"I Am Legend"-Autor mit 87 Jahren gestorben

25. Juni 2013, 15:02 Uhr

Science-Fiction war seine Leidenschaft, seine Romane und Kurzgeschichten dienten als Vorlage für viele Hollywood-Produktionen. Mit 87 Jahren ist US-Autor Richard Matheson in Los Angeles verstorben.

Richard Matheson, I am Legend, tot, gestorben, Will Smith, Autor, Buch, Roman, Zombies, Schriftsteller

Schon zu Lebzeiten eine Legende: US-Autor Richard Burton Matheson©

Richard Burton Matheson ist tot. Der US-Schriftsteller ist am Sonntag in seinem Haus im kalifornischen Calabasas eines natürlichen Todes gestorben, berichteten mehrere US-Medien am Montag. Matheson wurde 87 Jahre alt. Seine "ironische und kultige Vorstellungskraft hat bahnbrechende Science-Fiction-Geschichten erschaffen", zitierte der "Hollywood Reporter" Star-Regisseur Steven Spielberg, 66. Für dessen Film "Duell" schrieb Matheson 1971 das Drehbuch. Stephen King hatte Matheson als sein Vorbild bezeichnet. Und Damon Lindelof, der Schöpfer der Fernsehserie "Lost", nannte ihn einen Giganten.

Matheson wurde als Sohn norwegischer Einwanderer 1926 in New Jersey geboren. Bereits im Kindesalter feierte er erste literarische Erfolge. Die Zeitung "Brooklyn Eagle" veröffentlichte seine Gedichte und Kurzgeschichten. 1950 machte er die Schriftstellerei dann zu seinem Beruf, Science-Fiction zu seinem Genre. Nach dem Erscheinen seiner Kurzgeschichte "Born of Man and Woman" im "Magazine of Fantasy and Science Fiction", schrieb Matheson eine Reihe erfolgreicher Horror- und Fantasygeschichten. Einige davon wurden zu Vorlagen für Film- und Fernsehproduktionen. Mit der Verfilmung von "Die unglaubliche Geschichte des Mister C.", für die er auch das Drehbuch verfasste, gelang ihm der Durchbruch in Hollywood. Der Film gilt noch heute als Klassiker im Bereich des Fantastischen.

Zu seinen bekanntesten Werken zählt sein erster Roman "I Am Legend" (1954), der bereits dreimal verfilmt wurde, zuletzt 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle. Matheson hat vier Kinder. Drei von ihnen wurden selbst erfolgreiche Schriftsteller - wenn auch keiner an den Status des Vaters heranreichte.

Zum Thema
Kultur
stern TV-Programm
Kostenlos downloaden: stern TV-Programm für iPhone, iPad und Android-Smartphones und -Tablets Mehr Infos über die App
 
Humor
Tetsche, Haderer, Mette und Co. Tetsche, Haderer, Mette und Co.
 
TV-Tipps des Tages
Empfehlungen aus der Redaktion Empfehlungen aus der Redaktion
 
Noch Fragen?

Neue Fragen aus der Wissenscommunity

  von dorfdepp: Soll sich die westliche Welt Kuba gegenüber öffnen?

 

  von dorfdepp: Gibt es noch Vorbehalte gegen Online-Banking?

 

  von JennyJay: Heißt es "mittels Mobilkrane" oder "mittels Mobilkränen"?

 

  von bh_roth: Vorsätzliche Tötung

 

  von Amos: Warum muß ein Blinder bei "Wetten dass" eine geschwärzte Brille tragen?

 

  von Amos: Seit heute steigen die Preise der DB, wenn ich per Kreditkarte oder Internet bezahle.

 

  von Bananabender: Der Mythos Megapixel

 

  von Amos: Warum müssen verunglückte Reitpferde immer eingeschläfert werden?

 

  von Amos: Haus mit 5 Wohneinheiten. Jetzt steht eine Wohnung längere Zeit leer. Wie verhält es sich dann mit...

 

  von Amos: Smartphones zu Weihnachten: Kaufentscheidung abhängig von der Fotoauflösung? Telefonieren wäre doch...

 

  von StechusKaktus: Wie kann die kalte Progression abgeschafft werden?

 

  von bh_roth: Gastherme versetzen

 

  von Bananabender: Drucker Patronen

 

  von bh_roth: Lichterführung bei speziellen LKW

 

  von Amos: Wenn ich einen Karton Sekt aus Bequemlichkeit im Kofferraum "vergesse": wie hoch ist die...

 

  von Musca: Vogelschwarm filmen

 

  von Amos: Da ich als Arzt nicht mehr tätig bin, habe ich meine Berufshaftplicht gekündigt.

 

  von Amos: Eine Fondsgesellschaft schickt mir am 2..12.2014 die Steuerbescheinigung für 2013. Obwohl ich meine...

 

  von Gast: Ist der Nahme "Haircouture" geschützt

 

  von Gast: ich habe eine rente in höhe von 760 ?,wie viel kann ich dazu beantragen?