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Wegen Steuerhinterziehung hat das Augsburger Landgericht den früheren Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber zu acht Jahren Haft verurteilt. Von Korruptionsvorwürfen wurde er aber freigesprochen.
Die Staatsanwaltschaft hat für den Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber eine Gefängnisstrafe von neuneinhalb Jahren gefordert. Es sei zweifelsfrei erwiesen, dass der Angeklagte insgesamt 7,3 Millionen Euro Steuern hinterzogen habe. Die Verteidigung plädiert dagegen auf Freispruch.
Wende im Fall Schreiber: Das Verfahren gegen den wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren Waffenhändler muss neu aufgerollt werden. Dafür droht ihm eine weitere Veurteilung.
Der Fall des zu einer Haftstrafe verurteilten Waffenhändlers Karlheinz Schreiber muss in wesentlichen Teilen neu aufgerollt werden.
Brisanter Vorstoß im Augsburger Prozess gegen Karlheinz Schreiber: Die Verteidiger des wegen Steuerhinterziehung angeklagten Ex-Waffenlobbyisten werfen einem Hauptzeugen der Anklage, Ludwig-Holger Pfahls, Falschaussage vor.
Der französische "Krebsarzt" David Servan-Schreiber ist tot.
Das Urteil ist hart: Ex-Waffenlobbyist Schreiber muss für acht Jahre ins Gefängnis. Dennoch hinterlässt der Prozess schweres Bauchgrimmen: Antworten auf die brisanten Fragen gab es nicht.
Er war fünf Jahre auf der Flucht, bis er gefasst wurde. 2005 verurteilte ihn ein Gericht, weil er von Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber 3,8 Millionen Mark angenommen hatte. Jetzt trat Ludwig-Holger Pfahls als Zeuge im Schreiber-Prozess auf. Für den Richter wurde das anstrengend.
Zum Prozess-Start hat Karlheinz Schreiber dezent die Lunte gelegt. Jetzt zündet er sie an: Mit seiner Aussage über illegale Spenden an die großen Parteien lässt der Waffenlobbyist die politische Bombe ticken. Wird sie explodieren?
Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber hat in seinem Strafprozess Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe an die CSU geschildert. Die "illegalen Spenden" sollen über Namen aus Todesanzeigen in die Parteikasse geschleust worden sein. Die CSU bestreitet dies vehement.
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