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Der 50. Geburtstag von Asterix und Obelix wird mit einem neuen Comic gefeiert. Nur leider sind die Witze so alt wie Methusalix. Nun reicht es: Es wird Zeit, die alten Helden und den noch älteren Zeichner in Rente zu schicken.
In einem kleinen Bistro in Paris haben Albert Uderzo und René Goscinny ihren zwei berühmten Helden Leben eingehaucht: Asterix und Obelix. Mittlerweile begeistern die beiden Gallier seit fast 50 Jahren Menschen weltweit. Und ihr Erfinder denkt noch lange nicht ans Aufhören.
Beim Teutates, Asterix und Obelix feiern dieser Tage ihren 50. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurde dem kleinen Gallier und seinem wohlgenährten Freund ein neues Comic gewidmet. Aber nun reicht es auch, Zeit die Helden in Rente zu schicken. Seit 50 Jahren kennen und lieben wir die unbeugsamen Gallier. Nichts konnte Asterix, Obelix und Co. aufhalten. Weder Römer, Piraten oder Indianer. Weder die Liebe noch Kleopatra. Sie erlebten Abenteuer in Frankreich, Korsika, Belgien, ach, eigentlich überall auf der Welt. Die Reise zum Mond haben die Freunde zwar noch nicht angetreten, dafür aber außerirdischen Besuch empfangen. Es gibt also eigentlich nichts mehr zu erzählen. Erfunden wurden Asterix und seine Freunde vom Autoren René Goscinny und dem Zeichner Albert Uderzo . Der erste Band hieß "Asterix der Gallier", Obelix spielte nur eine kleine Rolle. Der dicke Freund - Entschuldigung, Obelix ist nicht dick, er hat nur schwere Knochen - also, der große Freund mit den Hinkelsteinen wurde erst mit dem zweiten Band "Die goldene Sichel" der ständige Begleiter und Stichwortgeber. In Deutschland erschien erst 1965 die erste Asterix-Übersetzung im Kauka-Verlag . Aber Kauka, Erfinder von Fix und Foxi, hat sich sehr viel künstlerische Freiheit bei der Bearbeitung des Stoffs genommen - und die Helden kurzerhand in Siggi und Babarras umgetauft. Seit 1968 veröffentlicht der Ehapa Verlag die Comics als Album, natürlich dann mit richtigen Namen und korrekten Übersetzungen. Als René Goscinny 1977 starb, war das ein schwerer Schlag für die Comic-Serie. Der typische Goscinny-Witz war ja maßgeblich für den Erfolg von Asterix verantwortlich. Auch Lucky Luke, Isnogud und Umpah-Pah legte er die Worte in den Mund. Außerdem erfand er die herrlichen Geschichten über den kleinen Nick . Doch statt die Serie zu beenden, entwickelte Uderzo die Geschichten ab dem Band "Der große Graben" alleine weiter. Auch wenn die folgenden Bände vereinzelt noch recht witzig waren, konnten sie doch nie mehr die Qualität der Alben erreichen, die durch die gemeinsame Arbeit von Uderzo und Goscinny entstanden sind. "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" ist der 34. Band der erfolgreichen Reihe. Uderzo, inzwischen 82 Jahre alt, hat dafür mit seinem unverwechselbaren Zeichenstil einige Kurzgeschichten zusammengestellt. Natürlich sind alle Freunde (und Feinde) der Gallier dabei. Und natürlich werden Wildschweine verzehrt, Zaubertrank getrunken und Römer verkloppt. Es ist ja gerade dieses bekannte Muster, was für einen verklärten Blick sorgt, wenn man an Asterix denkt. Doch beim Lesen der neuen Abenteuer wird es auch deutlich, dass mit jedem weiteren Band die Sehnsucht nach den alten Ausgaben immer größer wird. Der Witz der alten Tage funktioniert nicht mehr, es fehlt die frische, durch die sich die alten Geschichten auszeichneten. Vielleicht ist es nun an der Zeit, die Gallier in den Ruhestand zu schicken. Die Geschichten sind erzählt, neue Aspekte sind kaum mehr denkbar. Gönnen wir den alten Helden und ihren noch älteren Zeichner ihre Ruhe und erfreuen uns lieber daran, die tollen alten Ausgaben, immer wieder neu zu entdecken. Also: Alles Gute zum Geburtstag, Asterix. Und ruhe in Frieden. "Asterix und Obelix feiern Geburtstag" Albert Uderzo und René Goscinny Ehapa Verlag 10 Euro (geb. Ausgabe), 5,95 Euro (Paperback)
Soll Asterix auch nach dem Tod des Zeichners Uderzo weiterleben? Diese Frage spaltet die Anhänger des kleinen Galliers. Der Riss geht mitten durch die Familie des Schöpfers. Die Tochter stellt sich gegen ihren Vater.
Das Geschäft mit den Superhelden boomt: Nach "Spiderman", "Batman" oder den "X-Men", erblickt mit "Green Lantern" nun der nächste Comicheld das Licht der Leinwand. Wir möchten zum Kinostart von Ihnen wissen: Welche der bisherigen Comicverfilmungen ist die beste? Stimmen Sie ab!
Schärfere Kontrollen, härtere Strafen - Verbraucherministerin Aigner will die Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal ziehen. Die Details bleibt sie schuldig.
Albert Uderzo, einer der beiden "Väter" von "Asterix", soll mehr als 200.
Albert Uderzo, geistiger Vater von Asterix und seinen gallischen Freunden, ist in diesem Jahr 80 geworden. Zu diesem Anlass gratuliert ihm die Comic-Welt mit einem neuen Asterix-Band - und alle Großen haben mitgemacht. stern.de zeigt den Beitrag von Brösel.
Mit rund 300 Millionen verkauften Bänden von Asterix und Obelix, übersetzt in mehr als 40 Sprachen, ist er der erfolgreichste lebende Comic-Zeichner der Welt
Nach vier Jahren Pause legt Autor und Zeichner Uderzo einen neuen Asterix-Band vor: "Gallien in Gefahr". Das neue Album macht seinem Titel leider alle Ehre.
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René Goscinny [ʀəˈne gɔsiˈni] war ein Autor und einer der bekanntesten Comicautoren des 20. Jahrhunderts. Er kreierte mit dem Zeichner Albert Uderzo die Comics über den Indianer Umpah-Pah (ab 1951) und vor allem die Figur des unbeugsamen Galliers Asterix (ab 1959). Ab 1955 textete er außerdem die Comics über den von Morris gezeichneten Cowboy Lucky Luke und den Großwesir Isnogud. Als Autor wurde er für seine von Sempé illustrierten Geschichten über den kleinen Nick (Le Petit Nicolas) berühmt.
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