja nachwievor, sie zu ignorieren. Hätte Kolumbus sich dran gehalten, dass die Erde eine Scheibe sein soll, wäre er nie versucht gewesen, mal den Weg nach Indien „andersrum“ zu suchen. Gelle? Bis demnächst in diesem Kino. Es grüßt der Papendieck.
Judy Garlands berühmte rote Schuhe aus dem Musical "Der Zauberer von Oz" sind aus einem amerikanischen Museum entwendet worden. Das wertvolle Schuhwerk ist für eine Million Dollar versichert.
In Westaustralien treten sich die Menschen nicht gerade auf die Füße. Das Land ist groß, das Volk ziemlich lässig. Wer die vielen Sehenswürdigkeiten besucht, kommt mächtig herum - und findet unterwegs das Herz des Kontinents.
Er ist ein "literarischer" Brückenbauer zwischen Juden und Palästinensern: Amos Oz. Der israelische Schriftsteller wurde nun für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
15 Jahre brauchte er, bisher einen Plattenvertrag bekam. Die Beharrlichkeit hat sich gelohnt: Der Songwriter Daniel Powter hat nun sein Debütalbum veröffentlicht - und stürmt in die Charts.
Von null auf eins geht es für Sacha Baron Cohens neuesten Kampfkomikeinsatz "Der Diktator". Aber auch Lachse im Jemen sind gefragt.
In Japan können Harry-Potter-Fans bald wahrhaftig in die Welt des Zauberlehrlings eintauchen.
Mesut Özil und Sami Khedira können ihre Meister-Premiere mit Real Madrid kaum erwarten. Die Fans fiebern schon seit Tagen der großen Feier am Cibeles-Brunnen entgegen, die Meister-T-Shirts sind bereits gedruckt.
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