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Mit einer Erwägung über die mögliche Abschaffung des iranischen Präsidentenamtes hat das geistliche Oberhaupt, Ayatollah Ali Chamenei, in den Montagsausgaben der Teheraner Zeitungen große Schlagzeilen hervorgerufen.
In der arabischen Kultur wird mit dieser Geste Verachtung ausgedrückt: Mit einem Schuh in der Hand haben rund 400 Menschen vor dem Sitz des Bundespräsidenten protestiert.
Der frühere Chef des baden-württembergischen Landesamtes für Verfassungsschutz, Johannes Schmalzl, soll Medienberichten zufolge im Herbst Generalbundesanwalt werden.
Wissen Sie, wer aus dem schwarz-gelben Lager gegen Christian Wulff gestimmt hat? Nein? Ist auch nicht so wichtig. Viel interessanter ist, wer am Schluss für ihn gestimmt hat. Womöglich haben ihm die Linken zu absoluten Mehrheit verholfen.
Am Küchentisch haben ihn Merkel und Westerwelle ins Amt gehievt. Aber jetzt, als er so scharf angegriffen wurde, ließen sie ihn allein. Horst Köhlers Rücktritt ist vielleicht überzogen, aber dennoch folgerichtig.
Seine beiden Bücher haben dem US-Präsidenten viele Millionen Dollar an Tantiemen beschert. Jetzt wurde bekannt: Kurz vor dem Einzug ins Weiße Haus unterzeichnete Barack Obama einen Vertrag für ein neues Buch, das ihn noch reicher machen wird.
Schrille Töne im Streit um die von Georgien abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien: Die Europäische Union denkt nun sogar über Sanktionen gegen Russland nach. Moskau reagiert mit trotzigem Spott. Die EU sei "einfach enttäuscht", dass ihr "kleiner Schoßhund" Georgien die "Erwartungen nicht erfüllt" habe.
In einem TV-Duell haben sich Hillary Clinton und Barack Obama einen heftigen aber höflichen Kampf geliefert. Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten stritten vor allem über Gesundheitspolitik und den Irak-Krieg. Clinton brauchte nach den jüngsten Verlusten dringend einen Sieg - doch sie scheiterte.
Uneheliche Kinder? Affären? Gemeinhin sind die Franzosen gelegentlichen Testosteronschüben ihrer Herrscher gegenüber nachsichtig. Das ungehemmt zur Schau gestellte Gebalze ihres Präsidenten Nicolas Sarkozy - gerne im Ausland, gerne auch auf Kosten reicher Freunde - geht nun aber selbst Parteifreunden auf die Nerven.
Der Urlaub von Präsident Sarkozy empört Frankreich: Nicht, dass er sich dabei turtelnd mit seiner Freundin Carla Bruni fotografieren lässt, sondern dass die Reise offenbar vom Geschäftsmann Vincent Bolloré finanziert wird, sorgt für Unmut.
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