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Rhetorisch eskaliert der Atomstreit zwischen dem Iran und den USA. Dabei verschätzt sich Präsident Ahmadinedschad gewaltig: Mit seinen Provokationen wird er keine Zugeständnisse erzwingen, sondern Krieg.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat Thailand aufgefordert, Flüchtlinge aus Birma wie "menschliche Ping-Pong-Bälle" zu behandeln.
Für Videogame-Fans vielleicht die größte Überraschung des Jahres: Ausgerechnet die Action-Schmiede Rockstar Games veröffentlicht als ersten Beitrag für die Xbox360 eine Tischtennis-Simulation!
Da stand er, der Londoner Bürgermeister Boris Johnson im Pekinger Vogelnest: Freudestrahlend schwenkte er die olympische Fahne, in seinen verkrumpelten Hosen, mit offenem Blazer und grinste unzähmbar in die Kameras. Seitdem fragen die Briten bange: Haben wir uns blamiert in Peking - oder nicht?
Der Kriminalfall um die verschwundene Madeleine McCann hat einen verstörenden Einblick in die globalisierte Medienwelt des 21. Jahrhunderts erlaubt: Das internationale Nachrichten-Ping-Pong rund um die McCanns hat nicht der Wahrheitsfindung gedient - sondern Halbwahrheiten immer wieder neu aufgebauscht. Eine Stilkritik in eigener Sache.
Durch einen EM-Boykott in der Ukraine würde sich die Situation von Julia Timoschenko nicht ändern, meint Thomas Straubhaar. Der Boykott wäre wertlos, weil er niemandem wirklich weh täte.
Wenn die Hongkonger am Sonntag ein neues Parlament wählen, möchte Peking darin so wenig Demokraten wie möglich sehen. Mit seinen Olympia-Athleten umwirbt China jetzt die Hongkonger.
US-Präsident Barack Obama hat den britischen Premierminister David Cameron bei dessen Staatsbesuch in Washington mit einem Luxus-Grill der Spitzenklasse beglückt.
Sage und schreibe 2392 Dias! So viele kleine Plastikrähmchen stecken in den 50-er-Magazinen, die wiederum 8 Magazin-Kästen füllen. Was macht man nur mit diesen Dingern? Digitalisieren hieß neulich das Gebot der Stunde. Aber als alter Geizkragen und in Ermangelung eines brauchbaren Scan-Service vor Ort, stapeln sich die Kästen dann gerne mal länger in einer Ecke. Das Mauschelwetter - unterstützt durch nachmittägliche Frühverdunklung - sorgte aber dafür, dass mein Auge am Diaprojektor hängen blieb. Also, schnell die Wohnzimmerwand frei geräumt, den Lichtbildwerfer installiert und los ging´s. Was das Angucken jetzt mit Digitalisieren zu tun hat? Na, ganz einfach. Wer keinen Scanner zu Hand hat, baut sich eben einen. Glatte weisse Wand OHNE Raufaser und die Kamera aufs Stativ, und fertig ist der Lack. Erschreckend sei angemerkt, dass die Bildqualität vergleichbar oder gar besser ist, als das, was die meisten Scan-Dienste anbieten. Der Nostalgie-Freund darf natürlich gerne auch seine Old-School- Dia-Leinwand mit Perl-Diamant-Oberfläche aufbauen und andächtig dem charakteristischen Gesumme des Projektor-Lüfters lauschen, während sich der unauslöschlich typische Geruch einer Leinwand im Raum ausbreitet. (Anmerk. zum Bild hier : Wer den zweiten Löwen findet, bekommt ´n Lolli.) Macht das Ding mal an. Leinwand hin. Zimmer dunkel. Augen zu. Und dann wartet ab, was passiert. Spätestens beim Durchladegeräusch des Transportschlittens mit seinem „Sharack-Klack“ sitzt man im überheizten großelterlichen Wohnzimmer, die Tasse Kakao vor der Nase, die in Mitteralter-Markt erinnernden Wollstrumpfhosen gestopften Stöckerbeine in die durchfallbraune Kamelhaar-Decke gewickelt und lauscht andächtig dem Rauschen des Projektorlüfters und dem Ping-Pong-gleichen Doppelkommentar zu jedem Bild von Oma und Opa, die im August bei unmenschlicher Hitze die Silvretta-Autobahn mit dem Strich-Achter in Richtung Teutonengrill erklommen hatten. Dia-Projektoren sind reine Zeitmaschinen! (Anmerk. zum Bild hier: Wer sich fragt, was daran so zeigenswert sei, der sei auf den Versatz im Fellmuster am Gesäß des Pferdes verwiesen. Wenn die große Mietzekatze Bock auf  Zebraschinken hat, wird von hinten angehuckt und rein gekrallt. Das kann schon mal Laufmaschen geben.) Und so juckelte ich also meine Namibia-Dias aus den Jahren ´98, 2002 und 2004 durch. Naja, und die vier weiteren Kästen, gefüllt mit mannigfaltiger Fauna und Flora aus fernen Ländern, in die einen ein Freilandhauptfach im Studium so führen kann. Und - entweder habe ich einfach so viel Zeug abgelichtet, oder ich werde dann doch altersbedingt langsam weich in der Murmel – ich konnte mich an einige Bilder nicht mehr erinnern! Und was das ganze jetzt mal wieder mit Afrika zu tun hat? Denkt euch was aus! ;-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Die Rente ist ein "komplizierter Stoff" - Maybritt Illner wusste, auf was sie sich beim Thema Altersarmut einließ. Die Sendung war über weite Strecken ein zähes Zahlen-Ping-Pong zwischen der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen und Linken-Chef Klaus Ernst. Doch dann platzte einem jungen Mann der Kragen.
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