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Das Team Investigative Recherche des stern berichtet ab sofort online über seine Arbeit. Und: Wer brisante Infos hat, kann sie anonym an unsere Enthüllungsjournalisten schicken.
Qualität und Online passen doch zusammen: Das gemeinnützige Rechercheportal ProPublica hat zum zweiten Mal in Folge einen Pulitzer-Preis gewonnen. Die renommierte "New York Times" musste sich dagegen mit zwei Preisen zufriedengeben - weniger als es die Traditionszeitung gewohnt ist
Oliver Schröm, der Leiter des Teams Investigative Recherche, zeigt die neuen Blog-Seiten und erklärt, wie der anonyme Informanten-Briefkasten funktioniert.
Verschwinden die Himalaya-Gletscher bis 2035? Die Aussage aus dem Bericht des Weltklimarats (IPCC) zweifeln britische Medien und ein kanadischer Forscher an. Falls sie recht behalten, wäre das peinlich für den IPCC.
Dr. Gerd Müller aus Hamburg steht dem Ratgeber Rücken als Experte zur Seite. Zusätzlich haben weitere Wissenschaftler und Fachleute die Redaktion bei der Recherche unterstützt.
Professor Ulrich Müller vom Universitätsklinikum Jena steht dem Ratgeber Diabetes als Experte zur Seite. Zusätzlich haben weitere Wissenschaftler und Fachleute die Redaktion bei der Recherche unterstützt.
Die stern Zoo-Tester auf Recherche
Schwerbewaffnete Polizisten vor dem Reichstag in Berlin, vor Bahnhöfen und Flughäfen – Diese Bilder vom Herbst 2010 waren sofort wieder da, als unser Terrorismus-Experte Johannes Gunst mir Dienstag vergangener Woche von seinen Rechercheergebnissen berichtete. 2010 hatte Thomas de Maiziere so deutlich wie kein Innenminister vor ihm vor einem Anschlag von al-Qaida in Deutschland gewarnt . Über die Terrorpläne von Dschihadisten in Deutschland sagte mir damals ein langjähriger Gesprächspartner einer Sicherheitsbehörde: „Herr Schröm, sie haben es schon öfters versucht, einen Anschlag zu verüben, und sie werden es immer wieder versuchen.“ Auf der Grundlage von vertraulichen Dokumenten berichteten wir dann im stern über die Hintergründe der Bedrohung, enttarnten Akteure und Drahtzieher . Aber das wahre Ausmaß der Terrorgefahr von damals offenbaren nun Abschriften von abgehörten Telefonaten deutscher Dschihadisten, die aus Terrorcamps in Pakistan bei Freunden und Familie in Deutschland anriefen. Als ich die Protokolle las, schauderte es mir. Und der erste Gedanke war: Was sich vor kurzem in Toulouse ereignete, hätte auch im Herbst 2010 in Deutschland passieren können. Schlimmer noch: Die Gefahr ist keineswegs gebannt. Über die aktuelle Terrorgefahr in Deutschland berichten wir diese Woche im stern . Ebenso zeigen wir auf, wie bei al-Qaida eine neue, mittlerweile dritte Generation agiert, darunter auch eine Reihe von deutschen Dschihadisten. Wie die Recherchen meines Kollegen Johannes Gunst zeigen, haben sich deutsche Hardcore-Dschihadisten mittlerweile nach Somalia abgesetzt. Und eines scheint festzustehen: Sie tun alles, damit ihre Kampfgefährten einen Anschlag in Deutschland verüben. Das zeigen auch detaillierte Protokolle ihrer Telefonate in die Heimat, die wir in einer interaktiven Timeline aufbereitet haben. „Sicher kommst du an Streichhölzer oder du bist imstande, Züge entgleisen zu lassen“, heißt im neuesten Video von Yassin Chouka. Über die Machenschaften des Deutschen aus Bad Godesberg hatten wir bereits im stern berichtet. Zusammen mit seinem Bruder Monir hat sich Yassin Chouka einst nach Pakistan abgesetzt, um von dort aus via Internet zu Terrorattentaten aufzurufen. „Ja, wir sind Terroristen!“ sagt er in seinem neusten PR-Video, adressiert an Dschihadisten in Deutschland. „Zerstör die Gebäude, die Diskotheken, die Einkaufzentren und die Restaurants! Mach ihre Spaßgesellschaften zunichte. Lass deiner Kreativität freien Lauf!“ Das Video wurde zwei Wochen vor den Attentaten in Toulouse im Netz veröffentlicht. von Oliver Schröm Foto: Patrick Stollarz/AFP
Ein Ausschuss, elf Mitglieder, Millionen in den Sand gesetzt. Warum ist die Elbphilharmonie so teuer und wie konnte es dazu kommen, dass sich der Bau so lange hinzieht? Das versucht ein Untersuchungsausschuss herauszufinden. In einem großen Saal im Hamburger Rathaus sitzen die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses , von den Beteiligten auch gerne „Puah“ genannt. Regelmäßig kommen die Feierabendabgeordneten zusammen und wühlen sich bis zu sieben Stunden pro abendliche Sitzung durch Verträge, Telefonnotizen, Protokolle. Auf den Tischen stehen viele Kaffeekannen, dazu werden ökologisch-nachhaltig produzierte Limonaden und Säfte gereicht. In dieser Woche habe ich zugeschaut, wie elf Mitglieder aller Fraktionen Ursachenforschung am berühmtesten kulturellen Millionengrab Hamburgs, vermutlich sogar der Republik betreiben. Das ist sehr ambitioniert, anders kann man es nicht sagen. Schließlich wollen sie herausfinden, warum die Kosten für die Elbphilharmonie so exorbitant in die Höhe geschossen sind. 2005 hieß es noch, die Stadt sei mit 77 Millionen Euro an dem Konzerthaus an der Elbe dabei, drei Jahre später waren es dann 323 Millionen Euro. Wie teuer der Bau die Stadt am Ende zu stehen kommt, kann niemand genau sagen. In mühevoller, bewundernswerter Fleißarbeit vernimmt der PUA diesmal die Düsseldorfer Rechtsanwältin Ute Jasper, die im Auftrag der Stadt Verträge mit den Architekten und dem Baukonzern Hochtief abgeschlossen hatte. Ein Fakt nach dem anderen, eine Bewertung nach der anderen, eine Erinnerung nach der anderen werden abgefragt. Es ist eine skurrile Situation, wenn man bedenkt, dass die politisch Verantwortlichen längst nicht mehr im Amt sind - weder der damalige Bürgermeister Ole von Beust, der den Bau angestoßen hatte, noch der Projektleiter, der die Elbphilharmonie für die Stadt umsetzten sollte. Jetzt geht es um die Details und die Frage, die sich meist stellt, wenn große Projekte aus dem Ruder laufen: Wer hätte wann was verhindern können? Seit September 2010 tagt der PUA, unzählige Zeugen wurden befragt, zehntausende Seiten Akten angelegt. Zufriedenstellende Antworten? Bislang Fehlanzeige. Das liegt auch daran, dass Zeugen große Erinnerungslücken immer dann zu haben scheinen, wenn es wirklich um Verantwortlichkeiten geht. Es ist an der Zeit, das mal jemand erzählt, dem die ganze Sache noch gut im Gedächtnis geblieben ist. Ob es wohl so jemanden gibt? von: Nina Plonka
Mark Semmler kennt sie gut, die dunkle Seite des Netzes. Er verdient sein Geld mit Internet-Kriminalität: Er klaut Passwörter, persönliche Daten und sensibles Knowhow von Firmen. Damit er ihnen danach sagen kann, wo ihre Sicherheitslücken stecken. Ein Auftragshacker sozusagen. Wir haben Mark Semmler in seiner Firma Antago in Darmstadt besucht. Er hat uns gezeigt, wie Phishing eigentlich funktioniert und wieso immer noch manche Menschen darauf hereinfallen. Schutz vor Hacker-Angriffen „Genauso wie man im Auto einen Sicherheitsgurt anlegt, muss man im Internet gewisse Spielregeln beachten“, sagt Mark Semmler. Seine Tipps: Machen Sie Sicherheitskopien Ihrer Daten. Sorgen Sie für einen ordentlichen, immer aktualisierten, im Hintergrund laufenden Virenschutz. Schalten Sie die lokale Firewall ihres Rechners an. Halten Sie Ihr System aktuell: Spielen Sie Updates aller Programme ein, die Sie auf dem Rechner verwenden. Benutzen Sie sichere Passwörter: Der Vorname oder eine einfache Zahlenreihe wie 1234 reicht dafür nicht aus. Nehmen Sie komplexe Passwörter mit Buchstaben in Klein- und Großschreibung, Sonderzeichen und Zahlen, auch wenn diese schwerer zu merken sind. Mehr zum Thema und den Phishing-Radar finden Sie auch auf den Seiten der Verbraucherzentrale NRW . von Lena Kampf
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von CSchmiddi:
Kann mir jemand eine gute Suchmaschine für Immobilien empfehlen? Würde mir gerne eine Wohnung kaufen, wenn möglich am Rhein.
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Kennt jemand eine Bilderkennungssoftware, die, wenn ich ein bekanntes Gebäude fotografiere, mir direkt nähere Infos ausspuckt?
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Welche Urlaubseiten nutzt ihr für die Recherche? Wie findet ihr Sonnenklar TV?
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Wie weit im Voraus sollte man mit der Recherche beginnen, wenn man günstig fliegen möchte?
von LGross2:
Ich bin auf Interpretensuche von Bänkelliedern à la Degenhardt. Gerne Im Internet. Kann jemand helfen?
von Cedei77:
Ist kanadisches Kiefernholz in seiner Holzbehandlung sehr aufwendig? Ich bin bei meiner Recherche nicht sehr erfolgreich gewesen.
von Karlykohl:
Wo kann ich ein gutes Mietangebot für möblierte Zimmer in Berlin finden? Welches Portal ist da das beste?
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