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Matthias Schweighöfer spielt Marcel Reich-Ranicki. Den Segen des Meisters hat er. Konnte also kaum etwas schiefgehen bei der Verfilmung des Literaturkritiker-Lebens. Ein Besuch bei den Dreharbeiten.
Sie stand fast 70 Jahre an der Seite und auch im Schatten ihres Mannes: Am Freitag ist Teofila Reich-Ranicki gestorben. Erst spät erhielt sie als Künstlerin öffentliche Anerkennung.
Der 27. Januar gilt international als Holocaust-Gedenktag. Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki hat im Deutschen Bundestag über seine Zeit im Warschauer Ghetto gesprochen.
Kann man aus der Biografie des streitbaren Kritikerpapstes Marcel Reich-Ranicki einen unterhaltsamen Film machen? Kann man! Und ein großartiger Matthias Schweighöfer zeigt darin, wie Deutschlands größter Literaturkritiker zu dem wurde, der er ist.
Er ist gebrechlich, er ist würdig, er nennt Namen: Der Holocaust-Überlebende Marcel Reich-Ranicki, 91, sprach im Bundestag zum Gedenken an die Nazi-Opfer. Sein bewegender Auftritt.
Er sprach leise und wirkte angeschlagen. Literaturpapst Reich-Ranicki hat am Holocaust-Gedenktag eine bewegende Rede im Bundestag gehalten. Dabei schilderte er auch seine Zeit im Warschauer Ghetto.
Bühne auf für Reich-Ranicki: Der Rädelsführer des Literarischen Quartetts überzog das neuste Werk von Ulla Hahn mit teilweise schneidender Kritik. Die Autorin wehrt sich wortreich.
Marcel Reich-Ranicki nimmt nichts zurück: Im Streitgespräch mit Thomas Gottschalk blieb der 88-Jährige bei seinem vernichtenden Urteil zum deutschen Fernsehen. Die Sendung "Aus gegebenem Anlass" wird erst Freitag ausgestrahlt, doch das ZDF veröffentlichte Details bereits vorab. Zudem hat Gottschalk den Talk bereits bewertet.
Die Frau der Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki, Teofila Reich-Ranicki, ist tot.
Im ZDF diskutierten Marcel Reich-Ranicki und Thomas Gottschalk über die Qualität des deutschen Fernsehens. Auch die stern.de-Redaktion ist sich nicht einig: Während Katharina Miklis den Abgesang aufs deutsche Fernsehen anstimmt, meint Carsten Heidböhmer: Es gibt viel mehr Qualität als früher - man muss sie nur suchen.
Nach dem Eklat, für den Marcel Reich-Ranickis Kritik am deutschen Fernsehen beim Deutschen Fernsehpreis gesorgt hat, diskutieren nun Fernseh-Verantwortliche und Kulturschaffende die Vorschläge ihres Kritikers. Für Reich-Ranicki selbst könnte dabei ein Sendeplatz herausspringen.
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