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Raymond Chandler

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Webtool bietet Schreibstil-Vergleich
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"Sie schreiben wie Shakespeare"

Die Website "I write like" übt Stilkritik an ihren Usern. Ein Algorithmus vergleicht Wortwahl und Schreibstil mit dem bekannter literarischer Vorbilder - auf Originalität kommt es dem Gratis-Tool dabei nicht an.

Wiglaf Droste
Wiglaf Droste
"Gib immer das Beste"

Mit Texten des Schriftstellers Jörg Fauser tourte Wiglaf Droste auf Lesereise durch Deutschland. Im stern.de-Interview spricht er über Fauser, die Würde eines Schriftstellers und Rudelbildung im Literaturbetrieb.

Krimi-Quiz
Krimi-Quiz
Wen erfand Dashiell Hammett?

Vor 50 Jahren starb Dashiell Hammett. Er gilt als Vater des amerikanischen Kriminalromans. Wissen Sie, wie sein berühmter Ermittler heißt? Testen Sie Ihr Wissen über Miss Marple, Philip Marlowe und andere Helden der Krimi-Literatur!

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
23 Ziffern (36.)

Oder: Eins ist mal ganz und gar sicher - There Is Nothing Like This. Worum es heute geht: Eine sehr spezielle Nummer, illusionäre Wünsche, gewünschte Illusionen, kleine Geschenke, große Geschenke, keine Geschenke, gedachte Engel, die echten Engel, die moderne Klassik und der Beuto. Sentimentalität ist eine Gemütsverfassung, die durch Rührung gekennzeichnet ist - liest der getrennte Papi auf Wikipedia und findet, das ist eine sehr treffende Charkterisierung seines derzeitigen Gemütszustandes. Es hat, so glaubt er, mit der sich unweigerlich ankündigenden Weihnachtszeit (der getrennte Papi erliegt ihr jedes Jahr aufs Neue) zu tun. Und mithin lieben selbstverständlich Alexander und Marie den 24. Dezember. Und selbstverständlich alle Tage zuvor, wenn die von der Mama handgefertigten Weihnachtskalender-Säckchen Tag für Tag und Säckchen für Säckchen mit aufgeregten Händchen aufgefingert werden. Fabelhaft, großartig, herrlich, könnte nicht besser sein, die Zeit vor der Bescherung halbwegs unaufgeregt zu überbrücken. Aber die immer/immer/immer brennendste Frage von Marie und Alexander, die mit allen Tricks und Schlichen und auf jedem erdenklichen Umweg gestellt wird, ist die Frage der Fragen der Fragen an den getrennten Papi: "Wie ist die Telephonnummer des Weihnachtsmannes?" Denn, so müssen Sie nun wissen: Der getrennte Papi hat die Nummer des Weihnachtsmannes. Da staunen Sie, ich weiß, nun werden Sie unverzüglich versuchen, diese Nummer aus ihm per Facebook, Mail, Kommentar, SMS oder eben per Telephon raus zu kitzeln. Vergessen Sie's einfach, Sie haben nicht den Hauch einer winzigen Chance. Es gibt illusionäre Wünsche, die bleiben notwendiger Weise illusionär, liebe Leserinnen und Leser des getrennten Papi  - und auch liebster Alexander und liebste Marie. Diese Telephonnumer ist und bleibt das Geheimnis des getrennten Papi, er weiß um das Privileg, jenen direkten Draht zum Weihnachtsmann zu haben. Die Nummer hat, das sei verraten, hat 23 Ziffern, vielleicht symbolisch für jeden der 23 Tage vor dem Weihnachtsabend? Es bleibt Ihnen vorbehalten, sich darauf einen adventlichen Reim zu schneidern, Sie können ja mal Ihre Beziehungen zum Nikolaus, falls Sie überhaupt welche unterhalten, checken. Aber nicht mal der hat die Nummer, ich weiß das. Halten Sie sich doch lieber an gewünschte Illusionen wie Alexander und Marie, die schon langsam anfangen, Gedanken über Form, Länge und Gestaltung ihres Wunschzettels anzustellen. Als der getrennte Papi in ihrem Alter war (zur Erinnerung: sie sind fünf und acht Jahre jung), geriet der Wunschzettel stets lang und länger. Mal wurden Wünsche hinzugefügt, mal wurden sie durchgestrichen, aber so, dass sie noch zu lesen waren, nur für den Fall der Fälle. Und jetzt versteht der getrennte Papi endlich/endlich den seinerzeitgen Satz seines geliebten Papas: "Ich ruf' den Weihnachtsmann an, Andi." Es war der liebevollste, gefürchtetste, wundervollste Satz, den ich mir damals vorzustellen vermochte. Mein Vater hatte die Telephonnummer des Weihnachtsmannes! Wie lässig war das denn, bitte schön, wie oberlässig. Und - genau so, nicht anders war es, ich schwör es, ohne Ableitung, Tatsache - eines schönen Weihnachtstages war eben diese 23-ziffrige Nummer das tollste aller Geschenke, das mir mein Vater unter vier Augen gab, nein, anvertraute, nein unter geradezu konspirativen Umständen (die ich an dieser Stelle nicht näher schildern kann, weil sie eben derart höchst konspirativ gerieten) an mein Herz legte. Allerdings unter einer Bedingung: Wenn ich denn mal Kinder haben sollte, so möge ich dem oder der Jüngsten die 23 Ziffern in sein oder ihr Herz versenken. Und das wird der getrennte Papi tun, also wird Alexander dereinst der Geheimnisträger in dritter Generation sein, keine Frage, so kommt es, dieser Verantwortung wird er sich stellen müssen und er wird ihr gewachsen sein. Da bin ich mir sicher, er kriegt das hin, mein Alexander. Wenn dann die Klein,- Groß- und Hauptgeschenke unter dem Tannenbaum liegen, noch belassen, eingepackt, unberührt, dann wissen Alle: Der eine oder andere Anruf wurde getätigt, in aller Diskretion, Stille, Zurückgezogenheit, Anrufe, die kurz waren, denn der Weihnachtsmann hat vor dem 24. Dezember wirklich alle Hände voll zu tun. In Wahrheit erklärt sich dieses Wortspiel übrigens und nämlich im wahrsten Sinne aus der hektischen Vor-Weihnachtszeit des Weihnachtsmannes. Gut, da wären Sie jetzt bestimmt selbst drauf gekommen. Genauso wie Sie bestimmt wissen, dass es eben bestimmte Geschenke aus bestimmten Gründen an bestimmten Weihnachten einfach nicht geben kann. Nö, nicht weil sie die Kinder nicht verdient hätten, Quatsch. Sondern weil's der Weihnachtsmann einfach nicht geschafft hat, sie zu bringen, ist doch auch nur der Weihnachtsmann, mein Gott. Als der getrennte Papi noch richtig klein war, hat er gleichfalls an Engel geglaubt, die waren lieb, rauschend, vergeblich. Man konnte sie nur ahnen, sie rochen nach weißem Gefieder, zartem Lavendel und irisierender Unschuld. Sie wurden niemals laut, sie wisperten nur in meine kleinen Ohren, hinterliessen darin eine behutsame Berührung - wie von einem grünen Zweig , der uns im Frühling über die Wange streift, oder so ähnlich stellte ich es mir vor. Die echten Engel sind natürlich unsere Kinder und natürlich sind sie nicht immer unsere Engel, wo kommen sie und wir dahin, geht doch nie und nimmer, echte Engel dürfen sich auch mal verfliegen, keine Frage. Und egal, ob wir sie nun mal gerade - klammheimlich - nur ganz kurz zum Mond und zurück wünschen, unsere Engel sind uns die liebsten, nur sie lösen diese Kribbeln um unser Herz herum, das sich anfühlt wie wogende Wellen im warmen karibischen Wasser. Oder so in der Art. Weil der getrennte Papi nun noch kurz in eine neue CD hinein hören will  ( Aaron Copland, Symphony No. 3, Billy the Kid (Suite), die zum festen Inventar moderner, nordamerikanischer Klassik zählt wie etwa die Kriminalromane von Raymond Chandler, kommt er mal zum Schluss für heute. Er zitiert einen anderen Klassiker, diesmal der Pop-Moderne: "There Is Nothing Like This" von Omar. Das gilt übrigens auch für die unschlagbare, auf KiKa laufende Serie "Beutolomäus sucht den Weihnachtsmann", noch ein Klassiker, im TeVau. Und eigentlich sind wir doch alle Beuto . Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

Sprechblasen
Blog "Sprechblasen"
Marvel-Noir: Spider-Man wird zum dunklen Ritter

Die Idee ist faszinierend: Superhelden werden um einen Teil ihrer Kräfte beraubt und in die Vergangenheit gesetzt. Marvel zeigt in der Noir-Reihe Spider-Man, die X-Men und andere Helden in düsteren Geschichten zu Zeiten von Al Capone. Gerade sind zwei ganz besondere Superhelden-Comics erschienen, die einfach nur nach ihren Hauptfiguren benannt wurden. "Spider-Man" und "X-Men" sind die ersten beiden Alben der neuen Reihe Marvel Noir. Laut Wikipedia ist der Film Noir " durch eine pessimistische Weltsicht, düstere Bildgestaltung und entfremdete, verbitterte Charaktere " gekennzeichnet. Die Macher der neuen Comics haben sich den Eintrag wohl ganz genau durchgelesen, denn selten hat man Spidey und die X-Men düsterer erlebt. Für eine ganze Weile war es ein Trend, die Abenteuer bekannter Comic-Helden in Alternativwelten spielen zu lassen. Die Noir-Reihe setzt da noch einen drauf. " Spider-Man " wurde von David Hine und Fabrice Sapolksy geschrieben und von Carmine Di Giandomenico gezeichnet. In der Geschichte wird der Beginn des Wandkletterers neu interpretiert. Peter Parker wird nicht von einer mit radioaktiven Strahlen verseuchten Spinne, sondern von einem Krabbler aus der Vorzeit gebissen. Doch das Resultat ist das selbe: Parker erhält Superkräfte. In der Noir-Welt haben die Bösen das Sagen, Polizei und Regierung sind korrupt. Peter Parker lernt einen Journalisten kennen und versucht, durch seine Berichterstattung und Fotos auf das Unrecht in seiner Stadt hinweisen. Dabei muss er lernen, dass nicht alles eindeutig gut oder eindeutig böse ist, und dass Superkräfte nicht immer helfen. Eine spannende und teilweise grausame Geschichte, ein Spider-Men für Erwachsene. Auch die X-Men haben einen prächtigen Auftritt in der düsteren Noir-Welt. Der Band " X-Men " wurde von Fred Van Lente geschrieben und von Dennis Calero gezeichnet. Die Story funktioniert von der ersten bis zur letzten Seite. Zu Beginn wird der Leser noch im Unklaren darüber gelassen, welche Rolle die X-Men spielen. Sind sie überhaupt die Guten in dieser Welt? Professor Xavier, der einstige Lehrer der düsteren Helden, wurde eingesperrt und Eric Magnus (Magneto) ist Polizeichef. Die Fähigkeiten der X-Men unterscheiden sich ganz deutlich von denen ihrer Vorbilder, Die Kräfte wurden ihrer neuen Umgebung angepasst. Und diese Reduzierung tut der Glaubwürdigkeit der Geschichte sehr gut. Es ist fast so, als lese man einen bebilderten Raymond Chandler . Mit der neuen Noir-Reihe zeigt Marvel, dass man dem bekannten Superhelden-Universum tatsächlich ganz neue Seiten abgewinnen kann. Die ersten beiden Storys sind toll. Die Titelhelden schlagen sich sehr gut in ihrer veränderten Umwelt und hoffentlich wird es noch viele Fortsetzungen geben. Die Helden der nächsten beiden Bände stehen auch schon fest. Im April erscheint "Wolverine" und im Juni folgt "Daredevil". Zwei Pflichttermine für Freunde der gepflegten Superhelden-Lektüre. "Spider-Man" und "X-Men" Panini Comics / Marvel je 14.95 Euro

"Kiss Kiss, Bang Bang"
Furiose Hommage an den Film noir

Shane Black zählte Anfang der 90er zu den gefragtesten Drehbuchautoren Hollywoods. Mit "Kiss Kiss, Bang Bang" legt er nun ein berauschendes Regie-Debüt vor - und verhilft Robert Downey Jr. zu einem grandiosen Comeback.

Oscar-Verleihung
Oscar-Verleihung
Welcome to the Party

Triumph. Tränen. Glamour. Sex. Nichts im globalen Showbusiness ist vergleichbar mit der Oscar-Verleihung. Und erst recht, was danach passiert. Ein Streifzug durch 76 Jahre filmreifes Feiern.

GEBURTSTAG
GEBURTSTAG
Eine Legende wird 95

Filme wie »Manche mögen's heiß«, »Irma La Douce« oder »Zeugin der Anklage« machten ihn weltberühmt. Heute feiert Billy Wilder seinen 95. Geburtstag.

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Raymond Chandler auf Wikipedia

Raymond Thornton Chandler war ein US-amerikanischer Schriftsteller und gilt als einer der Pioniere der amerikanischen hardboiled novels. Raymond Chandler erfand für seine Kriminalromane die Figur des melancholischen und letztlich moralischen Privatdetektivs Philip Marlowe. Neben seinen Kriminalromanen schrieb er eine Reihe von Kurzgeschichten und Drehbüchern. Er gehört neben Dashiell Hammett zu den großen Autoren der schwarzen Serie im amerikanischen Kriminalroman.

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