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Die große Mehrheit der heutigen Führungselite der bulgarisch-orthodoxen Kirche hat einst für den kommunistischen Geheimdienst gearbeitet.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich bestürzt über die Nachricht gezeigt, dass sein Büroleiter im Thomas-Dehler-Haus, Helmut Metzner, Informationen aus den Koalitionsverhandlungen an die US-Botschaft berichtet hatte.
Im Prozess um die Spitzelaffäre bei der Telekom will der ehemalige Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel laut einem Pressebericht nicht erscheinen.
Nach der Bekanntgabe eines vereitelten Anschlags auf ein Flugzeug haben die US-Behörden den vermeintlichen Attentäter als CIA-Informanten enttarnt. Er habe für den amerikanischen und den saudi-arabischen Geheimdienst gearbeitet, so Behördenkreise in den USA.
Erneut ist ein deutsches Unternehmen ins Gerede gekommen, weil es möglicherweise seine Mitarbeiter bespitzelt hat. Einem Medienbericht zufolge soll der Textil-Discounter Kik rund 49.000 Bonitätsauskünfte über seine Angestellten eingeholt haben.
Es ist ein Donnerschlag, der am Selbstverständnis einer ganzen Generation rüttelt: Karl-Heinz Kurras, der Mann, der 1967 Benno Ohnesorg erschoss, war ein Stasi-Spitzel. Und? Hat diese Erkenntnis für den freien und rechtlich unbescholtenen Mann nun irgendwelche juristischen Konsequenzen?
Die Abgründe des Spitzel-Skandals bei der Deutschen Bahn sind enorm. Dem neuen Bahn-Chef bleibt deshalb keine andere Wahl: Rüdiger Grube pflügt den Konzern um. Vom System Mehdorn soll nichts übrig bleiben. Eine gewaltige Aufgabe, bei der der Austausch der Führungsmannschaft nur ein erster Schritt sein kann.
Das Land Berlin hat wegen des angestrebten Verbotsverfahrens keine V-Leute mehr in der NPD-Führung. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sieht dennoch weiterhin hohe Hürden für ein Verbot.
Der Verkehrsausschuss des Bundestages beschäftigt sich erneut mit der Spitzel-Affäre der Bahn. Doch auch drei Wochen nachdem stern.de über die Bespitzelung von Bahn-Mitarbeitern berichtete, wirft der Skandal immer wieder neue Fragen auf. Machte die Konzernrevision, was sie wollte?
Nach den Mitarbeitern nun auch die Kunden? Der Fahrgastverband Pro Bahn sorgt sich, dass die Bahn auch die Daten der Passagiere ausgespäht haben könnte. Unterdessen werden immer mehr Zweifel an der Rolle von Bahnchef Hartmut Mehdorn in dem Spitzel-Skandal laut.
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