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Peinliche Geschichten - wenn Sie am liebsten im Boden versinken würden

In seinem Buch "Nackt im Treppenhaus" versammelt Oskar Simon 130 peinliche Geschichten aus dem wahren Leben. Wir präsentieren sechs besonders große Blamagen.

Oskar Simon: "Nackt im Treppenhaus - Peinliche Geschichten aus dem wahren Leben"

Oskar Simon: "Nackt im Treppenhaus - Peinliche Geschichten aus dem wahren Leben" ist ab sofort für 9,99 Euro erhältlich.

 Mahlzeit!

Ich betrat ein Werkzeug-Fachgeschäft und grüßte, wie es meine Art ist, ganz freundlich den Mitarbeiter gleich rechts hinter der Verkaufstheke. Etwas irritiert bemerkte ich, dass die beiden in der anderen Ecke des Ladens mich beobachteten und vor Lachen fast kollabierten. Mein Gegenüber hingegen zeigte keinerlei Regung. Kein Wunder: Es handelte sich um einen Werbe-Pappaufsteller der Marke "Handwerker mit Bohrmaschine".

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Größenunterschied

Ich war mit einer Freundin in einem , um für einen Junggesellinnenabschied die passende Ausrüstung zu erstehen. Der Laden war recht groß, es spielte eine nette Melodie im Hintergrund, und wir stöberten ein bisschen, bis wir zu den "lebensechten" Dildos kamen. Ein Exemplar wirkte irritierend groß und schwer. Die Produktverpackung war an einer Kante aufgerissen, und da ich ein ausgesprochener Nasen-Mensch bin, hielt ich sie mir vor selbige und schnüffelte. In dem Moment ging die Musik im Shop aus, und über Lautsprecher kam die Durchsage: "Meine Damen, größer wird dat Ding dadurch nich mehr!" 

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Fortissimo!

Ich stand während einer kurzen Auftrittspause unseres Spielmannszuges im Hintergrund neben einer Litfasssäule. Es drückte ein bisschen Darmwind nach draußen, also quetschte ich mich weiter hinter die Litfaßsäule und versuchte, den Wind vorsichtig entfleuchen zu lassen. Das gelang mir nicht - es wurde ein etwas lauteres "Tröööt" daraus. Naja, ich steh ja alleine da - dachte ich, drehte mich um und entdeckte einen unserer jüngeren Trommler, der mich ziemlich entsetzt ansah ... Alles was ich herausbrachte, war ein: "Hab ich dich jetzt umgeblasen?" 

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Hinterlassenschaften

Als mein erster Freund und ich uns damals näherkamen, passierte es mir gleich bei einem der ersten Male, dass ich meinen Slip irgendwo bei ihm im Zimmer verlor. Wir haben das Zimmer komplett auf den Kopf gestellt und ihn dennoch nicht gefunden. Auch in weiteren Suchaktionen war das Ding einfach nicht aufzutreiben. Als wäre das nicht bescheuert genug, erzählte mir mein Exfreund drei Jahre später, dass seine nächste Freundin ihn verlassen habe, weil sie in seinem Schlafzimmer einen Damenslip fand und fest davon überzeugt war, dass er sie betrüge. Es war mein Slip von damals.

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Bestens beraten

Ich war mit meiner Frau beim Optiker, um mir ein neues Brillengestell auszusuchen. Die Frau des Inhabers zeigte uns mehrere Modelle und empfahl mir besonders ein sehr großflächiges Gestell. Mir aber sagte es überhaupt nicht zu. "Damit sehe ich aus wie ein Porno-Regisseur der 80er Jahre", erklärte ich meiner Frau und der Inhaberin einigermaßen entrüstet. In dem Moment kam ihr Mann dazu - mit genau diesem Brillengestell auf der Nase … Ich habe mich dennoch für ein anderes Gestell entschieden. 

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Auf viele glückliche Jahre!
Ich habe einmal einem befreundeten Paar folgendermaßen zum 10. Hochzeitstag gratuliert: "Glückwunsch, ich hätte es mit keinem von euch beiden so lange ausgehalten!" Fand ich lustig. Die beiden nicht. Ich hatte offenbar genau das ausgesprochen, was beide voneinander dachten. Ein Jahr später waren sie getrennt.

Die Beispiele stammen aus dem Buch "Nackt im Treppenhaus - Peinliche Geschichten aus dem wahren Leben" von Oskar Simon. Es ist als Taschenbuch im Ullstein Verlag erschienen und kostet 9,99 Euro.


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