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Vor welchen Herausforderungen steht Charlotte Knobloch als neue Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland? Im stern.de-Interview skizziert der Historiker Julius H. Schoeps die Probleme - vor allem mit den Zuwanderern aus dem Osten.
Überschattet vom anhaltenden Streit über den Bund der Vertriebenen (BdV) hat der Rat der Vertreibungsstiftung seine Arbeit aufgenommen.
Der Stil, mit dem Charlotte Knobloch aus dem Amt der Präsidentin des Zentralrates der Juden befördert wurde, ist respektlos. Aber: Es gibt auch gute Gründe für einen Generationenwechsel.
Die Empörung über die Rehabilitation des Holocaust-Leugners Bischof Richard Williamson ist noch nicht verklungen, da stößt der Papst erneut viele Gläubige vor den Kopf: Benedikt XVI. hat einen ultrakonservativen Priester zum Bischof ernannt. Nun wächst der Unmut über den Papst - auch in der katholischen Kirche.
"Jedem den Seinen" - an rund 700 Tankstellen hatten die Unternehmen Tchibo und Esso gemeinsam auf Plakaten für Kaffeesorten geworben. Ein Wortspiel mit dem Spruch "Jedem das Seine". Doch weil das Zitat auch über dem Eingangstor des Konzentrationslagers Buchenwald stand, kämpfen die beiden Firmen jetzt gegen den Image-GAU.
Das wollte Michel Friedman gern von Helmut Kohl auf dem Höhepunkt der CDU-Spendenaffäre wissen. Jetzt muss sich der Erfinder des TV-Verhörs diesen Fragen selbst stellen. Ein Moralist steht im Zwielicht.
Im Zusammenhang mit dem Rotlicht- und Drogenskandal, in den auch der TV-Moderator Friedman verwickelt sein soll, überprüfen die Ermittler laut "Focus" jetzt auch Spuren in den Bundestag.
In der Anhörung des vom Ausschluss bedrohten CDU-Abgeordneten Martin Hohmann hat dieser seine Ansichten bekräftigt: er wolle nicht länger die Bürde der Kollektivschuld tragen. Der Ausschluss Hohmanns gilt als sicher.
Die Kampagne gegen die große Kunstausstellung von Friedrich Christian Flick ist gescheitert. Der Kanzler setzt bei der Eröffnung ein historisches Signal.
Mit seiner Attacke auf die Juden brach Martin Hohmann das Tabu, dass Antisemitismus in demokratischen Parteien keinen Platz hat. Die CDU-Führung entschloss sich spät zum Rauswurf, denn der Hesse steht für ein mächtiges Milieu am rechten Rand der Union.
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