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Redewendungen verarbeitet das Gehirn langsamer als wörtlich gemeinte Sätze. Eine italienische Forscherin mit dem passenden Namen Proverbio fand zudem heraus, welche Hirnhälfte für das Verarbeiten von Metaphern zuständig ist.
«Hallo», «Tschüss», «Bitte» und «Danke»: Wer im Urlaub mehr als nur diese Sprachfetzen beherrschen will, kann fremde Begriffe und Vokabeln mit elektronischen Helfern lernen. Unter den neuen Programmen gibt es auch Angebote für Kinder.
Einen "Denkzettel" hat schon so ziemlich jeder einmal bekommen und doch weiß kaum einer, was diese Redewendung bedeutet. Unliebigen Personen "das Handwerk zu legen", ist auch so ein Begriff besonderen Ursprungs. Wie gut verstehen Sie Redewendungen? Testen Sie Ihr Wissen!
Deutsche Sprache, schwere Sprache. Aber die anderen sind ja noch viel schlimmer! Der Jourist Sprachtrainer hilft in 24 Sprachen dabei, die wichtigsten 2.100 Vokabeln und Redewendungen zu lernen. Dabei ist es sogar möglich, die eigene Aussprache aufzunehmen und mit denen der Muttersprachler zu vergleichen. In der Schule stehen Englisch, Spanisch, Französisch und manchmal sogar Russisch auf dem Stundenplan. Später entscheidet so mancher Erwachsener, dass er noch einmal eine weitere Sprache erlernen möchte - etwa Italienisch. Hier wie dort ist das Problem, dass es oft an der nötigen Motivation fehlt, um die Vokabeln zu lernen. Und an den Voraussetzungen, um die authentische Aussprache zu üben. Der Jourist Sprachtrainer bietet sich als universelle Lernhilfe an, die auf dem iPhone oder dem iPod touch auf allen Wegen immer mit dabei ist und so in Pausen oder Wartezeiten schnell hervorgeholt werden kann. Die App kümmert sich nicht nur um eine einzelne Sprache, sondern gleich um 24. Neben den Schulfach-Klassikern finden sich hier auch viele andere Sprachen wie Portugiesisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch, Griechisch, Ungarisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Arabisch, Hebräisch und Thai. Weitere Sprachen sollen über kostenlose Updates noch zur App hinzukommen. Für jede einzelne Sprache bietet die App einen Wortschatz mit 2.100 Vokabeln und Redewendungen an. Keine Frage: Wer diesen Fundus in einer Sprache auswendig gelernt hat, kann auch im Restaurant sein Essen bestellen, einen Einheimischen nach dem Weg fragen oder ein Zimmer im Hotel reservieren. Passend zu allen Vokabeln liegt eine gezeichnete Illustration vor. Außerdem wurden alle Wörter von Muttersprachlern eingesprochen, sodass man sich die perfekte Aussprache laut vorlesen lassen kann. Diese Klangdateien sorgen mit dafür, dass die App fast ein halbes Gigabyte Platz auf den mobilen Geräten beansprucht. Der Jourist Sprachtrainer nutzt das Karteikasten-Prinzip. Passend zu einer Vokabel werden dabei gleich mehrere mögliche Übersetzungen vorgegeben. Entscheidet sich der Lernende für die richtige Übersetzung, so muss er auch noch freimütig angeben, ob die Vokabel wirklich richtig "sitzt". Dabei werden Schulnoten vergeben. Das Ziel muss es sein, bei allen Fragen das Kenntnisniveau "sehr gut" zu erreichen. So können gezielt die Vokabeln gepaukt werden, die noch Schwierigkeiten machen und einfach nicht in den Kopf hineinwollen. Übrigens müssen die Lernenden nicht immer alle 2.100 Vokabeln auf einmal pauken. Es ist problemlos möglich, bestimmte Themen herauszugreifen, um etwa nur die Wörter zu lernen, die zu Bereichen wie "Essen", "Hotel" oder "Einkaufen" gehören. Die App kennt neun Übungsmethoden, sodass für Abwechslung gesorgt ist. Sitzen die Vokabeln, so lohnt es sich, das Aussprachetraining zu starten. Dabei ist es möglich, die eigene Aussprache aufzunehmen, um sie dann selbst mit der optimalen Aussprache des Muttersprachlers zu vergleichen. So mutiert der Jourist Sprachtrainer zum mobilen Sprachlabor. ( Carsten Scheibe ) Jourist Sprachtrainer 1.1 Entwickler: Jourist Verlags GmbH Größe: 547 MB Preis: 7,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Unterwegs in fernen Ländern - und keine Peilung von der jeweiligen Sprache? Kein Problem. Der Jourist Weltübersetzer kennt die wichtigsten 2.100 Sätze in 23 verschiedenen Sprachen. Dabei zeigt die App die jeweilige Übersetzung nicht nur an, sondern spricht sie auch laut aus. Klar, dass diese Anwendung NIE wieder gelöscht werden darf. Ich reise gern - und das möglichst weit. In englischer Sprache kann ich mich eigentlich immer ganz gut verständigen. Aber in den kommenden Jahren möchte ich gern mehr Städtereisen machen und mir auch noch Rom und Paris ansehen. Auch Finnland steht auf meiner ToDo-Liste - die Fjorde müssen einfach ein wahnwitziger Hingucker sein. Die Sprachbarriere wiegt hier schon mehr. Gern hätte ich da für jede Sprache das passende Wörterbuch in meinem iPhone. Die extrem große Überraschung ist, dass der Jourist Weltübersetzer all die Fremdsprachenunterstützung, die ich auf meinen Reisen benötige, in einer einzigen App versammelt. Das bedeutet, dass der Weltübersetzer nicht nur eine Sprache bedient, sondern gleich 23. Neben den europäischen Klassikern wie Englisch, Französisch, Spanisch, Französisch, Italienisch oder Portugiesisch finden sich hier auch noch exotischere Sprachen wie Arabisch, Chinesich, Finnisch, Griechisch, Japanisch, Koreanisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch oder Türkisch wieder. Die nächste Reise kann also kommen. Wir fahren im Sommer in die Türkei. Wunderbar, dann so kann ich vorher noch einige Sätze in der Landessprache üben. Der Weltübersetzer kennt für jede einzelne Sprache 2.100 Redewendungen und Wörter. Dieser immense Fundus, der für eine normale Reise mehr als ausreichend dimensioniert ist, wird auf viele nützliche Kategorien aufgeteilt. So bietet die App wichtige Floskeln zu Themenbereichen wie Reisen, Stadtverkehr, Sehenswürdigkeiten, Bank, Einkaufen, Sport, Gesundheit, Schönheitspflege oder "Die Polizei rufen" an. Problemlos ist es mit den Texten möglich, im Hotel ein Zimmer zu reservieren oder im Restaurant nach der Rechnung zu fragen. Ich schaue mich in den Grundlagen um, die noch einmal unterteilt sind, etwa in die wichtigsten Redewendungen, Begrüßungsfloskeln oder in die elementaren Begriffe, um Dankbarkeit oder Gefühle auszudrücken, um nachzufragen oder um sich zu entschuldigen. "Hallo" heißt auf Türkisch "Selam", so lerne ich. Und "Guten Abend" wird in Istambul zu "iyi geceler". Aber wie spricht man das eigentlich aus? Auch hier hilft die App weiter, denn alle 23 x 2.100 Redewendungen liegen als Sprachdatei im iPhone vor. Kein Wunder also, dass die App über ein halbes Gigabyte fett ist. Sobald eine Textfloskel aufgerufen wird, zeigt die App ein dazu passendes Cartoon-Bild, den deutschen Text und die ausländische Übersetzung - und spricht den übersetzten Text automatisch aus. Und das so oft ich das nur möchte. Dank der lauten Sprachausgabe kann man die App nicht nur zum Lernen der Aussprache verwenden, sondern auch als Stellvertreter vor Ort: Sobald ein Satz benötigt wird, lässt man einfach das iPhone sprechen. Auch so bewegt man sich geschickt durch die Welt. Fazit: Ich bin hellauf begeistert. Endlich habe ich für all meine Urlaube einen universellen Quatschkopf in der Tasche, der mir in jeder verbalen Schwierigkeit aus der Patsche helfen kann. Der Preis für die App geht angesichts der aufwändigen Vertonung voll in Ordnung: Von meinem iPhone nehme ich diese App jedenfalls nicht mehr herunter. ( Carsten Scheibe ) Jourist Weltübersetzer 1.1 Entwickler: Jourist Verlags GmbH Größe: 539 MB Preis: 7,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Neue Angebote im Internet machen Sprachenlernen leichter, und viele sind sogar kostenlos. Lesen, umblättern, Kreuzchen hier, Kreuzchen da auf den Übungsseiten - viel aufregender wird es nicht bei Sprachkursen auf Papier. Anders am Computer: Lernsoftware bietet schon lange unterhaltsamere Wege, sich mit fremden Wörtern und Grammatikregeln anzufreunden. Der Rechner kann Beispielsätze vorlesen, als Vokabeltrainer dienen und mit interaktiven Frage-und-Antwort-Spielen dabei helfen, das frisch Gelernte einzuprägen. Aber die Kurse sind oft teuer, viele funktionieren nur unter Windows, und am Ende sitzt man immer noch allein vor dem PC, ohne Gesprächspartner, mit denen man die neue Sprache üben könnte. Die Alternative kommt jetzt, wie so oft, aus dem Internet: Sprachkurse mit einem direkten Draht zu anderen Menschen - Muttersprachlern oder Mitlernenden, rund um die Welt. Und wer meint, selbst Talent als Tutor zu besitzen, kann manchmal sogar Geld mit seinen Sprachkenntnissen verdienen. So wie bei Lingueo.com , einer Art Marktplatz für Lehrende und Lernende. Der Unterricht läuft über Video-Chat, dazu kommen Elemente, die man von sozialen Netzwerken kennt. Jeder, der sich als Tutor anmeldet, stellt sich mit Sprachkenntnissen, Foto und anderen Interessen vor, und alle, die eine neue Sprache lernen wollen, können sich auf diese Weise ihre Lieblingslehrer aussuchen. Das ist schon mal angenehmer als in der Schule, allerdings muss man dafür auch in die Tasche greifen. Die meisten Tutoren verlangen 10 Euro pro Stunde, manche auch 20 oder 30 Euro. Und natürlich sind Grundkenntnisse ebenso Voraussetzung wie ein Headset und eine Webcam (sowie ein schneller Internetzugang). Wer einfach nur sein Wissen auffrischen oder in eine neue Sprache hineinschnüffeln möchte, ist mit Live Mocha besser bedient: Der amerikanische Dienst bietet kostenlose Lektionen in mehr als einem Dutzend Sprachen, von Englisch und Französisch bis zu Chinesisch, Arabisch und Polnisch. Wer auf den Geschmack kommt und mehr will als das Grundprogramm, kann für 10 bis 20 Dollar im Monat (etwa 7,50 bis 15 Euro) Zugang zu Premium-Inhalten bekommen - weiterführende Kurse zum Beispiel, Grammatikregeln und Audio-Lektionen für den iPod. Aber schon das Gratisangebot ist beeindruckend umfangreich. Es genügt, um sich das Nötigste für den Urlaub oder eine Geschäftsreise anzueignen, und dank vieler interaktiver Elemente macht das Lernen Spaß. Obendrein bietet Live Mocha viele Möglichkeiten, mit anderen in Kontakt zu kommen. Auf Basis der eigenen Sprachen und Interessen schlägt der Dienst mögliche Online-Freunde vor, mit denen man chatten kann. Und wer will, kann für andere Nutzer Vokabelnsammlungen zusammenstellen (sogenannte "Flashcards") oder eigene Schreibübungen in der Fremdsprache öffentlich machen, um sie von der Community überprüfen zu lassen. Fürs reine Nachschlagen ist seit langem LEO meine Lieblingsadresse im Internet: Das kostenlose Wörterbuch, das ursprünglich als Hobbyprojekt für Englisch und Deutsch begann, deckt mittlerweile auch Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch ab - und wächst nach dem Wikipedia-Mitmachprinzip munter weiter. (Russisch ist als nächstes geplant.) Und wenn LEO mal nicht weiter weiß, hilft vielleicht Linguee.de - eine neue Wörter-Suchmaschine für Deutsch und Englisch, hinter der eine schlaue Idee steckt: Da immer mehr zweisprachige Texte ins Netz gestellt werden, etwa bei der EU und großen Unternehmen, lässt sich auf der Basis von Beispielen oft eine treffende Übersetzung finden. Besonders bietet sich das bei Redewendungen und anderen Ausdrücken an, die häufig im gleichen Zusammenhang stehen, aber in Wörterbüchern nicht unbedingt vorkommen. Die Ergebnisse, die Linguee liefert, sind nach meiner Erfahrung mal mehr, mal weniger treffend, aber für ein frisch gestartetes Angebot (wie üblich noch im Beta-Stadium) schon erstaunlich gut. Auf jeden Fall ist das Projekt clever, nützlich und hat enormes Potential. Die traditionellen Sprachbuchverlage tun sich derweil noch schwer mit all diesen neuen Konkurrenten. Am ehesten scheint Pons begriffen zu haben, dass Mitmachen der beste Weg ist, weiter eine Rolle zu spielen. Für Firefox und Internet Explorer bieten die Stuttgarter ein sehr praktisches Plug-in , das es erlaubt, direkt aus dem Browser in einem achtsprachigen Online-Wörterbuch zu suchen, das Pons kostenlos in Netz gestellt hat. Wer sich anmeldet, kann Suchbegriffe in einen Vokabeltrainer übernehmen und üben - schön gedacht, nur leider so lieblos und umständlich umgesetzt, dass mir der Spaß daran schon beim Ausprobieren schnell vergangen ist. Weit besser gefällt mir das Pons-Wörterbuch, das ich mir als Programm für mein iPhone zugelegt habe. Es ist immer griffbereit und mobil viel schneller als Online-Wörterbücher (zumindest hier in den USA, wo das AT&T-Netz wacklig ist und eher lahm). Obendrein bietet es Aussprachehilfen, viele Redewendungen und Verbtabellen - für Sprachen wie Französisch ausgesprochen hilfreich. Was ich mir jetzt noch wünsche, ist so etwas wie Live Mocha als iApp: Schließlich wären Mobilgeräte wie das iPhone perfekt zum Sprachenlernen - hier eine Lektion Englisch während der Bahnfahrt, dort ein bisschen Vokabelnlernen, während man auf die U-Bahn wartet. Das Ganze kombiniert mit einem Reise-Wörterbuch, das die wichtigsten Redewendungen kennt und übersetzen kann - womöglich sogar durch Hinhören, so wie Shazaam das für Musikstücke vorgemacht hat - und schon ist die ganze Welt ein Dorf. Allons-y !
Kleiner Fehler, großer Spott: Die Netzgemeinde lacht über die "Berliner Morgenpost". Aus Versehen wurde in einem Artikel das Wort "Welt" durch "Morgenpost Online" ersetzt.
Wer heute eine Reise nach Südafrika vorbereitet, informiert sich im Internet. Inzwischen sind auch Apps für das Smartphone hilfreich bei der Reiseplanung und unverzichtbare Begleiter unterwegs.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Ihr ganzes Leben aufzeichnen. Er könnte so die globale Gesellschaft umkrempeln. Ein paar Fantasien und Albträume - powered by Facebook.
Bitte sagen Sie jetzt nichts... Nachruf auf einen großen Künstler, der die Deutschen seit mehr als einem halben Jahrhundert damit amüsiert, dass er sie liebevoll durchschaut hat.
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von neumann:
Aller guten Dinge sind drei. Woher kommt der Spruch eigentlich?
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Woher stammt das Sprichwort "Maulaffen feilhalten", und was bedeutet es?
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Woher kommt die Redewendung "mit Kind und Kegel"? Und was bedeutet sie genau?
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Woher kommt eigentlich der Ausdruck böhmische Dörfer? Welchen Hintergrund hat das?
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